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24.10.2022

Wie kommt der KAKAO in die SCHOKOLADE?

Der Herbst bringt die Lust auf Schokolade. Aber woher kommt die Schokolade im Weltladen eigentlich und wie wird sie produziert?

Unser Lieferant EZA Fairer Handel hat Mitte Oktober zwei Gäste aus Peru, die am Beginn der Schokoladenproduktion stehen, nach Österreich eingeladen. Kakaobäuerin Domitila Irigoyin Gálvez und Santiago Paz López von der Kooperative Norandino in Peru können viel über den biologischen Anbau unter fairen Handelsbedingungen, die Herausforderungen und Vorteile einer Kooperative und über ihr Leben in der Amazonasregion Perus erzählen.

Zwei Wochen ging es von Weltladen zu Weltladen, von Interview zu Interview, von Begegnung zu Begegnung. Domitila und Santiago haben zum ersten Mal in ihrem Leben ihr Heimatland verlassen. Sie sind begeistert zu sehen, wie wir Kund*innen hier die wunderbare Schokolade aus ihren Kakaobohnen schätzen. Wo in Österreich Domitila und Santiago informiert haben, sehen Sie hier. Hier geht es zum FB-Album der Veranstaltungen.

Domitila Irigoyin Gálvez, Jg. 1971, lebt in Santa Ana in der Amazonasregion von Peru. Sie besitzt drei Hektar Land, hält Kleintiere und baut Nahrungsmittel für die eigene Versorgung an. Einen Hektar bewirtschaftet sie mit Kakao, Obst- und anderen Bäumen. Die Kakaobäuerin ist seit 2018 Mitglied bei Norandino.

„Als Frau bin ich stolz darauf, Qualitätskakao zu produzieren. Er ist wichtig für mich. Er bringt Einkommen für meine Familie und die Ausbildung meiner Kinder“, sagt Domitila Irigoyin Gálvez.

Santiago Paz López, Jg. 1968, ist Co-Geschäftsführer und Leiter der Vermarktung der Kooperative Norandino in Peru. Die Genossenschaft kennt er wie seine Westentasche. Vor etwa 30 Jahren war er am Aufbau einer Organisation beteiligt, die heute aus der Region Piúra im Norden Perus nicht mehr wegzudenken ist. Sie vermarktet Kaffee, Kakao und Zuckerrohr von 7000 Kleinbäuerinnen und -bauern, setzt sich für Fairen Handel, Bio-Anbau und Klimaschutz und ein und gibt ihren Mitgliedern Rückhalt.

„Zwei Märkte haben unsere Genossenschaft ganz besonders vorangebracht – der Faire Handel und der Bio-Markt,“ stellt Santiago Paz fest. „Ohne einen fairen Preis werden die Bemühungen unserer Produzent:innen nicht anerkannt. Es gibt viele Initiativen, die über Nachhaltigkeit sprechen, doch nur der Faire Handel spricht auch über den Preis“, ergänzt er. 

Bei den Schokoladen im Weltladen kennen wir die Lieferkette. Es ist eine transparente und auf FAIRtrauen aufgebaute Zusammenarbeit!

Domitila mit ihrer Tochter auf dem Hektar Land am Rande des Amazonas-Gebietes, auf dem sie Kakao anbaut.

Im nahegelegenen Fermentationszentrum der Kooperative El Reposo: Trocknung, Fermentation, Abfüllung

Bei der Kooperative Norandino in der Qualitätskontrolle (Alle Fotos: Angela Ponce/EZA Fairer Handel/FairPicture)

Beim Chocolatier Chocolat Stella Bernrain in der Schweiz (Fotos: Pronatec Chocolat Stella Bernrain)

Die EZA Fairer Handel  liefert die Schokolade in die 87 Weltläden in Österreich (Fotos: EZA/MO)

Die einzelnen Schritte genauer beschrieben kann man auch auf FB und Instagram der EZA Fairer Handel beschrieben sehen.

Und hier sehen wir die Menschen entlang der Kette ganz konkret:

 


Was in EZA-Schokoladen aus dem Weltladen steckt:

  • Transparente Lieferkette vom Anbau bis zum fertigen Produkt
  • Stärkung von Kleinbäuerinnen und -bauern durch Fairen Handel
  • Achtsamer Umgang mit der Natur durch Bio-Anbau
  • Unabhängige Kontrolle durch Fairtrade- und Bio-Zertifizierung
  • Hochwertige Rohstoffe & sorgfältige Verarbeitung
  • Keine Vermischung mit nicht fair gehandeltem Kakao oder Zucker
  • Alufreier Innenwickel bei vollem Produktschutz
  • Von den Pionieren des Fairen Handels  (EZA und Weltläden) in Österreich – zu 100 Prozent dem Fairen Handel verpflichtet.

Gerechtigkeit geht uns alle an!

Setz dich ein – für ein starkes Lieferkettengesetz

Kakao bedeutet nicht nur Schokogenuss. In vielen Anbauländern heißt Kakao auch, dass Menschen ausgebeutet und Umwelt zerstört werden. Das muss sich ändern! Seit 24. Februar 2022 liegt der EU-Kommissionsentwurf für ein Lieferkettengesetz vor. Unternehmen sollen verpflichtet werden, menschenrechtliche und umweltbezogene Standards in ihren Lieferketten einzuhalten. In ganz Europa mobilisieren über 100 zivilgesellschaftliche Organisationen und Gewerkschaften im Rahmen der Kampagne Justice is Everybody’s Business, dafür, dass es ein starkes Gesetz wird, das Menschen- und Arbeitsrechte, die Umwelt und das Klima wirksam schützt! Klink dich ein, informier‘ dich und mach mit! 


TIPPS:

Holen Sie sich ab Mitte November ein WELTLADENMAGAZIN im Weltladen und erfahren Sie mehr über die Menschen, die den Kakao produzieren. Außerdem gibt es ein Plakat mit der Fairen Lieferkette der EZA-Schokoladen für Sie!

Und als besonderes Zuckerl: Sie finden einen Gutschein für eine Sonrisa-Schokotafel der EZA Fairer Handel im Magazin!

 

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