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19.01.2024

Die Bio-Südfrüchte und Avocados

JETZT im WELTLADEN bestellen!

Fragen Sie gerne in Ihrem Weltladen nach der Bestellkarte, geben Sie die gewünschte Bestellmenge, Name und Telefonnummer bekannt. Der nächste Bestellschluss im Weltladen ist 24.02.24.

NEU ist das Fruchtmixpaket mit AVOCADO. Lesen Sie  über den Avocado-Bauern Paco Alabau und wie wichtig unser Projekt des solidarischen Handels für die Bauern in Valencia ist. Auslieferung: voraussichtlich 2 Wochen nach Bestellende oder bestellen Sie direkt über das Bestellformular. Weltladen auswählen nicht vergessen. (Das Bestellformular wird dann rechtzeitig vor dem nächsten Bestellschluss freigeschalten). Kurze Zeit danach freuen Sie sich über den Vitambinbooster in toller Sortenvielfalt

Unser Angebot für Sie:

  • 3,5 kg-Karton Bio-Orangen um 16,99 Euro
  • NEU 3,5 kg-Karton Bio-Orangen, Bio-Zitronen und Bio-Avocado-Mix um 21,99 Euro
  • 4 kg-Karton Bio-Mandarinen um 21,99 Euro

Warum Südfrüchte im Weltladen bestellen?

  • Biologischer Anbau
  • Produziert von kleinen und mittleren Betrieben
  • Von Hand gepflückt
  • Idealer Reifegrad (keine Nachreife, keine Kühlung vor Ort)
  • Kein Wachs, keine Konservierung (Schale verwendbar)
  • Rückverfolgbar bis zur Parzelle
  • Mehrpreis für Produzent:innen
  • Geregelte Arbeitsverhältnisse für alle Beschäftigten
  • Direkter Versand nach Ernte
  • Direktvermarktung, kurze Lieferkette
  • Erhalt traditioneller Kulturlandschaften
  • Sie bekommen die Qualitätsfrüchte und die bio-fairen Vitamine in einer praktischen Box.

Im Video erfahren Sie mehr über den Anbau, die Ernte und die Menschen hinter den Bio-Südfrüchten aus der Region Valencia.

Constantí Ortells Safont stammt aus einer Generation von Landwirt*innen. Es war für ihn selbstverständlich, in die Fußstapfen seiner Eltern und Großeltern zu treten und den landwirtschaftlichen Betrieb zu übernehmen. Die Arbeit in den Orangenhainen hat sich für kleinbäuerliche Betriebe nur wenig geändert – im Gegensatz zu Großbetrieben, die Mechanisierung und Automatisierung sehr schnell und umfassend eingeführt haben. Die Preise für die Produkte sinken seit Jahrzehnten. Constantí kann sich noch erinnern, dass die Preise für Orangen, die sein Vater erhalten hat, höher waren als jene, dieer heute bekommt. Und das, obwohl alle anderen Kosten gestiegen sind. Constantí hat sich dazu entschieden, seine Haine auf ökologische Landwirtschaft umzustellen. Er findet eine Landwirtschaft, die auf externe Faktoren und vor allem auf fossile Stoffe angewiesen ist, seltsam - seiner Meinung nach ist ökologische Landwirtschaft das Naheliegendste. Für ihn ist die Produktion von Nahrungsmitteln ein Grundpfeiler der Gesellschaft.Wenn Bäuerinnen und Bauern durch schlechte Rahmenbedingungen dazu gezwungen werden, die Landwirtschaft aufzugeben, gefährdet das letztlich die Ernährungssicherheit, meint er. Für ihn ist das Projekt des solidarischen Nordhandels sehr interessant, da es ihm einen angemesseneren Preis für seine Erzeugnisse bietet. Es garantiert einen rentablen Anbau und verhindert die Landflucht.

Hintergründe - Die Fakten 

Hier finden Sie alle Informationen zum fairen Crowdfarming-Projekt und den beteiligten Produzent:innen. 

80 Prozent der europäischen Orangen kommen aus Spanien. Wenige große Unternehmen diktieren den Preis. Kleine und mittlere Betriebe und die Rechte der Arbeiter*innen kommen unter die Räder. Niedrige Orangenpreise führen zu schlechter Bezahlung von Erntehelfer:innen. Schlechte Arbeitsbedingungen, illegale Beschäftigung (bis hin zu sklavenähnlichen Zuständen) von Migrant:innen sind die Regel.

Neue Produzent:innen & Änderung in der Struktur

Aufgrund des großen Erfolgs der Südfrüchteaktion konnten neue Bauern und Bäuerinnen mit an Bord genommen werden. Die Vertretung der Landwirt:innen „La Unio“ musste aus wirtschaftlichen Gründen ihren Direktvermarktungszweig „Punt de Sabor“ schließen. Dafür wurde, eigens für das Südfrüchte-Projekt, in Valencia eine Stelle geschaffen, die sich ausschließlich um den Ausbau dieser Sparte kümmert. Eine eigene Anstellung wurde geschaffen, das ist Ricard Ballester (einige von Euch konnten ihn bei der Weltladenkonferenz live kennenlernen). Da über 90% der Südfrüchte über unsere Aktion gelaufen ist, denke ich, dass das ein sehr wichtiger und verlässlicher Anker für die betroffenen Bauern und Bäuerinnen ist, der damit aufrecht bleibt. Die Abfüllung bleibt in den Räumlichkeiten von Naranjas Che (die Brüder dieses Familienbetriebs sind Bio-Pioniere in Spanien und lieferten schon in der Vergangenheit Früchte an uns), hier ändert sich also nichts.