02.10.2020

Der FAIRlockende Unholde

Gemeinsam mit Osttirols einzigem Kaffee-Röster Mocafe und der Sonnenstadt Lienz hat der Weltladen Lienz einen eigenen Fairtrade Städtekaffee kreiiert.

☑️ Fair gehandelt
☑️ 100% kontrolliert- biologisch angebaut
☑️ In der Sonnenstadt Lienz geröstet
☑️ Langzeit Rostüng bei ca. 21 min
☑️ 100% Hochland Arabica Kaffee
☑️ Aus dem Anbaugebiet Mexico & Guatemala

Die Stadt Lienz stellt vor:

"Lienz hat nun eigenen Fair-Trade-Städtekaffee

Die Sonnenstadt Lienz ist eine Kaffeegenuss-Stadt. Passend dazu kreierten die Verantwortlichen des Vereins „Trikont Weltladen Lienz“ gemeinsam mit Kaffee-Röster Andreas Moser einen Lienzer Fair-Trade-Städtekaffee.  

Passend zum Weltkaffeetag am 1. Oktober präsentiert der Verein Trikont Weltladen Lienz, in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Lienz und dem Mocafe in Lienz, den Städtekaffee „Der fairlockende Unholde“.

Dabei handelt es sich um eine speziell für die Stadt und die Region kreierte Kaffeemischung, mit einer dazu passenden Verpackung und Etikettierung. Geröstet von einem Röster vor Ort, können heimische Kaffeegenießer und Konsumenten sowie Touristen verstärkt auf den fairen Handel aufmerksam gemacht werden.

Geboren wurde die Idee des Fair-Trade-Städtekaffees bereits vor einem Jahr, als Verantwortliche von der Partnerfirma „EZA“, die Akteure des Vereins Trikont Weltladen Lienz, darauf aufmerksam machten. Schnell reifte bei den Lienzer Vereinsmitgliedern der Entschluss: „Das machen wir auch".

Doch welche spezielle Mischung verkörpert das Lebensgefühl der Sonnenstadt Lienz am genussvollsten? „Wir verkosteten im Vorfeld Unmengen verschiedener Kaffees und Mischungen, wobei sich unabhängige Tester einheitlich für die jetzt verwendete Mischung aussprachen“, erklärt Andrea Pribil, Geschäftsführerin vom Weltladen Lienz. Diese besteht zu 100 % aus edelster Hochland-Arabica-Bohne.

Ein Teil des Rohkaffees stammt aus Mexico von der „Cooperative ISMAM“. Das Anbaugebiet liegt zwischen 1.200 und 1.800 Höhenmetern. Der Geschmack ist blumig, nussig und erinnert an Mandel-Karamell. Der zweite Bestandteil wird aus Rohkaffee aus Guatemala gewonnen. Genauer gesagt von der „Cooperative CIASFA“. Hier liegt das Anbaugebiet zwischen 1.000 bis 1.800 Höhenmetern.  Dieser Kaffee verfügt über Aromen von roten Früchten mit einer leichten Honig-und Schokoladenote und mittlerer Säure. „Sämtliche Bohnen wurden von im abgeschiedenen Hochland von indigenen KleinbäuerInnen handgepflückt, nass aufbereitet und sonnengetrocknet“, betont Maria Kraler, Obfrau vom Verein Trikont Weltladen Lienz.

Durch die kleinbäuerlichen Strukturen liegen die Kaffeepflanzen natürlich in den Wald eingebettet, der die nötige Beschattung spendet. „Vom Anbau bis zur Ernte, über das Schälen der Kaffeekirschen, der Fermentation bis hin zum Waschen und Trocknen der Kaffeebohnen geschieht alles vor Ort“, so Kraler. Geröstet werden die Kaffeebohnen dann in Lienz, in der Kaffeerösterei von Andreas Moser vom Mocafe.

Geben wird es den „Unholden“ in ganzer Bohne jeweils in 250 Gramm- bzw. 500 Gramm-Packungen. Die Verpackung ist aluminiumfrei und gewährleistet volles Aroma. Die Etiketten wurden von einem heimischen Gemeinwohlökonomiebetrieb gedruckt und von Mitarbeitern des Weltladen Lienz händisch aufgeklebt.

Ebenfalls aus der Region stammt der Name für die edle Mischung. Die Bezeichnung „Der fairlockende Unholde“ steht für die jahrhundertealte Bezeichnung der schroffen Berge der Lienzer Dolomiten und wurde in Zusammenarbeit mit einer Schulklasse der HAK Lienz, einer Fair-Trade-Schule,aus der Taufe gehoben.

Die dazu passende Beschreibung findet man auch auf der farblich schön gestalteten Verpackung des Fair-Trade-Städtekaffees wieder. Erhältlich ist der „Fairlockende Unholde“ im Weltladen Lienz sowie im Mocafe Lienz, wo er auch frisch gebrüht genossen werden kann. "

 

Am Foto: Maria Kraler/ Andrea Pribil

credit: Stadt Lienz/ Lenzer

Hier geht es zum Bericht im Osttiroler Boten über den Fairen Kaffee im Weltladen Lienz.