19.11.2021

Ein süßes Stück Tirol

Ein neues bio-faires Genussversprechen der WELTLÄDEN 

Das nebelige Novemberwetter vertreiben wollen die Tiroler Weltläden mit einer neuen, bio-fairen Schokolade „ Ein süßes Stück Tirol“. Edelkakao, Bourbon-Vanille und Rohrohrzucker von Bäuer*innen aus dem Globalen Süden mit Tiroler Bio-Heumilch von BIO vom BERG, werden in der ZOTTER Schokoladenfabrik zum zartschmelzenden Stück Glück für alle Beteiligten veredelt. Erhältlich ist die Schokolade exklusiv in den neun Tiroler WELTLÄDEN.

In Kombination mit dem ebenso seit letztem Jahr exklusiv in den WELTLÄDEN erhältlichen, bio-fairen Kaffee „Tiroler Röstung“ bildet die Schokolade ein exklusives Paar für bewussten Genuß. Kaffeebohnen, von Kleinbäuerinnen und -bauern in den Bergen Nicaraguas, Mexikos und Perus biologisch angebaut und von Hand geerntet, werden vom Tiroler Röster Julian Schöpf in Innsbruck zu einer regionalen Kaffeespezialität vereint.

„Die neue Tiroler Schokolade und die Tiroler Röstung zeigen auf anschauliche und genussvolle Art, wie das Motto der weltweiten Verbundenheit und dem lokalem Handeln gelebt werden kann“, ist Johanna Aigner – Regionalkoordinatorin der Tiroler Weltläden - begeistert.

Die WELTLÄDEN schaffen eine FAIRbindung zwischen den Menschen, die die Rohware anbauen und den Geniesser*innen hier in Tirol. Die Berge sind das fair-bindende Element zu den Produzent*innen in den Hochlandanbaugebieten des globalen Südens.

Ein süßes Stück Tirol - beste Zutaten für fairen Genuss

Der Edelkakao für die neue Tiroler Schokolade wird von Josef ZOTTER direkt bei den Kakaobäuer*innen zu einem Vielfachen des Weltmarktpreises eingekauft. Dadurch können sie auf hochwertige Bio-Qualität setzen. Der Anbau in Mischkultur steht nicht nur für erlesenen Geschmack, sondern dient auch dem Erhalt von Kulturen – von Menschen und Pflanzen.

Die Bergbäuerinnen und Bergbauern der Genossenschaft BIO vom BERG bewirtschaften Almen, Bergwiesen und Weiden in Tirols Bergen. Das erhält die einzigartigen Kulturflächen des Landes. Die saftigen Wiesen, das Heu und das Herzblut in der Verarbeitung sorgen für den guten Geschmack und die Qualität der Milch, die von den Tiroler Bio-Kühen kommt.

Das Geheimnis dieser besonderen Schokolade liegt in der Auswahl guter Bio-Zutaten und in der meisterhaften Verarbeitung in Zotters Schokowerk. Denn neben der Tiroler Bio-Milch und dem Edelkakao werden naturbelassener Rohrohrzucker aus Paraguay und Bourbon-Vanille aus Madagaskar in der neuen Tiroler Schokolade verarbeitet. Natürlich bio und fair, denn so tut man der Umwelt, den Bäuerinnen und Bauern und sich selbst etwas Gutes.

Die Tiroler Röstung – ein exklusiver Blend aus fairem Anbau

Die zum Großteil indigenen Kleinbäuerinnen und -bauern im Hochland von Nicaragua, Mexiko und Peru produzieren in der Abgeschiedenheit exzellenten Bio-Kaffee. Die Kaffeepflanzen sind in den natürlichen Wald eingebettet, der die notwendige Beschattung spendet. Vom Anbau bis zur Ernte, über das Schälen der Kaffeekirschen, der Fermentation bis hin zum Waschen und Trocknen der Kaffeebohnen – alles geschieht vor Ort und belässt einen Großteil der Wertschöpfung in den Anbauländern.

„Die 90% Arabica Hochlandbohnen und die 10% Robusta Kaffeebohnen werden zu einem Blend vereint, der dem Geschmack der Tiroler*innen entsprechen sollte – fein und kraftvoll zugleich “, meint Julian Schöpf von der Innsbrucker Rösterei BRENNPUNKT COFFEE COMPETENCE, der erstmals rein bio-faire Kaffeebohnen von der EZA Fairer Handel bezogen und diesen Kaffee für die WELTLÄDEN kreiert hat.

Eine (über-)lebenswichtige Verbindung: Faire Handelspraktiken für bewussten Konsum

Kakao und Kaffee zählen zu den wichtigsten Rohstoffen auf dem Weltmarkt. Preisschwankungen, unfaire Handelspraktiken und hohe Marktkonzentration prägen das Bild. Trotz wachsender Nachfrage bleibt den meisten Kleinbauernfamilien in den Anbauländern kein existenzsicherndes Einkommen. Der faire Handel bietet da einen Ausweg, indem ein fairer Preis bezahlt wird, langfristige, verlässliche Handelsbeziehungen mit fairen Praktiken wie Vorauskassa, Abnahmegarantie und Wissenstransfer gelebt werden und mit zusätzlichen Prämien Unterstützung für selbstbestimmte, soziale und ökologische Projekte geleistet wird.

Der lokale Bezug zu Tirol soll Menschen, die noch selten zu fair gehandeltem Kaffee und fair gehandelter Schokolade greifen, genau dazu animieren. Die einprägsame Gestaltung der Bildsujets der Schokolade und des Kaffees durch den Tiroler Künstler Christian „Yeti“ Beirer soll dabei helfen. Tourist*innen können in den Tiroler WELTLÄDEN ein Geschenk mit Mehrwert aus ihrem Urlaubsland entdecken und ein attraktives Mitbringsel erwerben. Organisationen und Firmen vermitteln durch das Schenken dieser exklusiven Produkte ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Konsumverständnis an ihre Mitarbeiter*innen, Geschäftspartner*innen und Kolleg*innen.

„Wir möchten mit unserem Angebot auf lokaler Ebene Menschen zum Mitmachen motivieren“, geht Antonia Kriechbaum, Geschäftsführerin des WELTLADENS Innsbruck in der Universitätsstraße einen Schritt weiter. „Wir können auf vielfältige Art wirksam werden. Wir können zu Produkten greifen, die sozial und ökologisch verträglich sind – wie eben Kaffee und Schokolade aus dem WELTLADEN. Der Weg zu gerechten globalen Handelsstrukturen bleibt schwierig, zumal die aktuelle COVID-19-Krise die ausbeuterischen Mechanismen entlang globaler Lieferketten sogar oft verstärkt. Konventioneller Handel ist nicht krisenfest, geschweige denn fair und nachhaltig."


Untenstehendes Plakat & Social Media Sujets und Fotos der Produzent*innen und von der Messe sind zum Download und frei für die Berichterstattung unter Nennung der Quelle verwendbar (im Dateinamen erkenntlich)

Pressekontakt:

ARGE Weltläden, Iris Teyml-Windisch, PR & Marketing

Leopoldstraße 35, 6020 Innsbruck, Austria
+43-(0)512-55 11 50 ; +43-(0)660-2402246
iris.teyml@weltlaeden.at

www.weltladen.at