Termine

Hier finden Sie alle wichtigen Termine der Weltläden und Partnerorganisationen in Österreich!

11.01.2017

New postgraduate Master Program

„Global Political Economy of Sustainable Development (MSc)“

C3 - Centrum für Internationale Entwicklung
Sensengasse 3 1090 Vienna
Tel. 43-1-317 4010 103
info.sustainable-development@univie.ac.at
www.postgraduatecenter.at/sustainable-development

Master Program „Global Political Economy of Sustainable Development (MSc)“

 

 

 

Dear Ladies and Gentlemen,

 

 

 

we are pleased to announce our new postgraduate Master Program „Global Political Economy of Sustainable Development (MSc)“. Starting in October 2017, the Master Program will be offered by the University of Vienna in cooperation with the Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE) and the United Nations Industrial Development Organization (UNIDO).

 

 

 

The program aims at imparting both theoretical knowledge and applied methods for the design of sustainable development policies at the national and international level. The program has an interdisciplinary orientation and is based on a plural understanding of scientific approaches with respect to globalization and sustainability.

 

 

 

We welcome students with at least a bachelor degree in a broad variety of academic disciplines from all world regions, and a junior professional background in development, economic and financial policy, as well as in social and environmental policy.

 

More detailed information is available at: www.postgraduatecenter.at/sustainable-development

 

 

 

Please do not hesitate to contact us or the Program Manager, Ms. Daniela Baumgartner, if you have any further questions.

 

 

 

We would kindly ask you for spreading this information in your organization and professional networks and remain with best regards,

 

 

 

Ulrich Brand (Scientific Director)

 

Werner Raza (Scientific Coordinator)

 

 

 

Daniela Baumgartner

Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE)

Sensengasse 3

1090 Vienna

Phone: +43-1-317 4010 103

E-Mail: info.sustainable-development@univie.ac.at

 

 

 

Mag.a Daniela Baumgartner

program manager ULG


Organisiert durch: Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE)

05.11.2017

Kostenloser Amnesty International MOOC

Menschenrechtsverteidiger*innen - Die Macht zu handeln

Folgende Inhalte werden vermittelt:

 

Was ist ein*e Menschenrechtsverteidiger*in

Vor welchen Herausforderungen stehen Menschenrechtsverteidiger*innen

Wie kannst du selbst deine und die Rechte anderer Menschen verteidigen

Wie kannst du dich mit anderen zusammenschließen, um Menschenrechte zu verteidigen

Welche Rolle hat der Staat beim Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen

 

Der Onlinekurs wird auf Englisch, Spanisch, Französisch und Arabisch angeboten und von Menschenrechts- und Bildungsexpert*innen von Amnesty International designt. Er stattet die Teilnehmenden mit hoch-qualifizierten und innovativen Lernerfahrungen aus und bedient sich dafür der neuesten technischen Revolution in Sachen Bildung.

 

Besuche gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmer*innen den Onlinekurs und werde Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschenrechtsverteidiger*innen.


Organisiert durch: Amnesty Academy

29.05.2018

20:00 Uhr

Error im System - Film von Florian Opitz

Wie endet der Kapitalismus?

Filmhaus. Kino am Spittelberg
1070 Wien, Spittelberggasse 3
Tel. +43 699 128 28 128
office@binakoeppl.com
http://www.systemerror-film.de;

Es ist verrückt: Wir sehen die schwindenden Regenwälder und Gletscher, wissen um die Endlichkeit der Natur und sind dennoch wie besessen vom Wirtschaftswachstum. Warum treiben wir das Wachstum immer weiter, obwohl wir wissen, dass man auf unserem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann?

 

"System Error" sucht Antworten auf diesen großen Widerspruch unserer Zeit und macht begreifbar, warum trotzdem alles so weiter geht wie gehabt. Der Film zeigt die Welt aus der Perspektive von Menschen, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Ob europäische Finanzstrategen, amerikanische Hedgefondsmanager oder brasilianische Fleischproduzenten: Eine Welt ohne eine expandierende Wirtschaft können, dürfen oder wollen sie sich gar nicht erst vorstellen.

 

"System Error" beleuchtet bisher häufig verborgen gebliebene Zusammenhänge und legt die selbstzerstörerischen Zwänge des Systems offen – einem System, an dem wir alle teilhaben, als Beschäftigte, Anleger oder Konsumenten. Denn der Kapitalismus durchdringt unaufhörlich immer mehr Lebensbereiche, verschlingt die Natur und gräbt sich am Ende selbst das Wasser ab – so wie es Karl Marx schon vor 150 Jahren prophezeit hat.

 

Die Frage ist: Sind wir tatsächlich bereit für den Kapitalismus alles zu opfern?

 

* System Erro - Ab 1. Juni österreichweit im Kino: www.systemerror-film.de

* ONLINE KARTENVORVERKAUF: www.filmhaus.at/film/system-error/

* Facebook: www.facebook.com/systemerrorthefilm/


Organisiert durch: Polyfilm Verleih

08.10.2018

Interkulturelle Sprachkurse

Afro-Asiatisches Institut, Studierraum bzw. Semina
Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

Kurse

Du willst Sprachen und Tänze lernen, die man in Salzburg nicht so leicht findet, etwas über Land und Leute erfahren und dabei nette Menschen kennenlernen? Dann bist du bei unseren interkulturellen Sprachkursen am AAI genau richtig! Unsere Kurse überzeugen durch muttersprachliche Lehrende und geringe TeilnehmerInnenzahlen mit maximal 12 Personen.

Termine: ab 8. Oktober 2018 bis 27. Jänner 2019 (keine Kurse in der lehrveranstaltungsfreien Zeit – siehe Semestertermine SS 2018 Universität Salzburg)

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Studierraum (2. Stock) oder Seminarraum – bitte Aushang beachten

Anmeldung: bis spätestens 4. Oktober 2018 unter office@aai-salzburg.at oder 0662/841413-13

Kursgebühren: 95 Euro / Studierende oder SN-Card: 79 Euro

Stornierung: bis zum 3. Kurstermin ist eine gebührenfreie Abmeldung möglich. ABGs unter www.aai-salzburg.at Abschnitt: downloads

 

Interkulturelle Sprachkurse

Persisch mit Feryal Honarmand

AnfängerInnen A1 (ohne Vorkenntnisse)

Termin: wöchentlich ab Dienstag, 9. Oktober, 19:30 – 21 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Studierraum (2. Stock)

Voraussetzungen: keine

Lernziele: Grundkenntnisse| Erlernen von schriftlichen und mündlichen Kompetenzen | Kompetenzen im Bereich der Kultur und Landeskunde

 

Fortgeschrittene B1

Termin: wöchentlich ab Dienstag, 9. Oktober, 18 – 19:30 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Studierraum (2. Stock)

Voraussetzungen: Schrift (Lesen und Schreiben) | Kenntnisse der Grammatik (Präsens, Indikativ, Imperativ, Konjunktiv, Präteritum)

Lernziele: Verbesserung der Lese-, Schreib- und Sprachkompetenz

Arabisch mit Nader Azam

 

Leicht Fortgeschrittene A1+

Termin: wöchentlich ab Freitag, 12. Oktober 2018, 16:30 - 18 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Studierraum (2. Stock)

Voraussetzungen: Grundkenntnisse der arabischen Schrift| Vorstellung der eigenen Person |Verständnis und Formulierung von einfachen Sätzen

Lernziele: Erweiterung der Grundkenntnisse| Verbesserung der schriftlichen und mündlichen Kompetenzen

 

Fortgeschrittene B1+

Termin: wöchentlich ab Freitag, 12. Oktober 2018, 18 – 19:30 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Studierraum (2. Stock)

Voraussetzungen: erweiterte Kenntnisse der arabischen Schrift | erweiterter Wortschatz

Lernziele: Vertiefung der Grammatikkenntnisse, des Wortschatzes und des Ausdrucks

 

 

 

Spanisch mit Marta Cercós

 

Leicht Fortgeschrittene A1+

Termin: wöchentlich ab Dienstag, 9. Oktober 2018, 17 – 18:30 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Seminarraum

Voraussetzungen: Sich begrüßen, Namen und Herkunft angeben, sich verabschieden, nach dem Befinden fragen, über den Alltag sprechen, die Zahlen, Konjugation regelmäßige Verben, unregelmäßige Verben conocer, tener, hacer, salir.

Lernziele: Einen Ort / eine Stadt beschreiben, angeben und fragen, wo sich jemand/etwas befindet, ein Hotelzimmer buchen, etwas reklamieren, nach dem Weg fragen, Nahrungsmittel, in einem Restaurant bestellen, Uhrzeiten

Fortgeschrittenene A2++

Termin: wöchentlich ab Dienstag, 9. Oktober 2018, 18:30 – 20 Uhr

Voraussetzungen: Pretérito perfecto, pretérito Indefinido, pretérito Imperfecto

Inhalte: Das Condicional simple, Imperfecto + Gerundium, Pretérito pluscuamperfecto, Imperativo

Lernziele: Über Stimmungen sprechen, über Essgewohnheiten sprechen, Vorschläge machen, Ratschläge geben, ...

Tanz in das Wochenende

Salsa -Cubana – Kizomba – Bachata

Latino Mio entführt dich in die Welt des Salsa Cubana, Kizomba und Bachata! Tanze mit viel Schwung und heißen Rhythmen in ein entspanntes Wochenende. Es werden die Grundschritt-Kombinationen erlernt. Im Anschluss ist der Einstieg in einen weiterführenden Tanzkurs von Latino Mio möglich.

Tanzlehrer: DJ Jhonny (Latino Mio)

Termine: jeweils Freitag, 19. Oktober 2018; 30. November 2018; 18. Jänner 2019

jeweils 14 – 16 Uhr für AnfängerInnen, 16 – 18 Uhr für Fortgeschrittene

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Studierraum (2. Stock)

Teilnahmegebühr: 20 Euro/15 Euro Studierende oder SN Card

Anmeldung direkt beim Tanzlehrer: dj.jhonny@bolivia.com oder Tel. +43 6802407075

Bharatanatyam

Klassischer Indischer Tanz

Der klassische indische Tanz wurde weltweit durch die indische Filmindustrie immer bekannter und beliebter. In den Bharatanatyam Tänzen sind die Elemente Rhythmus, Melodie, abstrakter Tanz und Ausdruckstanz mit Gefühl vereint. Jeder Takt und jeder Tanzschritt ist mathematisch berechnet und exakt festgelegt. Jede Augen- und Fingerstellung hat eine spezielle Bedeutung. In Salzburg gibt es nun die einmalige Gelegenheit, diesen tausendjährigen Tanzstil, der in Indien zu den vollkommensten Formen der Kunst zählt, zu erlernen.

Kursleiterin: Nayana Bhat, zeitgenössische Tänzerin

Termin: Montag, 18 – 19:30 Uhr, ab 8. Oktober 2018

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Studierraum (2. Stock)

Anmeldung: bis spätestens 4. Oktober 2018 unter office@aai-salzburg.at oder 0662/841413-13

Kursgebühren: 95 Euro / Studierende oder SN-Card: 79 Euro

Stornierung: bis zum 3. Kurstermin ist eine gebührenfreie Abmeldung möglich

 

 

Kultur & Begegnung

 

Arbeitskreis Interreligiöser Dialog

 

Der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog (AID) bietet Interessierten und Angehörigen unterschiedlichster Glaubensgemeinschaften die Möglichkeit, sich informell zu begegnen und andere Religionen kennenzulernen. Bei diesem Treffen bereiten wir unter anderem gemeinsam das religionsverbindende Gebet für den Empfang der Religionen am 7. November vor, das die Sikh-Religion in den Mittelpunkt stellt.

 

Termin: Dienstag, 9. Oktober 2018, 19 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Bibliothek (1. Stock)

 

 

30 Jahre Dialog der Kulturen und Religionen

Festakt und Empfang

 

Das AAI feiert in diesem Jahr sein dreißigjähriges Bestehen! Es gibt viele Gründe, um stolz darauf zu sein, was in diesen drei Jahrzehnten alles entstanden ist und ins Rollen gebracht wurde. Den passenden Rahmen dafür bieten die Feierlichkeiten in der Kollegienkirche am 25.Oktober. Beim anschließenden Empfang gibt es genügend Zeit, sich auszutauschen, wiederzusehen oder kennenzulernen.

 

Termin: Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19:30 Uhr

Ort: Kollegienkirche, Universitätsplatz 1

Mit: MusikerInnen, KünstlerInnen und ReferentInnen aus aller Welt

Anmeldung erbeten unter office@aai-salzburg.at oder 0662 841413-13

 

 

„Wo Mut die Seele trägt – wir Frauen in Afghanistan“

Lesung und Gespräch

 

Mit dem Sturz des Königs Mohammed Zahir Schar (1973) änderte sich vieles in Afghanistan. Nahid Shahalimi musste als Kind mit ihren drei Geschwistern und ihrer Mutter fliehen. Ihre alte Heimat Afghanistan konnte und wollte sie dennoch nicht vergessen und beschloss, sie neu zu entdecken. Fast drei Jahre lang reiste sie immer wieder in ein Land, das als eines der gefährlichsten der Welt eingestuft wird, um dort unerschrockene Mädchen und Frauen zu treffen und ihre Lebensgeschichten zu dokumentieren. Entstanden ist ein Buch der Zuversicht, das von Skateboarderinnen und Radsportlerinnen erzählt, von den ersten afghanischen Dirigentinnen, von Frauen, die in der afghanischen Armee als Pilotin oder Generalin dienen, und von Künstlerinnen, Politikerinnen oder Aktivistinnen, die für eine bessere Zukunft voller Selbstbestimmung kämpfen.

Termin: Dienstag, 6. November 2018, 19 -21 Uhr

Ort: St. Virgil, Seminarraum 1, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg

ReferentInnen: Nahid Shahalimi (Autorin, Künstlerin, Menschenrechtsaktivistin, Filmemacherin)

Anmeldung: sbg@suedwind.at oder der telefonisch unter 0662/827813

Veranstalter: Südwind

KooperationspartnerInnen: St. Virgil, Afro-Asiatisches Institut, prolit

8. Empfang der Religionen

Religionsverbindendes Gebet, Festvortrag & Empfang

 

Der diesjährige Empfang der Religionen stellt die Sikh-Religion in den Mittelpunkt. Alle Interessierten sowie ReligionsvertreterInnen und -angehörige sind herzlich eingeladen. Der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog eröffnet den Empfang mit einem religionsverbindenden Gebet. Den anschließenden Festvortrag hält der Religionswissenschaftler Christoph Peter Baumann aus Basel.

 

Termin: Mittwoch, 7. November 2017, 18 Uhr

Ort: Kollegienkirche (Gebet), ab 19 Uhr HS 101 (Festvortrag), anschließend Große Aula der Universität (Empfang)

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von: AAI Salzburg, Theologische Fakultät der Universität Salzburg, Erzdiözese Salzburg, Diözesankommission für den interreligiösen und interkulturellen Dialog (DKID), Katholischer AkademikerInnenverband (KAV), Institut für Religionspädagogische Bildung Salzburg (IRPB)

 

 

Das Kongo Tribunal

“The most ambitious piece of political theatre ever staged” - The Guardian

Das unverschleierte Portrait eines der größten und blutigsten Wirtschaftskriege der Menschheitsgeschichte. In mehr als 20 Jahren hat der Kongokrieg bereits über 6 Mio. Tote gefordert. Die Bevölkerung leidet unter einem Zustand völliger Straflosigkeit, die Verbrechen des Krieges wurden nie juristisch verfolgt. Viele sehen in dem Konflikt eine der entscheidenden wirtschaftlichen Verteilungsschlachten im Zeitalter der Globalisierung, liegen hier doch die wichtigsten Vorkommen zahlreicher High-Tech-Rohstoffe. Für „das Kongo Tribunal“ gelingt es Milo Rau, die Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Konflikts zu einem einzigartigem zivilen Volkstribunal im Ostkongo zu versammeln. Vor dem Film gibt es eine inhaltliche Einführung durch …

Termin: Dienstag, 13. November 2018

Ort: Das Kino, Giselakai 11

Referent: Blaise Batatabo (Kongo Diaspora OÖ)

KooperationspartnerInnen: Talk together, Das Kino, Referat Weltkirche, Bondeko, Galerie Matombo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammen Stimmen

Ausstellungseröffnung

 

„Zusammen Stimmen“ ist ein Projekt, welches Meinungen, Ansichten und Gedanken einzelner zusammenbringt. Wie bei einem Chor wird dabei auch deutlich, dass es unterschiedliche Tonlagen und Lautstärken gibt, die nicht immer zusammen passen wollen. Damit das gemeinsame Singen klappt, muss jede Stimme ihren Platz finden. Dieses Bild lässt sich gut auf unsere Gesellschaft übertragen: Seit Beginn der Menschheitsgeschichte waren Menschen immer in Bewegung. Das heißt, immer wieder treffen viele unterschiedliche Menschen verschiedener Anschauungen, Gesinnungen, Kulturen und Glaubensrichtungen aufeinander, gestalten und leben Gesellschaft hier und jetzt. Wie es uns damit geht, in der heutigen Gesellschaft zusammenzuleben, was wir daran schätzen, was wir kritisch sehen und wie wir alle zu einem gelingenden Zusammenleben beitragen können, dem spürt diese Ausstellung nach. Sie soll bei den BesucherInnen ein Nachdenken darüber anstoßen, wie es um unser Zusammenleben steht. Sie soll Meinungen verbinden und Bilder entstehen lassen, wie wir uns eine zukunftsfähige Gesellschaft vorstellen.

 

Termin: Eröffnung Mo, 10. Dezember 2018, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 10.- 21. Dezember 2018

Ort: Foyer des Bischofshauses, Kapitelplatz 2 (angefragt)

 

Ein gemeinsames Projekt von AAI Salzburg und KHG Salzburg mit freundlicher Unterstützung: Stille Nacht GmbH

Die Eröffnung findet in Kooperation mit dem Referat Weltkirche, der Universität Salzburg Theologie Interkulturell Studium der Religionen und dem Katholischen AkademikerInnenverband KAV statt.

 

 

 

 

 

Zona Sur (Southern District)

Bolivianischer Filmabend mit landestypischen Spezialitäten

Im Zentrum des Films stehen die Widersprüche der bolivianischen Gesellschaft konzentriert auf das Leben einer reichen Familie und ihrem indigenen Haushaltspersonal. Die Familie agiert als Spiegel der Gesellschaft und zeigt uns die Integrationsprobleme der indigenen und der europäischen Bevölkerung in Bolivien, den Klassenkonflikt sowie den Kampf der Mächtigen um ihre Privilegien. Große soziale Umbrüche verschonen auch die traditionellen reichen Familien im südlichen Bezirk (Zona Sur) der Hauptstadt La Paz nicht. Diese Familien müssen überrascht mitansehen, wie der Status Quo, den sie jahrelang für selbstverständlich hielten, verschwindet. Ein atmosphärisches Portrait, das das Politische im Privaten deutlich sichtbar macht.

Bolivien, 2009

Spanisch, Aymara mit UT in Englisch. 109 Min.

anschließende Diskussion auf DE, ES, EN

Termin: Dienstag, 15. Jänner 2019, 18 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Clubraum (EG)

KooperationspartnerInnen: Sudaka Kino, Fachbereich Romanistik, Adelante

 

 

 

TIPP:

Lehrgang „Brücken bauen“

Lehrgang für interreligiöse Kompetenz

 

Dieser Lehrgang ist ein Angebot für Theorie und Praxis des interkulturellen und interreligiösen Dialoges. Zielgruppe sind ChristInnen, MuslimInnen und Menschen ohne religiöses Bekenntnis. Sie fördern in ihren Tätigkeitsfeldern die Zusammenarbeit zwischen Angehörigen verschiedener Religionen und Weltanschauungen – sei es professionell oder ehrenamtlich. Die TeilnehmerInnen gewinnen ein vertieftes Verständnis vom religiösen Denken und dem religiös-kulturellen Entstehungskontext der christlichen und muslimischen Glaubensgemeinschaft. Es gibt im Rahmen des Lehrganges auch Platz für persönliche Auseinandersetzung und Austausch.

 

Termine:

13. Oktober 2018, Modul 1: Identität – Kultur – Religion

20. Oktober 2018, Modul 2: Grundrechte und Religion. Wo stehe ich?

10. November 2018, Modul 3: Geschlechterrollen in Islam und Christentum

24. November 2018, Modul 4: Interreligiöse Begegnung im Konflikt

16. Dezember 2017, Modul 5: Säkularer Staat – Demokratie – Religion

Ort: Seminarraum Komment - Gesellschaft für Kommunikation und Entwicklung, Elisabethstraße 2, 5. Stock (Kieselgebäude, Nähe Bahnhof)

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Plattform für Menschenrechte Salzburg, Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Katholische Aktion in Gemeinde & Arbeitswelt, Komment, Muslimische Jugend Österreich

Infos und Anmeldung: office@menschenrechte.at

 

 

Weltdinner

Maniok – die Kartoffel der Tropen

Weltdinner Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität ist das Recht der Völker auf gesunde und kulturell angepasste Nahrung, nachhaltig und unter Achtung der Umwelt hergestellt. Dies bedeutet auch eine Aufwertung regionaltypischer traditioneller Nahrungsmittel. Wir wollen uns deshalb auf die Spuren der Maniokwurzel begeben und ihre Bedeutung für die Ernährungssouveränität in den Anbauländern kennenlernen. Als eines der Hauptnahrungsmittel in zahlreichen Ländern des Südens wird es in unterschiedlichen Variationen zubereitet und ist vom dort vorherrschenden traditionellen Speiseplan nicht wegzudenken. Durch gemeinsames Kochen und Essen samt Hintergrundinformationen bekommen wir ein umfassendes Bild dieser bei uns relativ unbekannten Pflanze und erfahren, was es mit der weltweiten Bewegung der Ernährungssouveränität auf sich hat.

Termin: Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18 – 21 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Treffpunkt: Clubraum (EG)

Referentin: Flavia Asiimwe (Salzburg/Uganda)

Unkostenbeitrag: 5€

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl – bitte anmelden unter office@aai-salzburg.at

oder 0662/841413-13

KooperationspartnerInnen: KHG, Arche Noah

 

Kimchi und Bibimbap

Koreanisches Weltdinner

Die koreanische Küche hat in den letzten Jahren auch in Europa einen Aufschwung erlebt, was aufgrund der zahlreichen schmackhaften Gerichte nicht verwundert. Geschmacklich ist koreanisches Essen würzig und der Schwerpunkt auf Gemüse sowie Getreide mit vielen fermentierten, das heißt milchsauer vergorenen, Lebensmitteln macht sie besonders gesund und bekömmlich. Gemeinsam kochen und verkosten wir typische Landesgerichte und erfahren nebenbei Wissenswertes über Kultur, Land und Leute.

Termin: Donnerstag, 13. Dezember 2018, 18 - 21 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Treffpunkt: Clubraum (EG)

Referenten: Johannes Shin, Gregor Lim Hyung jun (Salzburg/Korea)

KooperationspartnerInnen: KHG, Referat Weltkirche

 

 

 

 

 

Global Space Vortragsreihe

Der Global Space bietet die Möglichkeit zum Austausch und zur Integration in Salzburg. Gestaltet wird er von Menschen, die aus Afrika, Asien oder Lateinamerika kommen und in Salzburg leben. Nach einem Vortrag gibt es ein gemütliches Beisammensein mit kulinarischen Spezialitäten aus dem jeweiligen Land.

Let me take you to Armenia

cultural evening

Armenia, one of the world’s oldest cradles of civilization and rich in nature and culture, is the topic of this Global Space. Varduhi Gumruyan will take us closer to a country with an eventful history, the oldest Christian country in the world between the geographic, political and cultural border between Europe and Asia, Christianity and Islam. The evening will start with a presentation of the country, followed by traditional Armenian dances and at the end we will have the opportunity to taste some delicious Armenian dishes.

Date: Thursday, November 29th 2018, 7pm

Venue: Afro-Asian Institute, Clubraum (first floor)

Speaker: Varduhi Gumruyan (Psychologist, Salzburg/Armenia)

 

 

Die Kogis – Hüter der Erde

Indigene Bevölkerung für eine nachhaltige Zukunft

 

Die Kogi-Indianer aus Kolumbien sind eine indigene Bevölkerung mit einer tiefen Verbindung zur Natur. Ihre Lebensweise ist so angepasst, dass sie nur eine geringe Auswirkung auf die Umwelt haben. Als Hüter der Erde sehen sie es als ihre Aufgabe, das spirituelle und materielle Gleichgewicht auf der Erde zu erhalten. Bei diesem Vortrag erfahren wir nicht nur, wie sich diese geistig hoch entwickelte Gesellschaft von der westlichen unterscheidet, sondern auch, was wir von ihnen lernen können, um den Erhalt des Planeten zu ermöglichen, sowie von einem weiteren Spektrum der Nachhaltigkeit.

Termin: Donnerstag, 24. Jänner 2019, 19 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Clubraum (EG)

Referentin: Luisa Bravo Rudrígez (Innsbruck/Kolumbien)

KooperationspartnerInnen: Klimabündnis Salzburg, Seelsorgeamt, Referat für Tourismuspastoral Erzdiözese Salzburg, Uni Salzburg Romanistik, Adelante,

 

 

 

 

 

 

Schwerpunkt: Geschlecht – Raum – Dialog

In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe rütteln wir an gängigen Vorstellungen über Geschlechterrollen und erfahren, wie wir Räume neu für uns nutzen und uns die Macht über unsere Körper wieder zurückholen können.

Gefährliche Orte, gefährdete Körper

Podiumsdiskussion und Gespräch

 

Seit der Aufspaltung des Raumes in öffentlich und privat wird die jeweilige Sphäre einem bestimmten Geschlecht zugeordnet. Obwohl wir scheinbar in einer offenen, gleichberechtigten Gesellschaft leben, werden Frauen nach wie vor verstärkt mit dem Privaten und Männer mit der Öffentlichkeit assoziiert. Die Öffentlichkeit wird für Frauen zum gefährlichen Ort stilisiert, aktuell verstärkt im Hinblick auf Migranten und die damit assoziierten Rollenzuschreibungen. Zahlen zu Gewaltverbrechen zeigen jedoch, dass für viele Frauen das Zuhause der gefährlichste Ort ist, denn dort sind sie am häufigsten von Gewalt betroffen. Woher kommt diese verzerrte Sichtweise und welche Rolle spielen dabei die Medien? Welche Strategien entwickelte das Projekt Heroes, um Gewalt an Frauen präventiv entgegenzuwirken?

im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen von 25. November bis 10. Dezember 2018

Termin: Montag, 3. Dezember 2018, 19 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Clubraum (EG)

ReferentInnen: Martina Thiele (Kommunikationswissenschaftlerin), Bianca Schartner (Heroes & Girls' Day)

KooperationspartnerInnen: Gendup, Frauenbüro Stadt Salzburg, Katholische Frauenbewegung

STUDENT’S CORNER

GET TOGETHER

AAI StipendiatInnen-Treffen

 

Zum Semester-Auftakt treffen sich die StipendiatInnen des AAI zu einem informellen Austausch. Es werden Neuigkeiten berichtet, Pläne für das Semester besprochen und Wünsche eingebracht. Die neuen StipendiatInnen lernen das Institut kennen und erhalten Einblick in die Tätigkeiten und Angebote des AAI. Dabei werden die aktuellen Workshops, Veranstaltungen und Exkursionen im Rahmen der studienbegleitenden Bildung sowie Beteiligungsmöglichkeiten für StipendiatInnen vorgestellt. Auch das gegenseitige Kennenlernen kommt nicht zu kurz.

 

Termin: Dienstag, 2. Oktober 2018, 18 Uhr

Ort: Afro-Asiatisches Institut, Bibliothek (1. Stock)

Zielgruppe: StipendiatInnen des AAI

 

 

Projektentwicklung

Workshop für StipendiatInnen und Interessierte

 

Francisco San Martin Baldwin ist ehemaliger AAI Stipendiat und Gründer der NGO Minka in Peru, die seit 25 Jahren erfolgreich Entwicklungsprojekten durchführt. Der Workshop beschäftigt sich mit der Entstehung und Umsetzung von Entwicklungsprojekten und ihren Rahmenbedingungen am Beispiel der ökologischen Landwirtschaft und Kleingewerbeförderung. Im Zentrum des Ansatzes steht das Konzept der Netzwerkbildung und Zusammenarbeit. Der Workshop richtet sich an alle, die selbst Entwicklungsprojekte initiieren und umsetzen möchten.

Termin: Mittwoch, 21. November 2018, 15 – 19 Uhr

Ort: AAI Studierraum (1. Stock)

Referent: Francisco San Martin Baldwin ( Gründer der NGO Minka, Peru)

Zielgruppe: StipendiatInnen des AAI, Interessierte

Anmeldung erbeten: 0662/841413-13, office@aai-salzburg.at

Exkursion zur UNO City nach Wien

Wien beherbergt als einer der vier Hauptsitze der Vereinten Nationen zahlreiche UN Organisationen. Mit einer Führung durch das Vienna International Center und einem spannenden Vortragsprogramm erhalten wir Einblick in die Arbeit der Vereinten Nationen. Jeweils ein Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle der UN in internationalen Angelegenheiten und mit der Arbeit des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).

Termin: Freitag, 18. Jänner 2019

Zielgruppe: StipendiatInnen des AAI und Interessierte

Sprache: Führung und Vorträge in Englischer Sprache

Anmeldung: bis 15. Dezember an astrid.schmid@aai-salzburg.at

Kosten: für Führung und Vortrag: 14€, Studierende 11€ + Fahrtkosten

 

Programm-Abo Abmeldung:

Wenn du unser Programm nicht mehr zweimal jährlich erhalten möchtest, genügt eine Mail an office@aai-salzburg.at oder ein Anruf unter 0662/841413-11.


Organisiert durch: Afro-Asiatisches Institut Salzburg

17.10.2018

18:00 Uhr

Unsere Partnerorganisationen weltweit

voluntaris Infoabend

voluntaris Seminarraum
Türkenstraße 3, 1090 Wien
Tel. 0664 88316583
info@voluntaris.at
http://www.voluntaris.at/international/index.php/infothek


Organisiert durch: voluntaris - weltweit.erfahrung.teilen

19.10.2018

17:00 Uhr

„Weltsicht entwickeln“

VHS, Wissensturm
4020 Linz, Kärntnerstr. 26

Dieser Workshop hat als zentrales Anliegen den Blick- bzw. Perspektivenwechsel. Denn Bilder

über diese Welt entstehen vornehmlich in unseren Köpfen. Nicht selten rufen sie Vorurteile und

Klischees über die „anderen“ hervor! Weder sind wir uns dieser Vorstellungen bewusst, noch

hinterfragen wir, woher sie kommen! Genau hier setzt der Südwind-Workshop an und ermöglicht

einen anderen Blick auf unsere Welt.

Ort: VHS, Wissensturm, Kärntnerstr. 26, Linz, Seminarraum 10.07

Anmeldung: ooe@suedwind.at


Organisiert durch: Südwind

19.10.2018

20:30h

Blinded By Stardust CD-Präsentation

Konzert

B72
Gürtelbogen 72, 1080 Wien
http://blindedbystardust.com


Organisiert durch: B72

20.10.2018

10:00

Digitale Zivilcourage

Hass im Netz

Amnesty International Österreich
Moeringgasse 10, 1150 Wien
academy@amnesty.at
www.academy.amnesty.at/de/menu18/veranstaltungen91/

Der Workshop vermittelt mit interaktiven Methoden Medienkompetenzen für diese und weitere Fragestellungen:

 

• Wie begegne ich Angriffen und Aggression im Netz?

• Wie treten rechtsextreme/nationalistische/ rassistische Gruppen im Internet auf?

• Wie kann ich selbst aktiv gegen Hass und Hetze vorgehen? Wie ist die rechtliche Situation in Österreich?

• Wie kann ich Opfer von Hass im Netz unterstützen?

• Wo und wie bekomme ich als Opfer Hilfe?


Organisiert durch: Amnesty Academy

22.10.2018

18:00 - 20:00 Uhr

Praktika im Süden für eine bessere Welt?

Let's Talk!

FH Oberösterreich
Garnisonsstraße 21, 4020Linz
julia.guenther@edu.fh-campuswien.ac.at


Organisiert durch: EZA

22.10.2018

19:00 - 21:00 Uhr

Nach dem Putsch

16 Anmerkungen zur „neuen“ Türkei

Hauptbücherei Wien - Am Gürtel, Veranstaltungssaal
Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Tel. +43-1-713 35 94
fanizadeh@vidc.org

Hintergrund

 

Eine „neue“ Türkei – diese möchten die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) und Recep Tayyip Erdogan erschaffen. Mit dem Ausnahmezustand in Folge des gescheiterten Militärputschs vom Juli 2016, der Einführung eines Präsidialsystems und dem Sieg bei den vorgezogenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 24. Juni 2018 scheint Erdogan jetzt am Zenit seiner Macht angelangt. Seine Vision strahlt heller denn je. Dennoch: Knapp die Hälfte der Bevölkerung stimmte 2017 gegen das Präsidialsystem. Auch bei den Wahlen im Juni 2018 konnte die Opposition fast die Hälfte der Stimmen erreichen, und dies obwohl die Versammlungs-, Medien- und Meinungsfreiheit im Ausnahmezustand stark eingeschränkt wurden.

 

Bei der Veranstaltung gehen die Podiumsgäste Ayse Çavdar und Mithat Sancar der Frage nach, wie es jetzt mit der „neuen“ Türkei weitergeht? Welche Rolle hatte die Gülen-Bewegung beim Putschversuch? Wie stabil ist das Bündnis aus AKP und der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) in Bezug auf Homogenität, Laizismus und Islamismus? Wie geht es weiter mit der kurdischen Frage? Was ist von den inneren Zerwürfnissen der Islamist*innen zu erwarten? Wie kann die Entwicklung der Türkei hin zu einer Diktatur noch verhindert werden?

 

Bei der Podiumsdiskussion wird zudem das im Mandelbaum-Verlag erschienene gleichnamige Buch präsentiert (Hrsg.: Ilker Ataç, Michael Fanizadeh, Volkan Agar, VIDC). Die Textsammlung eröffnet 16 alternative Sichtweisen auf diese „neue“ Türkei.

 

Ayse Çavdar

hat am Institut für Journalistik der Universität Ankara studiert. An der Bogaziçi Universität in Istanbul erhielt sie einen MA in Geschichte. Ihre Doktorarbeit verfasste sie 2014 zum Thema „Verlust der Bescheidenheit: Das Abenteuer der muslimischen Familie von der Nachbarschaft zur Gated Community“ an der Europäischen Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Çavdar war für verschiedene Medien und NGOs tätig und lehrte an türkischen und deutschen Universitäten. Momentan ist Çavdar als Postdoc-Forscherin an der Philipps-Universität in Marburg, Deutschland, tätig. Zuletzt arbeitete sie an zwei Forschungsprojekten: In einem widmet sie sich dem affektiven Inhalt des Islamismus, in dem anderen untersucht sie den aufkommenden Säkularismus der Jugend in der AKP-Periode.

 

Mithat Sancar

ist Professor für Öffentliches Recht und Verfassungsrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Ankara, Kolumnist und Übersetzer. Zusammen mit Tanil Bora übersetzte er Jürgen Habermas Habilitationsschrift „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ in die türkische Sprache. Seit der Parlamentswahl im Juni 2015 ist er für die Demokratische Partei der Völker (HDP) Mitglied des türkischen Parlaments und zurzeit stellvertretender Parlamentspräsident.

 

Ilker Ataç

arbeitet als Konsulent für das VIDC und ist Vertretungsprofessor an der Hochschule RheinMain Wiesbaden. Davor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und an der Universität Kassel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Migrationspolitik und Citizenship, irreguläre Migration, soziale Bewegungen, Zivilgesellschaft und türkische Politik.

 

Volkan Agar

hat Internationale Entwicklung und Politikwissenschaft in Wien, Bologna und Chicago studiert. Er arbeitet bei der Berliner Tageszeitung taz als Redakteur des deutsch-türkischen Webportals taz gazete und schreibt über Soziale Bewegungen, Ideologien der Ungleichheit, Migration sowie Politik und Gesellschaft in der Türkei.

 

 

Michael Fanizadeh

ist Politologe und arbeitet seit 1997 am VIDC. Seine Arbeitsbereiche sind Migration & Entwicklung, Menschenrechte und Antirassismus. Sein regionaler Schwerpunkt liegt auf dem Mittleren Osten und der Schwarzmeerregion.


Organisiert durch: VIDC-Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation

23.10.2018

17:30

Ein Leben ohne Geld?

Die Vision einer geldfreien Gesellschaft

Projektbüro Genossenschaft für Gemeinwohl
Rechte Wienzeile 81, 1050 Wien

Märkte gibt es schon seit langem. Allerdings hat sich deren Bedeutung grundlegend gewandelt. Denn sie sind heute Teil einer umfassenden Marktwirtschaft, in der das menschliche Tun, der Boden und schließlich auch das Geld selbst zu Waren geworden sind. Die Befriedigung vieler grundlegender Bedürfnisse erfolgt heute daher über Märkte, Käufe und Verkäufe. Auch unsere persönlichen Beziehungen wurden und werden zunehmend vom Umgang mit Geld geprägt, etwa im Bereich der Kinderbetreuung oder der Kranken- und Altenpflege. Jene, die über kein oder nur wenig Geld verfügen, haben in der Regel das Nachsehen. Von klein auf lernen wir daher, dass wir Geld verdienen müssen, um Geld ausgeben zu können. Der Umgang mit Geld bestimmt auch viele alternative Wirtschaftsinitiativen, die deshalb häufig der Marktkonkurrenz ausgesetzt sind.

 

 

 

Die Vision einer geldfreien Gesellschaft ist nicht neu. Die Ideen dazu sind vielfältig, und zielen auf Formen der freiwilligen Kooperation wie etwa Gemeingüter oder solidarische Ökonomien. Doch ist eine gänzlich geldfreie Gesellschaft überhaupt vorstellbar? Kann geldfreies Wirtschaften funktionieren? Wie könnte ein Leben ohne Geld aussehen? Bedeutet dies auch eine Absage an eine hohe wirtschaftliche Produktivität? Gibt es ein schrittweises Aussteigen aus der Geldgesellschaft? Von welchen Erfahrungen, Initiativen und Projekten könnten wir dabei lernen?

 

 

 

Nach einem Impulsvortrag von Andrea*s Exner diskutieren wir gemeinsam die Idee einer geldfreieren Gesellschaft, analysieren bestehende Beispiele an geldfreien Räumen und stellen die Frage, ob hier tatsächlich eine Perspektive für ein gelingendes Leben liegt.


Organisiert durch: Akademie für Gemeinwohl

25.10.2018

20:00

Big Brother Awards

Modere Technik verspricht grenzenlose Freiheit, und nur allzu dankbar

haben wir das Handy angenommen, um immer und überall erreichbar zu sein.

In der Euphorie wurde jedoch die Kosten und Nebenbedingungen dieser

Technik nicht weiter beachtet. Das die neue Freiheit mit ständiger

Erreichbarkeit auch zusätzlich mit ständiger Ortung verbunden war,

wurde erst in der Folge erkannt. Der Telefonanbieter musste ja

jederzeit, wissen wo ein Handy gerade zu erreichen ist, um einen Anruf

vermitteln zu können. Für die meisten kein Problem, da man dem ehemals

staatlichen Anbieter traute die Daten zu schützen und nur gegen einen

richterlichen Beschluss herauszugeben. Damit war das Handy, für alle die

nichts zu verbergen hatten, vielleicht mittlerweile lästig, aber

weiterhin sicher und ungefährlich. Doch das alte GSM-Handy wurde immer

smarter und entwickelte sich dem dem heutigen Alleskönner, mit dem man

nicht nur telefoniert sondern seine Termin verwaltet, eMails liest, sein

online Banking macht und sich gegenüber immer mehr Diensten ausweist.

Smart bedeutet aber auch das immer mehr Apps im Hintergrund mitlaufen,

die mitlesen, zuhören, den Standort ermitteln - und all diese Daten in

die Cloud zur weiteren Analyse übertragen.

 

Ohne Cloud muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

 

Da der Aufschrei zu leise war, werden heute immer mehr Geräte immer

smarter - was bedeutet das diese alle mit dem Internet verbunden sein

müssen. Egal wohin man schaut, alle neue Technik scheint eine Verbindung

ins Netz zu benötigen. Die Rechenleistung steigt zwar, und doch wird

das, was früher lokal möglich war, heute in die Cloud übermittelt und

dort ausgewertet und analysiert. Es werden Daten gesammelt,

interpretiert und freizügig geteilt.

 

All die smarten Helfer messen, registrieren, hören zu, ja schauen oft

auch schon zu, und sammeln autonom Daten von sich aus. Die Frage ist:

"Können wir den Daten und den Entscheidungen, die getroffen werden,

vertrauen? Können wir uns verlassen dass uns kein Schaden erwächst aus

der Weitergabe von Informationen?"

 

Zum Beispiel, wenn man in seinem Haus Überwachungskameras installiert

hat, sei dabei der entscheidende Punkt, dass die Geräte so intelligent

sind, dass sie erkennen, ob die Person, die gerade das Haus betritt, der

Bewohner oder ein Einbrecher ist. Dann müssten nicht die gesamten

gesammelten Daten an eine Cloud geschickt werden.

 

Im Netz gab es eine Zweiklassengesellschaft mit jenen, die Wissen haben

und sich aktiv schützen konnten und jenen, die einfach auf OK geklickt

haben. Sensoren, Kameras und Mikrofone nehmen jedoch jeden auf der in

ihren Wirkungsbereich gerät, egal ob man dem zugestimmt hat oder ob man

sich eigentlich schützen möchte. In der Cloud hat der einzelne die

Möglichkeit verloren den eigenen Datenschatten zu beeinflussen, denn

Daten werden generiert, Daten werden analysiert, Daten werden

interpretiert, Daten werden verknüpft, Daten werden unbegrenzt

gespeichert, Daten werden verkauft - und das alles trotz DSGVO.

 

Ohne Cloud muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

 

Weltbank: Mobile cellular subscriptions

<https://data.worldbank.org/indicator/it.cel.sets>

 

Spread the word: Es ist hoch an der Zeit, öffentlich auf die Gefährdung

unserer Privatsphäre hinzuweisen und möglichst Viele aufzuklären, daher

bitte diese Einladung im Kreis der Freunde und an Interessierte

weiterreichen.

 

Wir wollen öffentlich auf Missstände aufmerksam machen und Menschen über

ihre Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre aufklären, denn im

Zeitalter globaler Vernetzung wird die Achtung der Privatsphäre zu einer

demokratischen Herausforderung.

 

Jeder im Team arbeitet ehrenamtlich, aber für Folder, Pickerln und Miete

brauchen wir Unterstützung:

- spende Ideen

- spende Nominierungen

- spende Zeit

- spende Geld

- - IBAN: AT34 1100 0017 5505 3400

- - BIC: BKAUATWW


Organisiert durch: Big Brother Awards

29.10.2018

9:00 - 17:30 Uhr

Verhinderter Zugang zu Rechten

aus der Genderperspektive

Hofburg, Neuer Saal
Heldenplatz, 1010 Wien
anti-trafficking@bmeia.gv.at

Montag, 29. Oktober 2018, 9:00 - 17:30 Uhr, Hofburg, Neuer Saal, Heldenplatz, 1010 Wien

 

Das VIDC hat in Kooperation mit IOM die Podiumsdiskussion "Verhinderter Zugang zu Rechten aus der Genderperspektive“ und zwei Workshops "Negative coping mechanisms and vulnerability to trafficking: by-product of neoliberal and austerity policies?“ und „Ausbeutung von EU-Bürger/innen – wie kann das sein?“ Auf unserer Website finden Sie mehr Informationen dazu. Auf unserer Website finden Sie mehr Informationen dazu.

 

Konferenzprogramm (Deutsch/Englisch)

Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch mit Simultandolmetschung

 

Für die Anmeldung bitte das beigefügte Registrierungsformular bis 11. Oktober an anti-trafficking@bmeia.gv.at schicken und bei der Registrierung bitte einen Lichtbildausweis vorweisen


Organisiert durch: VIDC-Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation

02.11.2018

20h

Katie Kern

Konzert

Heureka
Skodagasse 17, 1080
http://www.lindo.at


Organisiert durch: Heureka

05.11.2018

19:00 - 21:00 Uhr

Zurück in Afghanistan

Diplomatische Akademie Wien, Festsaal
Favoritenstraße 15a, 1040 Wien
office@vidc.org
http://www.vidc.org

Hintergrund

 

„Afghanistan bleibt eine Melkkuh für afghanische Politiker und die Nachbarländer, und Rückkehrerinnen und Rückkehrer sind zu einem guten Geschäft geworden. Der einzige Weg, das Flüchtlings- und Migrationsproblem zu beenden, ist, den Krieg in Afghanistan zu beenden.“ (Fatana Gilani, Afghanistan Women Association) Das Zitat entstammt der aktuellen Analyse des VIDC zur Situation von Rückkehrer*innen am afghanischen Arbeitsmarkt und umreißt die aktuelle Problematik: Afghanistan ist nicht sicher, und dennoch müssen jedes Jahr Hunderttausende ins Land zurückkehren.

 

Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit dem 1. Jänner bis Mitte September 2018 mehr als 570.000 Menschen aus Pakistan und dem Iran nach Afghanistan zurückgekehrt oder wurden abgeschoben. Der Großteil kommt mittlerweile aus dem Iran, da tausende von Afhgan*innen den Iran aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und Währungsabwertung verlassen müssen. Dazu kommen noch Abgeschobene und Zurückkehrende aus Europa. IOM vermeldet in der ersten sechs Monaten 2018 1.741 (freiwillige) Rückkehrer*innen aus Europa, davon 1.164 allein aus der Türkei; der afghanische Minister für Flüchtlinge und Rückführung, Sayed Hussain Alemi Balkhi, zählte 2017 zusätzlich 750 Abgeschobene aus Europa.

 

Die zurückgekehrten Geflüchteten reihen sich in die immer größer werdende Zahl der Binnenvertriebenen (1,8 Millionen) und sonstigen Armen im Land ein. Denn obwohl Afghanistan nachwievor der weltweit größte Empfänger von Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit ist, leben mehr als 55 Prozent der Gesamtbevölkerung unter der Armutsgrenze. Insbesondere Frauen sind von der Armut besonders betroffen, wie die VIDC Analyse zeigt: „Afghanistan ist ein traditionelles Land. Die Interpretation des Islam in Bezug auf Frauen ist anders. Das ist der Grund, warum Frauen außerhalb der familiären Umgebung wenig wirtschaftliche Möglichkeiten haben." (Ershad Alamyar, Dänisches Komitee für die Hilfe für afghanische Flüchtlinge)

 

Suraya Pakzad

 

ist eine Frauenrechtsaktivistin aus Herat. Sie ist Gründerin und Direktorin von „Voice of Women Organization“ (VWO), einer gemeinnützigen Organisation, die afghanischen Frauen und Mädchen Unterkunft und Beratung bietet und sie bei der Berufsausbildung und Alphabetisierung unterstützt. U.a. betreibt VWO Frauenhäuser für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen. Frau Pakzad erhielt für ihr Engagement zum Schutz der Rechte von afghanischen Frauen zahlreiche Auszeichnungen, u.a. wurde sie 2012 von der Astraia Female Leadership Foundation in Deutschland als „Female Leader of the Year" ausgezeichnet. Für ihre aktive Teilnahme an der Loya Jirga 2010 in Kabul wurde Frau Pakzad mit dem Peace Jirga Award geehrt.

 

Emal Haidary

 

ist Journalist, Autor, Dokumentarfilmer und Medienanwalt in Kabul. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität von Kabul und erwarb seinen Master von der Fordham University in New York. Seit über einem Jahrzehnt ist er für verschiedene nationale und internationale Medienorganisationen in Afghanistan tätig, darunter die Los Angeles Times und die Deutsche Welle. Herr Haidary arbeitet derzeit als Journalist bei Agence France-Presse (AFP) in Kabul.

 

Ali Ahmad

 

arbeitet am VIDC und ist Arzt und Forscher mit einem Masterabschluss in Friedens- und Konfliktforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Sicherheits- und Arbeitsbedingungen in Afghanistan, nichtstaatliche Sicherheitsakteur*innen, gewaltfreie Strategien, die Außenpolitik Afghanistans, Gender und Friedensjournalismus. Als Journalist hat er in zahlreichen internationalen Medien zu Afghanistan publiziert. Vor seinem Umzug nach Wien lebte und arbeitete er in Kabul.

 

Michael Fanizadeh

 

ist Politologe und arbeitet seit 1997 am VIDC. Seine Arbeitsbereiche sind Migration & Entwicklung, Menschenrechte und Antirassismus. Sein regionaler Schwerpunkt liegt auf dem Mittleren Osten und der Schwarzmeerregion.

 

VIDC unterstützt die Kampagne #SicherSein

 

Das VIDC unterstützt die Kampagne #SicherSein gegen Abschiebungen nach Afghanistan. Österreich zählt zu jenen Ländern, die trotz der katastrophalen Sicherheitslage nach wie vor Abschiebungen nach Afghanistan durchführen. Mehr Informationen finden Sie unter www.sichersein.at.


Organisiert durch: VIDC-Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation

05.11.2018

16:30-17h

WUK-Radio: Zeitzonen Lesungen 2018

wuk radio
94.0
http://www.wuk.at


Organisiert durch: Radio Orange

06.11.2018

19:00 Uhr

Wurscht und Wichtig

Klima-Energie-Kabarett

VHS, Wissensturm
4020 Linz, Kärntnerstr. 26

In „WURSCHT UND WICHTIG“ erzählen zwei Kabarettisten die Geschichte eines ökoresistenten

Hausmeisters, der turbulente Situationen erlebt, die er - und auch das Publikum - nicht so schnell

vergessen. Ob Energieberater, Clown oder Therapeut - alle wollen etwas von diesem Hans Wurst, der

vor allem ein Interesse hat: sich in keinster Weise zu ändern. Die Veranstaltung findet im Rahmen

der EZA-Woche des Landes OÖ statt, es wird einen Verkaufstisch mit Produkten aus dem Fairen

Handel geben, der von der Arbeitsgruppe der FAIRTRADE-Stadt Linz betreut wird.

Ort: VHS, Wissensturm, Kärntnerstr. 26, Linz, Veranstaltungssaal E.09

Freie Platzwahl!

Kartenvorverkauf im Servicecenter im Wissensturm

Einzelkarte: € 10,– (Vorverkauf), € 8,– (ermäßigt, AP, Ö1, OÖN), € 12,– (Abendkasse)/ € 11,- (Ö1)


Organisiert durch: Südwind

07.11.2018

20 years ago - 20 years ahead

Rückschritt oder Vormarsch?

Haus der Industrie
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
http://www.journalistinnenkongress.at/

Programm:

 

Begrüßung

 

Maria Rauch-Kallat, Initiatorin

Georg Kapsch, Präsident Industriellenvereinigung

Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen

 

Teil 1 „Call to action“

 

Anita Zielina (INSEAD): "Nur Mut - Warum unkonventionelle Entscheidungen zum Erfolg führen"

Claudia Reiterer (ORF): "MACHT den Mund auf!"

 

Teil 2 „As time goes by!“ – Frauen und Medien einst und jetzt (Zahlen, Daten, Fakten)

 

Julia Juster (Donau-Uni, Krems)

Kristin Allwinger (Akonsult, Frauennetzwerk Medien)

Maria Pernegger (Mediaaffairs)

 

Pause

 

Teil 3 "Journalismus 4.0"

 

Elisabeth Gamperl (Süddeutsche Zeitung) "Wie digitales Erzählen Investigativjournalismus verändert"

Christina Wilfinger (Microsoft) „Künstliche Intelligenz trifft weibliche Intuition“

Alexandra Stanic (Vice)

 

Podiumsdiskussion: „Öffentlich-Rechtlich vs. privat: Was ist der Unterschied noch wert?“

 

Intro und Moderation: Elisabeth Pechmann

Larissa Bieler (Chefredakteurin Swissinfo)

Lisa Totzauer (Senderchefin ORF)

Stefanie Groiss-Horowitz (Senderchefin PULS 4)

 

Workshop-Teaser

 

WS1: Kristin Allwinger (Frauennetzwerk Medien) „Netzwerken - aber richtig!“

WS2: Mirela Jasic (ORF-Ö1) „Journalistische Text- und Bildsprache innerhalb der sozialen Medien“

WS3: Barbara Eppensteiner (OKTO-TV) „Zusammen besser: Vom kompetenten Umgang mit dem Publikum“

WS4: Eva Weissenberger, "Kann frau vom Journalismus noch leben?" Neue Geschäftsmodelle und die notwendigen Kompetenzen

 

Vorstellung der Living News durch YoungStars

 

Mittagspause

 

Workshops

 

WS1„Networking - Räuberinnenleiter jetzt!“ Speed-Dating am Journalistinnenkongress, moderiert von Kristin Allwinger (Frauennetzwerk Medien), Martina Madner (Wiener Zeitung), Alexandra Wachter (ProSiebenSat.1 PULS 4), Lydia Ninz

 

WS2 „Journalistische Text- und Bildsprache innerhalb der sozialen Medien“ mit Mirela Jasic (ORF-Ö1), Ursula Hummel-Berger (Ö1 Bildredaktion), Elisabeth Gamperl (Süddeutsche Zeitung)

 

WS3 „Audience Engagement - Der Dialog mit dem Publikum" mit Barbara Eppensteiner (OKTO-TV), Edith Michaeler (Fjum), Nana Siebert (stv. Chefred. Der Standard)

 

WS4 „Kann frau vom Journalismus noch leben? Neue Geschäftsmodelle und die notwendigen Kompetenzen" mit Eva Weissenberger, Lisa Obendorfer (addendum)

 

Pause

 

Living-News: Role-Models im Gespräch

 

Jasmin Dolati

Barbara Haas

Lou Lorenz-Dittelbacher

Ursula Macher

Claudia Reiterer

Vera Russwurm

Susanne Schnabl-Wunderlich

Petra Stuiber

Ingrid Thurnher

Eva Weissenberger

 

Breaking News aus den Workshops

 

Ausblick auf den 21. Journalistinnenkongress 2019 und Verlosung der Gewinnspiele

 

Ausklang und Netzwerken


Organisiert durch: Vorstand Club alpha

07.11.2018

17:00 Uhr

Buchpräsentation

Transkulturelle Erkundungen Wissenschaftlich-künstlerische Perspektiven

Universität für Musik und darstellende Kunst, Jose
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Tel. +43-1-71155-4216
hindler-d@mdw.ac.at
https://www.mdw.ac.at/ive/buchpraesentation

Buchpräsentation mit künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen

Transkulturelle Erkundungen

Wissenschaftlich-künstlerische Perspektiven

Erschienen im Böhlau Verlag

 

Mi, 7.11.2018, 17:00 Uhr

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Joseph Haydn-Saal

Anton-von-Webern-Platz 1

1030 Wien

www.mdw.ac.at/ive/buchpraesentation

 

Das Buch präsentiert interdisziplinäre und internationale Zugänge zur Transkulturalität aus Philosophie, Politikwissenschaft, Ethnomusikologie, Popularmusikforschung, Gender und Queer-Studies, Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Postcolonial Studies, Migrationsforschung und Minderheitenforschung. Es sind die nachhaltigen Ergebnisse einer Ringvorlesung an der mdw- Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aus den Jahren 2014-2018, bei der Wissenschaft und Kunst in einen fruchtbaren Dialog traten.

 

Programm

Reflexionen zur Begrifflichkeit Transkulturalität, Bedeutung im universitätspolitischen Rahmen, Zukunftsperspektiven

Künstlerische Beiträge aus Film, Musik und Theater

 

Mitwirkende

Rektorat: Ulrike Sych und Gerda Müller

Böhlau Verlag: Ursula Huber

Herausgeber_innen: Ursula Hemetek, Daliah Hindler, Harald Huber, Therese Kaufmann, Isolde Malmberg, Hande Sağlam

 

Filmausschnitte: Nina Kusturica

Musikalische Darbietung: Karlheinz Essl und Ming Wang

Theaterperformance: DiverCITYLAB

Ausklang und Buffet

 

Kontakt:

Daliah Hindler

T: +43-1-71155-4216

E-Mail: hindler-d@mdw.ac.at

Um Anmeldung wird gebeten

 

Bibliografische Angaben:

Hemetek, Ursula, Daliah Hindler, Harald Huber, Therese Kaufmann, Isolde Malmberg und Hande Sağlam, Hg. 2019.

Transkulturelle Erkundungen. Wissenschaftlich-künstlerische Perspektiven. Wien – Köln – Weimar: Böhlau.

ISBN: 978-3-205-20517-3


Organisiert durch: Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie

07.11.2018

18:00 Uhr

Wo Mut die Seele trägt


4020 Linz, Friedhofstraße 6

 

 

Nahid Shahalimi wurde in Afgha­nistan geboren, floh in den 1980er- Jahren mit ihrer Mutter und ihren Schwestern nach Kanada und lebt seit 2000 in München, als Künstlerin, Autorin und Aktivistin. Für dieses Buch reiste sie wieder nach Afgha­nistan, um mit Frauen und Mädchen über ihre Träume, über Mut, Trauer, aber auch Lebensfreude zu sprechen. Wir erfahren von Skateboard fah­renden Mädchen, von Frauen, die im Krieg gekämpft haben oder sich po­litisch engagieren ohne Angst. Aber auch von Frauen, die Opfer wurden und deren Familien erzählen. Obwohl der Weg dieser Frauen gefährdet ist, ist die Autorin auf eine Welt der Hoffnung gestoßen, und sie erzählt authentische und beeindruckende Lebensgeschichten voller Stärke und Zuversicht.

 

Der Verein Arcobaleno bietet außer­dem ab 17 Uhr eine Gesprächsrunde in persischer Sprache mit der Autorin und lädt um 18 Uhr zum gemütlichen Come together mit kulinarischen Kostproben aus der afghanischen Küche (gegen Spende).


Organisiert durch: Südwind

09.11.2018

18:00 Uhr

Wallay

Südwind im Kino

Moviemento
Moviemento linz

 

 

In Kooperation mit Südwind OÖ zeigt das Moviemento jeden Monat einen Film mit einer „Brise Südwind“ – Filme von RegisseurInnen aus dem oder mit Blick in Richtung Globalen Süden.

 

www.suedwind.at Durch die Augen des 13-jährigen Ady porträtiert der Schweizer Regisseur Berni Goldblat das alltägliche Leben in Burkina Faso. Ady lebt eigentlich in Frankreich; sein Vater hat ihn auf die lange Reise zu Verwandten nach Westafrika geschickt. Der Junge hofft auf einen lässigen Urlaub im Herkunftsland seines Vaters und freut sich riesig, doch merkt bald, dass dies keine Vergnügungsreise wird. Der Film wurde 2018 beim 27. Internationalen Filmfestivals Innsbruck (IFFI) mit dem Südwind-Filmpreis ausgezeichnet. Die Veranstaltung findet im Rahmen der EZA-Woche des Landes OÖ statt, es wird einen Verkaufstisch mit Produkten aus dem Fairen Handel geben, der von der Arbeitsgruppe der FAIRTRADE-Stadt Linz betreut wird.

 


Organisiert durch: Südwind, Moviemento

09.11.2018

09:30

Symposium: Frauen verändern die Welt

St. Virgil
Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg
Jonathan.Scalet@kfb.at
www.teilen.at/symposium

Klimakrise, Wirtschaftskrise, Demokratiekrise, Armut und Diskriminierung – diese Krisen sind Konsequenzen einer

 

gemeinsamen, faulen Wurzel: einem System, in dem Profit mehr zählt als Menschenrechte und der Schutz unseres

 

Planeten. „Diese Wirtschaft tötet“, schreibt Papst Franziskus. Tatsächlich sind Frauen im Globalen Süden die größten

 

Verliererinnen in den aktuellen Krisen.

 

 

 

Anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums der Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung wollen wir nicht nur in Freude zurückblicken und feiern, sondern uns auch neuen Herausforderungen stellen: die Probleme an der Wurzel packen und gemeinsam Samen eines anderen Systems zu säen. Wir haben Expert*innen zum Thema Wandel aus Süd und Nord und Vordenkende eingeladen, um Visionen hin zu einer gerechten Welt zu entwickeln: Eine andere Welt ist möglich – und es gibt sie bereits! Lernen wir voneinander: andere Formen des Zusammenlebens, des Arbeitens, des Wirtschaftens für ein gutes Leben für alle. Der Fokus wird dabei auf den Beitrag von und für Frauen gelegt, um unsere zukünftige Arbeit gemeinsam zu gestalten.

 

Symposium von Freitag, 9. November, 9:30 Uhr, bis Samstag, 10. November 2018, 17 Uhr in St. Virgil, Salzburg.

 

 

 

Im Rahmen des Symposiums wird das Jubiläum im Zuge eines Festakts am Freitag, 9. November 2018 um 18 Uhr in St. Virgil, Salzburg, feierlich begangen.

 

 

 

Programm, Preise, Informationen: www.teilen.at/symposium


Organisiert durch: Katholischen Frauenbewegung

11.11.2018

17:00

OMAN & EMIRATE

Übermorgenland - von Hartmut Fiebig

Audimax Uni Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at/

In seinem neuesten Vortrag „OMAN & EMIRATE – Übermorgenland“ erschafft Hartmut Fiebig mit gewohnt hochwertiger Fotografie und mitreissender Erzählung ein Portrait vom Hochglanz-Gesicht des modernen Orients. Er erkundet Abu Dhabi, die Hauptstadt der Emirate, mit ihren Kulturtempeln und Mega-Events ebenso wie die Handelsmetropole Dubai auf ihrer permanenten Jagd nach Rekorden. Dabei blickt er auch hinter die Kulissen und lernt das Leben von Gastarbeitern und Glücksrittern, Schuftenden und Scheichs kennen.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

12.11.2018

16:30-17h

WUK-Radio: Wandertisch von Asyl in Not

wuk radio
94.0
http://o94.at


Organisiert durch: Radio Orange

15.11.2018

15:00 - 17:00 Uhr

Wie kultursensibel kann emanzipatorische

Gender-Arbeit sein?

WIDE - Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauen
Margaretenstr. 166, 1050 Wien
wurzer@wide-netzwerk.at
http://www.wide-netzwerk.at/index.php/veranstaltungen/358-wide-im-diskurs-learning-sharing

Viele Organisationen und Menschen, die Bildungsaktivitäten für Geschlechtergleichstellung durchführen, gründen ihre Arbeit auf den allgemein gültigen Menschenrechten. Ergeben sich in der emanzipatorischen Gender-Arbeit jedoch nicht Widersprüche mit anderen Ansprüchen wie „Kultursensibilität“ und Respekt vor anderen Lebensentwürfen, Weltbildern und Religionen? Wie können „Tabuthemen“ angesprochen werden? Wie setzen sich neue Ideen durch? Das Teilen von Erfahrungen aus verschiedenen Kontexten soll Anregungen zum Umgang mit Widerständen und Widersprüchen in der emanzipatorischen Bildungsarbeit geben.

Mit Impulsen von:

Najwa Duzdar, ist seit 2015 muttersprachliche Sozialberaterin und Referentin in der Frauenberatungsstelle Orient Express. Ein Schwerpunkt des Vereins liegt in der Beratung/Betreuung zu den Themen Zwangsheirat und Ehrbasierter Gewalt.

Johanna Marquardt, ist seit 2012 im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte tätig. Seit zwei Jahren leitet sie sexualpädagogische Workshops für Jugendliche im Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, u.a. für Jugendliche und Frauen mit Migrationshintergrund.

Magda Seewald arbeitet als Genderreferentin am VIDC mit Fokus auf die arabische Region. Sie koordiniert den Bereich Gender in dessen Rahmen Gendersensibilisierungsworkshops mit afghanischen männlichen Jugendlichen und ein Mentoring Programm für geflüchtete Frauen durchgeführt werden.

Agnes Vana, ist seit 2011 als Workshopleiterin zu Theatermethoden in der Konflikttransformation tätig. Sie arbeitete unter anderem in Palästina, Afghanistan und Kenia mit verschiedenen lokalen Organisationen zusammen.

Moderation: Janine Wurzer (WIDE)

Wir laden alle Interessierte & im Bereich der Geschlechtergleichstellung engagierte Menschen zum Austausch ein!

Bitte um formlose Anmeldung: wurzer@wide-netzwerk.at


Organisiert durch: WIDE - Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven

15.11.2018

19:00 Uhr

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

TOP Kino
Rahlgasse 1, 1060 Wien

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

17.11.2018

10:00

„Heast, des is so...“

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen im Flüchtlingskontext

Amnesty International Österreich
Moeringgasse 10, 1150 Wien
academy@amnesty.at
www.academy.amnesty.at/de/menu18/veranstaltungen95/

Wer kennt diese Parolen nicht, die einem unversehens im Beruf, in der Familie, im öffentlichen Raum oder im Freundeskreis begegnen? Was ist dagegen zu tun? Der Workshop bietet Raum, Argumente gegen Stammtischparolen auszuprobieren, zu reflektieren und zu schärfen. Dabei kommen unterschiedliche kommunikative Werkzeuge zum Einsatz (subversive Argumentation, Fragetechniken, etc.). Der Fokus liegt dabei auf Stammtischparolen, die vor allem im Zusammenhang mit den Fluchtbewegungen der letzten Zeit zu tun haben.

 

Ziel des Workshops ist, Redegewandtheit und kommunikative Kompetenz zu trainieren, um sich Argumentationsstrategien bewusst zu machen und mit eigenen Stärken besser umzugehen.


Organisiert durch: Amnesty Academy

18.11.2018

17:00

KANADA & ALASKA

Die große Freiheit - von Reiner Harscher

Audimax Uni Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at/

Der Fotograf und Weltreisende mit der Kamera fängt über viele Jahre den Zauber der Wildnis ein. Von Schlittenhunden ließ er sich im eiskalten Winter durch das tief verschneite Land ziehen, im Sommer wanderte er über die blühenden Bergwiesen der Rocky Mountains und im Indian Summer fotografierte er das Gold der kanadischen Wälder. Vom Helikopter gelangen Aufnahmen der majestätischen Bergwelt Alaskas und das Wasserflugzeug brachte ihn zu den Plätzen, wo die riesigen Braunbären Lachse fischen. Sommer in Kanada, mit dem Wohnmobil geht es nach Banff, Jasper und Lake Louise und zu den Rodeos in die Prärie Albertas, wo Reiner Harscher die waghalsigen Cowboys beim Rodeo fotografierte, dass dem Zuschauer der Atem stockt.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

20.11.2018

19:30 Uhr

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

21.11.2018

19:30 Uhr

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

23.11.2018

15:00

Wir haben Recht!

Menschenrechte in der EU

European Union Agency for Fundamental Rights
Schwarzenbergplatz 11, 1040 Wien
academy@amnesty.at
www.academy.amnesty.at/de/menu18/veranstaltungen94/

Werfen wir einen Blick auf die Menschenrechtspolitik der EU: Wie werden unsere Rechte in der EU gefördert und geschützt? Welche Rechte stehen Nicht-EU Bürger*innen zu? Welche Herausforderungen bestehen in der Wertegemeinschaft der Europäischen Union? Welchen Beitrag können wir als Zivilgesellschaft einen Beitrag zum Erhalt dieser Rechte leisten und uns für deren Umsetzung stark machen?

 

Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte gibt Einblicke in ihre Arbeit.


Organisiert durch: Amnesty Academy

23.11.2018

14:30

Globale Agenda 2030

Bildung für eine solidarische Zukunft

Bundesfachtagung Globales Lernen – Potenziale und Perspektiven

Globale Agenda 2030: Bildung für eine solidarische Zukunft

Freitag, 23. November und Samstag, 24. November 2018

Pädagogische Hochschule Wien

Programm (Vorläufig)

14:30 Begrüßung und Eröffnung der Fachtagung

15:00 Bildung für eine solidarische Zukunft, Vortrag von

Dr. Klaus Seitz, Brot für die Welt

Kaffeepause

17:15 Global Citizenship Education/Globales Lernen – Präsentation

der neuen Strategie (Strategiegruppe)

17:45 Unsere Zukunft, 17 Ziele – Jugendliche engagieren sich

Gespräch zur Ausstellung Pic Your Future, über Botschaften zu den 17

Nachhaltigkeitszielen und zu den Anliegen von Kindern und Jugendlichen an die

UNO u. a. mit Natalie Haas, UN-Youth-Delegate 2018

18:30 Ausklang

Rahmenprogramm:

Ausstellung „Pic your future! Unsere Perspektive auf die globalen Ziele“

2

Samstag, 24. November 2018

9:00 Die Welt – ein Dorf: Globo und die 17 Ziele

Einstieg und Kurzvortrag: Dr. Andreas Exenberger

9:30 Workshops (inkl. Pause)

12.30 Abschluss im Globo

Workshops

• WS 1 Welt.Fair?Teilung!“ – Eine globale Umverteilungsgeschichte

Das bekannte Welt(verteilungs)spiel veranschaulicht globale Verteilungsmuster von Bevölkerung,

Geflüchteten, Einkommen oder Ressourcenverbrauch. Unberücksichtigt bleibt jedoch die historische

Dimension. Wie konnte es zu einer derart ungleichen Verteilung kommen? Mit einer neuen Ergänzung zum

Welt(verteilungs)spiel wird die Entstehung globaler Machtverhältnisse, Verteilungs- und daraus resultierende

Migrationsmuster erklärbarer. Der Workshop bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen der Methode, zum

Mitmachen und Reflektieren.

Mit: Serge Palasie, M.A.: Studium der Afrikanistik, der Anglo-Amerikanischen und der Iberischen und

Lateinamerikanischen Geschichte an der Universität zu Köln. Fachpromotor für Flucht, Migration und

Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW (Nordrhein-Westfalen).

• WS 2 17 Nachhaltigkeitsziele – 1001 Materialien

Zu den 17 Nachhaltigkeitszielen gibt es mittlerweile eine große Anzahl von Bildungsmaterialien. In diesem

Workshop lernen sie vielfältige Materialien sowie Möglichkeiten für den Einsatz in Unterricht und

Bildungsarbeit kennen. Gleichzeitig werden Best Practice-Materialien und Qualitätskriterien für

Bildungsmaterialien (auch Filme) präsentiert und gemeinsam die Adaptierung von bestehenden

Unterrichtsmaterialien an die inhaltlichen Erfordernisse der 17 Nachhaltigkeitsziele oder an

Qualitätsanforderungen des Globalen Lernens diskutiert.

Mit: Baobab, Globales Lernen, Wien.

• WS 3 Globales Lernen digital!

Medienbasiertes Globales Lernen und Umweltbildung stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Explority e. V.

Gemeinsam mit SchülerInnen in Uganda über globale Nachhaltigkeitsziele im Chat diskutieren, mit Märchen

Umweltbildung anregen: Aus der Sicht von Explority fördern kreative Freiräume nachhaltige Effekte wie

Selbstvertrauen, Ich-Stärke, soziale Kompetenzen und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen.

Mit: Wolfgang J. Fischer, explority e. V. Berlin.

• WS 4 Global Citizenship Education als Leitlinie für Schulentwicklung

Zukunftsweisende Bildungskonzepte wie Global Citizenship Education, Globales Lernen, Bildung für

nachhaltige Entwicklung oder auch Kultur(en) des Friedens könnten eine nachhaltige Wirkung an Schulen

finden, wenn sie stärker als „whole-school-approach“ verstanden werden. Wie können solche

3

Schulentwicklungsprozesse angeregt und umgesetzt werden? Welche Ideen und konkrete Beispiele gibt es

dazu bereits?

Mit: Dir. Klaus Tasch, NMS/BG/BRG Klusemannstr. Graz; N.N.

• WS 5 Literatur und SDGs – sich in die Welt hinaus lesen

Beim Lesen springt das „Kopfkino“ an, Kreativität wird gefördert. Daher kann Literatur ein Mittel sein, um

Ursachen und Folgen nicht nachhaltiger Lebensweisen ebenso anschaulich zu machen wie weltumspannende

Zusammenhänge. Erzählungen, die globale Entwicklungen aufgreifen, füllen die, für SchülerInnen eventuell

abstrakt bleibende Begriffe mit Bildern und Beispielen und machen sie begreifbar und verständlich.

Im Workshop bekommen Sie Einblick in Literatur des Globalen Südens – gemeinsam werden Ideen für die

Vermittlung im Literaturunterricht (in verschiedenen Sprachen) erarbeitet.

Mit: Hans Zeiringer, PH Burgenland.

• WS 6 Global Citizenship Education und die SDGs in der PädagogInnen-Bildung

Ursula Mauric von der PH Wien forscht zu Rahmenbedingungen und Perspektiven für die Hochschullehre zu

Global Citizenship Education in der PädagogInnen-Bildung. Im Workshop wird gemeinsam der Frage

nachgegangen, wie Lehramtsstudierende und LehrerInnen für die Sustainable Development Goals und ihre

Umsetzung als Global Citizenship Education interessiert werden können. Wie kann Global Citizenship

Education in der PädagogInnenaus-, fort- und weiterbildung integriert werden? Wie kann eine

Weiterentwicklung bisheriger Aktivitäten gemeinsam angeregt und gestaltet werden? Welche Unterstützung

brauchen LehrerbildnerInnen dafür? Wie kann die Bildung eines Netzwerks zu Global Citizenship Education

weiter vorangetrieben werden?

Mit: Mag. Ursula Maurič, PH Wien, Lehre und Forschung zu Global Citizenship Education, Mehrsprachigkeit,

Überfachliche Kompetenzen, Schulentwicklung; Koordinatorin des voXmi-Schulnetzwerks.

• WS 7 Jugendliche als SDG BotschafterInnen

Welche Möglichkeiten, Grenzen, Hindernisse, Erfolgserlebnisse können einen erwarten, wenn man sich zu

den SDGs engagiert? Der Workshop soll sowohl als Plattform für engagierte Jugendliche, als auch für den

Austausch mit PädagogInnen fungieren. Was motiviert Jugendliche sich zu engagieren, was sind ihre

Zukunftspläne und wie gehen sie mit Rückschlägen um?

Die Antworten darauf, anhand Beispiele aus der Praxis engagierter Jugendlicher, können für PädagogInnen

Hinweise geben, wo die Motivationshebel anzusetzen sind und wie man seine SchülerInnen auffängt und zum

Weitermachen ermutigt, wenn sie vor Hindernissen stehen.


Organisiert durch: Komment

28.11.2018

19:00 Uhr

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

30.11.2018

17:00

Auf Konflikte zugehen

Gewaltfreie Kommunikation

Amnesty International Österreich
Moeringgasse 10, 1150 Wien
academy@amnesty.at
www.academy.amnesty.at/de/menu18/veranstaltungen96/

In diesem Workshop setzen wir uns damit auseinander, welche Wege es gibt, Konflikte für ein besseres Miteinander zu nützen, anstatt sie unter den Teppich zu kehren oder überkochen zu lassen. Wir lernen einfache Werkzeuge kennen, die Verständnis, Respekt und Kooperation in Beziehungen fördern (aus dem Ansatz der „Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg“). Mitunter gelingt damit sogar eine Kooperation mit Menschen, mit denen das vorher unmöglich schien. Praktische Umsetzbarkeit und Arbeit an eigenen Alltagsbeispielen stehen in diesem Workshop an erster Stelle.


Organisiert durch: Amnesty Academy

04.12.2018

17:00 Uhr

Fairtrade-Arbeitsgruppentreffen

VHS, Raum 10.06
4020 Linz, Kärntnerstr. 26

Linz wurde im Oktober 2014 zur FAIRTRADE-Stadt ernannt. Die FAIRTRADE-Arbeitsgruppe trifft sich regelmäßig, um an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Ziele zu arbeiten. Alle Interessierten können an dem Treffen teilnehmen und Ideen einbringen.


Organisiert durch: Südwind

04.12.2018

10:00 Uhr

Rohstoffe der Digitalisierung

Südafrika, Bergbau, soziale Bewegungen

AK Linz
4020 Linz, Volksgartenstraße 40

Am Dienstag, 4. Dezember 2018 sind zwei re­nommierte SoziologInnen in Linz bei einem Workshop zu Gast, um über die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren.

 

Michelle Williams und Vishwas Sat­gar von der Universität Witwaters­rand Johannesburg haben aktuell ein gemeinsames Forschungsprojekt zu globalen Güterketten und Solidaröko­nomie. Während Michelle Williams vor allem zu Solidarökonomie und sozialen Bewegungen forscht, fokussiert Vish­was Satgar auf Arbeitsbedingungen, Gewerkschaften und grüne politischer Ökonomie. Burkina Fasos, wo er als Lehrbeauftragter an der Universität tätig ist. Sein Buch ist am 2. Oktober 2017 im Guernica Verlag erschienen.


Organisiert durch: Südwind

04.12.2018

20:00

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

05.12.2018

18:00 Uhr

Welcome to Sodom

Moviemento
OK-Platz 1, 4020 Linz


Organisiert durch: Südwind, Moviemento

06.12.2018

19:30 Uhr

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

10.12.2018

18:00

Kapuscinski Development Lecture

Human security in the age of geopolitics, war on terror and new wars:

We are living through a period of transition, which is characterized by competing onceptions of power and competing ways of doing security. The term ‘global security cultures’ refers to different ways of doing security associated with different types of political authority. In contrast to the Cold War and indeed the whole period of modernity, when geo-politics held sway, nowadays new wars, the war on terror and the liberal peace represent different ways of doing security associated with different forms of political authority. The combination of new wars and the war on terror in places like Syria, DRC, or Yemen is undermining many of the norms and laws of war associated with traditional geo-politics – bombing schools and hospitals, long distance assassination, the use of poison as a weapon or beheadings and sexual slavery - and producing large-scale forced displacement.

 

Against this background, the Kapuscinski Development Lecture with Professor Mary Kaldor will argue that the European Union potentially represents a new form of political authority – a model of global governance in contrast to traditional states like the US, Russia or China. This is illustrated by its security culture as represented by the Global Strategy. The Global Strategy aspires to a form of Liberal Peace that is based on human security rather than national security. The evolution of the EU, she will argue, depends to a considerable extent on whether the EU adopts a closed in traditional inside-outside bordered approach to security or alternatively whether it pursues a global human rights-based approach and is able to respond effectively to its crisis-ridden neighborhood. To this end, the promotion of sustainable development in its economic, social and environmental dimensions will be of vital importance.


Organisiert durch: ÖFSE, UNDP, EU

11.12.2018

17:00 Uhr

Unsere Stimme für Entwicklung

Workshop mit Christian Humer (Südwind)

VHS, Wissensturm
4020 Linz, Kärntnerstr. 26

Ein Dach über dem Kopf, Essen und sauberes Wasser, Gesundheit, faire Arbeit, Frieden und

Sicherheit sind nicht selbstverständlich. Viele Menschen setzen sich deshalb dafür ein, dass es

anderen besser geht. Im Workshop wird unterschiedlichen Entwicklungsfragen auf den Grund

gegangen und auch FAIRTRADE in diesem Zusammenhang thematisiert.

Ort: VHS, Wissensturm, Kärntnerstr. 26, Linz, Seminarraum 15.06

Anmeldung: ooe@suedwind.at


Organisiert durch: Südwind

14.12.2018

20h

Lassos Mariachis

Konzert

Heureka
Skodagasse 17, 1080
http://www.lassos.at


Organisiert durch: Heureka

13.01.2019

17:00

SAGENHAFTES ISLAND

von Olaf Krüger

Audimax Uni Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at/

Seit 2004 erkundet Olaf Krüger die Vulkaninsel mit großer Begeisterung. Über ein Jahr hat er inzwischen dort verbracht und tiefe Einblicke in ein verblüffend vielseitiges Land gewonnen. Für ihn steht fest: „Island ist eines der schönsten und spannendsten Länder unserer Erde. Ein Traumziel für Naturliebhaber und Fotografen!“

 

In der quirligen Metropole Reykjavík besucht er angesagte Tätowierer und trifft einen Mann, der harmlose Touristen in furchteinflößende Wikinger verwandelt. Er wird Zeuge der ersten isländischen Eismeile, die, ausgetragen bei 3,7 Grad Wassertemperatur, auch den unerschrockensten Schwimmerinnen das Blut in den Adern gefrieren lässt.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

27.01.2019

17:00

PLANET WÜSTE

von Michael Martin

Audimax Uni Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at

Die spektakuläre Multivision beginnt in der Arktis am Nordkap und führt über Spitzbergen und Sibirien nach Alaska, Kanada und Grönland bis schließlich zum Nordpol. Die zweite Erdumrundung beginnt in der arabischen Rub al Khali und nimmt ihren Weg über die asiatischen und nordamerikanischen Wüsten bis in die Sahara. Auf der Südhalbkugel stehen die Namib und Kalahari sowie die australischen und südamerikanischen Wüsten im Mittelpunkt. Die vierte Erdumrundung führt Michael Martin rund um die Antarktis und schließlich zum Südpol.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

17.03.2019

17:00

STEINZEIT

v. Thomas Huber von den HUBERBUAM

Audimax Universität Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at/

Über Auf und Ab, Erfolg und Scheitern, Leidenschaft, Mut und Zweifel …erzählt Thomas Huber abwechslungsreich und mit viel Humor in seinem neuen Live Vortrag ab November 2018.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

04.03.2026

energie-führerschein Coach

Begeisterung wecken! - Werden Sie energie-führerschein Coach

Sie arbeiten gerne mit Jugendlichen und das Energiesparen ist Ihnen ein Anliegen? Dann sind Sie beim Kurzlehrgang energie-führerschein Coach genau richtig – am 4. März 2016 geht`s wieder los!

Dabei handelt es sich um einen

3-tägigen Kurzlehrgang für

alle, die Jugendlichen Informationen zum Thema Energiesparen

vermitteln wollen.

Als TeilnehmerInnen erhalten Sie

technisches und didaktisches Know-how, um Jugendliche

und junge Erwachsene für Energiethemen zu begeistern und

sie auf die energie-führerschein Prüfung vorzubereiten.

Wissensvermittlung, die sowohl den SchülerInnen als auch den LehrerInnen Spaß macht.

Kursinhalt:

• Energie und Energiekenngrößen

• Hintergrundwissen zu Energie und Klimaschutz

• Tipps zum Energiesparen in der Praxis

• praxiserprobtes Schulungskonzept über die Inhalte des energie-führerscheins

• methodische und didaktische Anleitung und Ausprobieren eigener Ideen in Kleingruppen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Der nächste Kurzlehrgang energie-führerschein Coach startet am 04. März 2016 in Wien.

Links:

Kurzlehrgang: energie-fuehrerschein.at/mod/page/view.php

Allgemeine Information: www.umweltberatung.at/energie-fuehrerschein

Bei Fragen wenden Sie sich bitte das energie-führerschein Team von "die umweltberatung" – erreichbar unter 01-803 32 32 oder service@umweltberatung.at


Organisiert durch: Ökobüro

17.02.2106

19:30 Uhr

USA - Canyonland

Im roten Herzen Amerikas

Rathaussaal Amstetten
Rathausstraße 1, 3300 Amstetten
Tel. +43 (0)650 740 18 60
office@allesleinwand.at
http://allesleinwand.at/project/usa-canyonland-das-rote-herz-amerikas/

Hier werden die schöpferischen Kräfte der Natur in einem einzigartigen Spiel der Formen und Farben sichtbar. In Jahrmillionen entstand hier eine Landschaft, die zu einem Ensemble phantastischer Felsskulpturen geworden ist. Durch die spärliche Vegetation der Halbwüste kaum verborgen, liegt das steinerne Skelett der Erde unverhüllt brach. Die aus rotem Sandstein geformten Figuren oder auch die engen Schluchten, sogenannten „Slot-Canyons“ üben auf Fotografen und Naturfreaks gleichermaßen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus.


Organisiert durch: Verein für Völkerverständigung

23.04.3012

19.00

„Auf eigenen Beinen stehen"

Feministische Bildungsarbeit in der Osttürkei

C3 - Centrum für Internationale Entwicklung
1090 Wien, Sensengasse 3
Tel. 01 / 317 40 20 402
l.jammernegg@frauensolidaritaet.org

Anlässlich des „Welttags des Buches" lädt die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik zur Buchpräsentation mit Felicitas Klingler zum Thema feministische Bildungsarbeit in der Osttürkei. Die Autorin untersuchte die Bildungsarbeit einer Frauenorganisation in der osttürkischen Stadt Van. In ihrer ethnographischen Studie analysiert sie einerseits das Verhältnis von Frauenbewegung, Feminismus und Bildungsarbeit und andererseits den Zusammenhang zwischen Lernen, Bildung und Biographie. Nach einem kurzen Vortrag wird Judith Hanser mit der Autorin zu folgenden Fragen diskutieren: Was ist feministische Bildungsarbeit? Was kann sie bewirken? Inwieweit unterscheidet sich der Bildungsansatz in der Türkei zu dem in der Migration?

 

Die Veranstaltung der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik von Frauensolidarität, BAOBAB und ÖFSE findet im Rahmen des C3-Schwerpunktes „Bildung im C3ntrum“ statt.

 

 

Felicitas Iris Klingler ist Erziehungs- und Islamwissenschafterin. Sie absolvierte ein Auslandssemester an der Istanbul Üniversitesi sowie weitere Aufenthalte in der Türkei und in Syrien. Nach zweijähriger wissenschaftlicher Tätigkeit im Bereich der interkulturellen Bildung am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung ist sie heute als Online-Redakteurin für ein Sprachlernportal tätig.

 

Judith Hanser ist als Psychotherapeutin, Supervisorin und Trainerin im Bereich der Erwachsenenbildung sowie in der Entwicklung und Konzeption innovativer Erwachsenenbildungsprojekte tätig. Sie arbeitet beim Verein Miteinander Lernen – Birlikte Ögrenelim, einer Frauenorganisation, die seit 1993 Beratung, Bildung und Psychotherapie für Frauen, Kinder und Familien mit Migrationshintergrund – Schwerpunkt Türkei – anbietet.

 


Organisiert durch: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung

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