26.03.2018

Shanti-Leder


SHANTI-LEDER: Jedes Stück ein Unikat!
Erhältlich in deinem Weltladen.

Unser Schwerpunkt im Frühjahr sind Shanti-Leder-Produkte. Im indischen Westbengalen liegt der Ort Shantiniketan. Der Ort bekam seinen Namen vom Universalgelehrten, Kultur- und Sozialreformer, Rabindranath Tagore, Nobelpreisträger für Literatur. Tagore brachte aus Japan eine eigene Lederprägetechnik nach Indien. Sie verbreitete sich rasch in Westbengalen und gibt dem Shanti-Leder seinen Namen. Das pflanzlich gegerbte, harte Ziegenleder wird geglättet und zugeschnitten. Danach werden händisch, mit Zinkgussplatten unter hohem Druck Muster auf das Leder gestanzt.Diese Muster werden danach von Hand ausgemalt und anschließend mit einem Glasstein poliert. Dabei entstehen nicht nur verschiedenste Muster und Ornamente, sondern auch die vielfältigsten Farbvariationen.

Die Menschen hinter diesen Weltladen-Produkten

„Fairer Handel ist eine Lebenseinstellung. Es dreht sich nicht nur ums Kaufen und Verkaufen.“ Irani Sen, CRC/ Indien

Indien präsentiert sich widersprüchlich. Anfang der 50er Jahre war das Land noch völlig vom Import abhängig. Heute produziert es die meisten Produkte selbst und ist zu einem „Global Player“ aufgestiegen. Diese Entwicklung hat ihre Schattenseiten. Den GewinnerInnen der Modernisierung und einer wachsenden Mittelschicht stehen Millionen von Menschen gegenüber, denen das notwendigste zum Leben fehlt. Auch kleine HandwerkerInnen sind davon betroffen – sie verloren Absatzmärkte und damit ihre Existenzgrundlage.

CRC – CRAFT RESOURCE CENTER

Für sie setzt sich das Craft Ressource Center (CRC) mit Sitz in Kolkata ein. Auch Werkstätten, die nach der traditionellen Shanti-Ledertechnik arbeiten, werden unterstützt. Durch die Praxis des Fairen Handels, so Indro Das Gupta von CRC, wissen die HandwerkerInnen heute besser Bescheid, wieviel ihre Arbeit wert ist. Sie können so auch bei Preisverhandlungen mit konventionellen Händlern selbstbewusster auftreten. Erst durch die Erfahrung des Fairen Handels haben sie das Vertrauen gefasst, auch am heimischen Markt aktiv zu werden. Sie lassen es sich nicht mehr gefallen, wenn Zwischenhändler sie ausbeuten wollen. Durch den Fairen Handel haben sie nicht nur Geld verdient, sondern auch für sich realisiert, was zu einem würdigen Leben gehört und verhandeln dies am heimischen Markt erfolgreich.

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