16.01.2019

Kürbis-Feigen Tajine

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 1 cm Ingwer, geschält
  • 2 TL Raz el Hanout (nordafrikanische Gewürzmischung)
  • Etwas Olivenöl
  • 2 rote Zwiebel, geschält und in Ringe geschnitten
  • 1 Prise Harissa
  • 1 kg Kürbis (z.B. Hokkaido), in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 1 Bund Koriandergrün, gehackt
  • Salz und Pfeffer, frisch gemahlen
  • 500 g frische oder getrocknete Feigen, halbiert
  • 150 g Joghurt (oder vegane Alternative wie Sojajoghurt)
  • ¼ Liter Gemüsebrühe
 
 

Zubereitung

Knoblauch, Ingwer und Raz al Hanout im Mörser (gibt es auch im Weltladen) zermahlen und vermischen, alternativ mit dem Pürierstab zerkleinern. Olivenöl in einer nach Gebrauchsanweisung vorbereiteten Tajine erhitzen und die Zwiebel darin langsam anbraten. Die Knoblauchmischung und Harissa dazugeben und kurz mitbraten.  Kürbiswürfel zufügen, alles gut durchrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung solange anbraten bis der Kürbis weich ist. Immer wieder etwas Gemüsebrühe zufügen. Herdplatte nur auf niedriger Temperatur belassen, die Tajine wird heiß genug. Feigen und die Hälfte des Joghurts dazugeben und noch mal schmoren lassen bis die Feigen ganz durchwärmt und das Joghurt eingedickt sind. Das restliche Joghurt mit dem fein geschnittenen Koriander und etwas Salz und Pfeffer verrühren und zum warmen Eintopf reichen. Als Beilage empfiehlt sich Couscous oder Bulgur – beides ebenso im Weltladen erhältlich.

Allounderin

Die Tajine ist eine Allrounderin, denn in ihr kann man sowohl Haupt- als auch Süßspeisen zubereiten. Durch die runde Form verteilt sich beim Kochen die Hitze im Topf gleichmäßig und eine Dampfsperre oben auf dem Deckel verhindert, dass Flüssigkeit entweicht. So werden die Speisen schonend im eigenen Saft gegart. Das Garen erfolgt sehr langsam bei niedriger Hitze. Der Garprozess ähnelt den bei uns bekannten Schmortöpfen aus Lehm. Das Besondere an marokkanischen Tajines ist, dass zum Garen alle Zutaten gemeinsam in den Topf gegeben werden (auch die Beilagen wie das saisonale Gemüse Kürbis, Kartoffeln etc.). Alles wird gemeinsam, langsam im eigenen Saft gegart. Fleisch und Gemüse mit längerer Garzeit kommen dabei nach unten und eher in die Mitte. Denn dort gart der Inhalt am Schnellsten. Zutaten mit kurzer Garzeit werden oben drüber geschichtet. Und auch serviert wird traditionellerweise direkt aus dem Tajinetopf. So lassen sich Speisen sehr gut warm halten.

In den Weltläden gibt es auch das passende Geschirr zur wunderschönen Tajine. Die in den Weltläden erhältlichen Tajines der EZA Fairer Handel stammen von Produzent*innen in Tunesien. Mehr Infos können Sie hier lesen!

Ihr Weltladen-Team berät Sie gerne. Zudem gibt es im Weltladen Rezeptkarten für Sie zum Ausprobieren. Noch ein Tipp: bitte die Gebrauchsanleitung beachten, die Tajine möchte immer vor dem Garen eingeweicht werden :-)

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