16.06.2020

Corona-Soforthilfe-Fonds für Produzent*innen

 

 

Bei uns kehrt langsam wieder Normalität ein. Im globalen Süden dauert das noch. Weitere rigorose Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 führen zu verlängerten Lockdowns. Unseren ersten zwei Ziele von je 20.000 Euro sind erreicht. Wir gehen nun in Phase drei und bitten um Unterstützung. Die Covid-Fälle im globalen Süden nehmen weiterhin zu und die Ausgangssperren und -beschränkungen führen zu Produktions- und Lieferstopps und damit Einkommensverlusten. Wie geht es den Produzent*innen? Für die ohnedies oft schwache Wirtschaft und vor allem die armen Bevölkerungsschichten ist diese Infektionskrankheit verheerend. Den Partnerorganisationen geht zusehends die Luft aus. Die finanziellen Rücklagen reichen oft nicht, um die laufenden Ausgaben ohne Produktion und ohne staatliche Unterstützung zu decken. Hier sind die Vorauszahlungen und Aufträge der fairen Handelspartner*innen und Lieferant*innen aus dem globalen Norden gerade notwendiger denn je. Unseren ersten zwei Ziele von je 20.000 Euro sind erreicht. Wir gehen nun in Phase drei und bitten um Unterstützung.

 

Ein Einkauf im Weltladen bedeutet konkrete Solidarität und eine Spende für den Soforthilfe-Fonds zusätzliche Unterstützung in dieser Situation. Der Fonds läuft seit 30.04.2020 und wir erfahren laufend weitere Details über die starken Einschränkungen im globalen Süden. Danke, dass Sie Teil dieser Solidaritätsaktion sind!

 

 

  • Update 06.07.2020: Wir konnten Dank weiterer solidarischer Menschen unser zweites Ziel von neuerlich 20.000 Euro erreichen. Die am 16.06. eingelangten Anfragen konnten wir damit zwar nicht zur Gänze, wohl aber in einem sehr guten Ausmaß bedienen. Wieder ein Baustein in einem solidarischen Miteinander und für TARA und ASARBOLSEM eine großartige Unterstützung in herausfordernden Zeiten.
  • Update 25.06.2020: Covid-19 in Indien von Johny Joseph, Creative Handicrafts: Der Lockdown wurde bis Ende Juni verlängert. Der öffentliche Verkehr ist stillgelegt, es fahren keine Züge, es gibt keine Flüge, die Geschäfte sind geschlossen. Es ist fast Ende Juni und noch völlig unklar, wie die nächsten Schritte aussehen werden. Auf der anderen Seite sind wir "Nummer 4" weltweit die Infektionen betreffend nach den USA, Brasilien und Russland. Mumbai war sehr schwer betroffen, es ist das Epizentrum so zu sagen. 40% der Betroffenen kommen aus Maharashtra. Die Spitäler sind voll - sowohl öffentliche als auch private. Viele öffentliche Gebäude, Hotels, Stadien, Messezentren sind in Covid-19-Zentren umgewandelt worden. Aus dem Creative Handicraft-Team waren bisher drei Menschen betroffen. Dank der entsprechenden Behandlung sind sie genesen. Aufgrund der Einstellung der öffentlichen Verkehrsmittel inklusive der Rickshaws, können nur Mitarbeiter*innen, die fußläufig wohnen, arbeiten kommen und sie möchten das auch. Alle Mitarbeiter*innen über 50 wurden gebeten zu Hause bleiben. Es wird versucht, die Vorbestellungen aus Euorpa rechtzeitig auf den Weg zu bringen. "Overall, the situation here has not been very positive. With the support of our partners like you we have been able to pay wages to the women and staff. However, a majority of the poor who are casual labourers are going without work and wages for three months in a row. The poor has no savings at all. They always live on their daily earnings and loans. This has made life very difficult for the poor both in urban and rural areas. Many from the urban areas have gone back to their villages as they feel more secure there though basic necessities continue to remain a worry for them."
  • Update 16.06.2020: Covid-19 im globalen Süden erfordert #fairtradesolidarity: Wir haben heute über unsere Kooperationspartnerin EZA Fairer Handel weitere Anfragen von Produzent*innen aus Indien und Bolivien bekommen. Es handelt sich teilweise um Basisversorgung wie Lebens- oder Hygieneartikel, aber auch Schutzmasken. Die derzeit zur Verfügung stehenden Mittel des Fonds reichen dafür NICHT aus. Daher bitten wir euch Phase 2 des Corona-Soforthilfe-Fonds der ARGE Weltläden zu unterstützen. Wir haben schon viel geschafft, lasst uns gemeinsam weitermachen. Wir danken euch herzlich! 
  • Update 03.06.2020: Nach dem Start des Fonds mit 30.04.2020 haben wir gemeinsam sehr schnell die ersten Euro 20.000,- erreicht. Mit den Geldern von EZA Fairer Handel und ARGE Weltläden (je Euro 5.000,-) standen wir bei über Euro 30.000,- und konnten sehr schnell erste Solidaritätszahlungen nach Indien, Sri Lanka und Tansania überweisen (weiter unten finden Sie Details). Jetzt sind wir bereits im zweiten Teil des Soforthilfe-Fonds und peilen weitere 20.000,- Euro an. Denn: Covid-19 begleitet uns weiterhin. Danke für Ihre Solidarität!

 

Bitte unterstützen Sie den Fonds mit Ihrer Spende

 

Die Arbeitsgemeinschaft Weltläden, Dachverband der Weltläden, hat für diese existenzbedrohende Krise bei unseren Produzent*innen im globalen Süden einen Corona-Notfallfonds eingerichtet und mit einem Betrag von 5.000 Euro dotiert. Nach Rücksprache mit der EZA Fairer Handel über diese Initiative wurden weitere 5.000 Euro für Soforthilfe einbezahlt. Wir bedanken uns bei den bisherigen Spender*innen aus den Weltläden und Privatpersonen und laden alle Solidaritätsbewegten ein mitzumachen! Die Gelder dieses Fonds wurden bereits und werden weiterhin für Produzent*innen-Organisationen fair-wendet, die einen starken Fokus auf Frauen und einen hohen Frauenanteil haben. Wie stärkt der Faire Handel Frauen?

 

Wenn Sie unterstützen wollen, überweisen Sie bitte an:

 

  • ARGE zur Förderung d. Weltläden "Corona - Soforthilfe"
  • IBAN AT39 5700 0700 1134 1863
  • BIC/SWIFT-Code HYPTAT22XXX

 

Unterstützte Produzent*innen

 

Nach einer genauen Bedarfserhebung durch Birgit Calix und Julian Fellner von der EZA Fairer Handel wurden gemeinsam mit der ARGE Weltläden Kriterien festgelegt und in einem ersten Schritt folgende Produzent*innen-Organisationen gewählt (Update 06.07.2020).

 

ASARBOLSEM / Bolivien / Alpaka Strickwaren

 

 

  • Bolivien wurde von der Covid-19-Krise kurz nach der politischen Krise nach dem erzwungenen Abtritt des Präsidenten Evo Morales doppelt hart getroffen. Bereits die politische Krise hat eine massive ökonomische und soziale Krise nach sich gezogen (mit Plünderungen, Ausgangssperren, rassistischen Übergriffen gegenüber der indigenen Bevölkerung, Gewalt auf der Straße, etc.). Die Covid-19-Krise und Ausgangssperren haben die Menschen neuerlich in ihre Häuser gezwungen – keine Arbeit, kein Einkommen! Die Ersparnisse sind oftmals aufgebraucht. Zusätzlich führt die angespannte Situation, Unsicherheit und strenge Ausgangssperre in den Familien zu innerfamiliären Spannungen und häuslicher Gewalt.
  • ASARBOLSEM ist ein langjährigster, verlässlicher und besonders verbundener Strickpartner mit großem sozialen und politischen Engagement. Es handelt sich um eine anerkannte Fairhandels-Organisation der ersten Stunde aus Bolivien. Die Mitglieder von ASARBOLSEM sind vor allem Handstricker*innen indigener Abstammung aus El Alto und kleine Strickwerkstätten.
  • ASARBOLSEM wurde im Rahmen der Weltladen-Bildungsreise 2007 besucht. Die Begründerin von ASARBOLSEM, Antonia Rodríguez, ist den Weltläden von der Produzentinnen-Tour 2007 und aufgrund der Frauenstimmen gut bekannt und wurde auf der WFTO Konferenz in Lima zum Ehrenmitglied der WFTO erwählt.
  • ASARBOLSEM plagen zwei Sorgen: die aktuelle Situation der Produzent*innen unter der Quarantäne und die düsteren Zukunftsaussichten hinsichtlich der Entwicklung auf den Absatzmärkten (event. Rückgang der Bestellungen).
  • ASARBOLSEM unterstützte seine 72 Mitglieder (davon 85% Frauen) während der Covid-Krise und sich damit selbst de-kapitalisiert! Die eigenen Mittel sind aufgebraucht, der Bedarf der Produzent*innen besteht weiter.
  • Die Produzent*innen wurden bisher von ASARBOLSEM wie folgt unterstützt: Ausgabe von Lebensmittelpaketen, angekauften Masken, Desinfektions- und Hygieneartiken. In besonderen Notfällen kam es zu Auszahlungen von Vorauszahlungen auf Produkte, die im eigenen Schauraum zum Verkauf angeboten werden (da die Tourist*innen ausbleiben, können diese nur schwer verkauft werden), Ausarbeitung eines Maßnahmen-Katalogs zum Schutz der Produzent*innen, Umstellung des Arbeitsprozesses inklusive der internen Abläufe bei Materialausgabe, Produktion und Qualitätskontrolle
  • Aus den Mitteln des Corona-Soforthilfe-Fonds wurden im Juni 2020 die Mitglieder mit 12.000 Euro unterstützt. Verwendung: Ankauf von notwendigsten Lebensmitteln, Ankauf und Ausgabe von weiteren Masken und Hygieneartikeln.

 

"....Vielen Dank für die Solidarität und die persönliche und institutionelle Unterstützung unserer Mitglieder. Die Unterstützung erreicht uns zu einem kritischen Zeitpunkt der Covid-19-Entwicklung in Bolivien. Ich kann kaum die Worte finden, um Ihnen für Ihre Unterstützung zu danken." (J. Carlos Moscoso Rodriguez, Nachricht vom 02.07.2020 aus El Alto, Bolivien)

 

 

Weiterführende Informationen:

 

 

 

 

 

TARA  / Indien / v.a. Modeschmuck

 

 

  • Indien befindet sich vielen Wochen im Lockdown. Seit Ende Mai werden Teile der Wirtschaft in ausgewählten Gebieten wieder hochgefahren. Leider sind die Produzent*innen vieler EZA Fairer Handel-Partnerorganisationen Slum-Bewohner*innen und in der roten Zone angesiedelt, für die die strengsten Auflagen und Ausgangssperren gelten.
  • TARA ist eine langjähriger, verlässlicher Produzent*innen-Partnerin der EZA Fairer Handel und der Schmuck wird in allen Weltläden angeboten.
  • TARA zeigt großes soziales Engagement, vor allem im Einsatz gegen die Kinderarbeit, der Stärkung der Frauen und in der Arbeit mit marginalisierten Produzent*innen in den Slums von Neu Delhi.
  • TARA hat seit 10 Wochen keine Verkäufe und Einnahmen mehr. Zusätzlich sind die Bestellungen aufgrund der Krise spürbar eingebrochen. Die Organisation erhält keine Unterstützung seitens der Regierung und wickelt trotzdem ein umfassendes Hilfsprogramm (u.a. Ausgabe von Lebensmittel-Paketen, Essenrationen, Ausgabe von 10.000 eigens angefertigten Masken, medizinische Behandlungen im eigenen Gesundheitszentrum) für ihre über 500 Produzenten-Familien und bedürftige Slumbewohner*innen ab. Wie kann TARA das finanzieren? Mittels eigener Rücklagen bzw. externe Gelder sowie einer Croud-Funding-Kampagne, allerdings übersteigt der de facto Bedarf die Möglichkeiten. Daher sollen Mittel des Fonds für den Akutbedarf eingesetzt werden.
  • Auch bei TARA gehören die Produzent*innen dem informellen Sektor an, sind nicht sozial abgesichert und erhalten keine Unterstützung seitens des Staates: keine Arbeit bedeutet kein Einkommen für die Familien und kein Essen.
  • Aus den Mitteln des Corona-Soforthilfe-Fonds wurden im Juni 2020 50 Frauen aus vier Gruppen unterstützt. Sie leben in den Slums von Neu Delhi. Konkret sind das folgende Gruppen: Khiwai Mahila Samooh G., Adarsh Hastshilp Samiti G., KB Crafts, Lok Kala Kriti G. Die Unterstützung wird als Kompensation für das fehlende Geldeinkommen verwendet. Für sich und ihre Familien können die Frauen damit Miete, Strom, Medikamente, Lebensmittel etc. bezahlen.

 

"Tara is working with nearly 500 artisans out of which 215 are the women artisans. The biggest problem faced in the last several weeks is that the production was completely closed due to lockdown. It is nearly two months, there is no production. The orders from many Fair Trade partners have also decreased due to the grim situation in Europe and USA. It is difficult times as the artisans have no steady income. There was also a wage loss in the last few weeks. In such circumstances, it is really important to support the producers-artisans. ....It is heart breaking to see that how artisans and specifically migrant daily workers have suffered during the lockdown period. Thousands of them lost jobs and do not have any kind of support. They are the creators of beautiful crafts and designs ,yet they have the hardest times. They need the most important human dignity. The cash support is required to pay for their fixed obligations like, rent , electricity and other day to day petty expenses, as their regular income stopped." (Moon Sharma, die Tochter des Begründers von Tara)

 

 

Weiterführende Informationen:

 

 

 

 

Creative Handicrafts / Indien / Mode

 

 

  • Frauenorganisation mit Zielgruppe von Frauen in den Slums von Mumbai
  • Die Slums von Mumbai sind einer der „Hot Spots“ innerhalb der roten Zone (stärkste Restriktionen, Verlängerung des Lock-down bis Ende Mai 2020).
  • Wichtige Produzentinnen-Organisation der EZA Fairer Handel und der Weltläden im Modebereich für die Marke "anukoo"
  • Akuter Bedarf, um den Frauen in der Zeit der Ausgangssperre und eingestellten Produktion, den Basislohn (einzige Einkommensquelle) auszahlen zu können.
  • Aus Fondsmitteln wurden im Mai 2020 in einem ersten Schritt ein Teil der Monatslöhne für die 150 Näherinnen ausgeschüttet.

 

Werfen Sie einen Blick in die Werkstätten von Creative Handicrafts

 

 

 

"So happy to hear from you… It is very kind and thoughtful of you to set up this initiative to support all the producers…. Most of the producers are going through a tough time during this period…. Two months without work and many cancelled or reduced orders…. Further, there is so much uncertainty… The donation ....will help us continue to pay the women during this lockdown. .... We shall use this fund to support the women producers by paying them the basic salaries.... This is what makes Fair Trade different… and meaningful (Johny Joseph, Director)"

 

 

Weiterführende Informationen:

 

 

 

 

Chako / Tansania / Upcycling / Handwerk

 

 

  • Auf der Insel Sansibar vor der Küste Tansanias ist der Tourismus aufgrund der aktuellen Situation komplett zusammengebrochen. Es gibt keinen lnlandsmarkt mehr für CHAKO.
  • CHAKO stellt spannende Produkte mit innovativem Ansatz (Müllvermeidung, Upcycling).
  • CHAKO und deren Produkte wurden von der ARGE Weltläden und den Weltläden im Rahmen eines Schwerpunktes in den Fokus gerückt.
  • CHAKO hat einen hohen Frauenanteil von 61% (23 von 38 Angestellten sind Frauen; 18 sind unausgebildete Jugendliche). 
  • Der Exportmarkt  wird noch längere Zeit von größter Bedeutung sein. Dringender Bedarf besteht bei der Fortzahlung der Mitarbeiter*innen in der Produktion, wobei CHAKO 50% der Löhne übernehmen kann.
  • Die restlichen 50% des Monatsgehalts für alle 38 Angestellten wurden aus dem Fond beigesteuert. Damit erhielten die Produzent*innen 100% der Löhne bei 50% der Auslastung. Nur ein voller Lohn stellt das Auskommen der betroffenen Familien sicher. Am 22.05.2020 wurde die definierte Unterstützung für die Gehälter aus dem Corona-Solidaritäts-Fonds nach Sansibar überwiesen.

 

Weiterführende Informationen:

 

 

 

Golden Palm / Sri Lanka / Bemalte Holzprodukte und –spielzeug

 

 

 

"Greetings from Sri Lanka! On behalf of all the producers of Golden Palm Crafts, Samanthi and I wish to extend our heartful thanks to EZA and Austrian Worldshops  Association for this great help in this hour of need. ....Many thanks for all your kind efforts. Best Wishes." (Ravi Jayawardena, Chairman/Founder, Golden Palm Crafts - Sri Lanka)

 

  • Bei Golden Palm bedeutet der aktuelle Produktionsstillstand, dass die Organisation das Geld für die Aprillöhne nicht aufbringen kann (im März wurde die Löhne noch zur Gänze bezahlt, trotz Einstellung der Produktion zur Monatsmitte und fehlender Aufträge in den Monaten davor).
  • Die Produzent*innen und ihre Familien hängen voll und ganz von ihrem Lohn und Einkommen bei Golden Palm ab.
  • Von den 24 Angestellten sind 21 Frauen. Die GF und Produktionsleiterin ist eine ehemalige Angestellte von Golden Palm.
  • Golden Palm wurde im Rahmen der Weltladen-Reise von Weltladen-Mitarbeiter*innen besucht.
  • Da Golden Palm Akutbedarf hat, wurde am 18.05.2020 die erste Unterstützung für (Fortzahlung) Gehälter aus dem Corona-Solidaritäts-Fonds nach Sri Lanka transferiert. 

 

Weiterführende Informationen:

 

 

 

 

Unterstützung der Filzerei „Gorkhali Handicraft“ in Kathmandu

 

 

Aus Mitteln des Corona-Soforthilfe-Fonds werden aufgrund des Aktubedarfes neben Kooperationen der EZA Fairer Handel nun auch Produzent*innen von Fairytale Fair Fashion in Nepal unterstützt. Mehr Information erhalten Sie im Blogbeitrag über Gorkhali Handicraft.

 

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Sujet Fonds: (C) ARGE Weltläden / Bilder Produzent*innen: (C) EZA Fairer Handel

 

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