Klangschalen sind nicht nur schön anzuschauen, immer mehr Menschen schätzen auch ihre therapeutische Wirkung auf Körper und Geist. Der singende, lange anhaltende Ton berührt auf körperlicher und seelischer Ebene und bewirkt Erstaunliches: unser Geist wird wach während wir uns entspannen und unseren Atem vertiefen. Ursprünglich wurden die Schalen in Nepal und Indien als Essgeschirr verwendet und erst in den 1970er Jahren fanden sie durch Reisende den Weg in die Klangkultur des Westens.
Meditationsschalen mit gleichmäßiger Oberfläche und einem reinen Klang werden aus Metalllegierungen gegossen und sind besonders für Stille-Übungen und zur Fokussierung wie etwa bei der Meditation, beim Yoga und im pädagogischen Bereich geeignet.
Nach dem Guss gehämmerte Klangschalen klingen durch ihre unregelmäßigere Form dynamischer, lebendiger und körperlich sinnlicher. Sie werden daher im therapeutischen Rahmen eingesetzt. Diese Schalen werden oft auch kunstvoll bemalt oder mit Stanzen verziert. Als Anspielhilfen gibt es Klöppel und Schlägel. Härtere Klöppel bewirken einen klaren obertonreichen Klang und weiche Schlägel einen stark vibrierenden, voluminösen Sound.
Viele der Klangschalen unseres Lieferanten AKAR werden rund um Kathmandu in traditioneller Handarbeit von Metallarbeitern kunstvoll hergestellt. Nach dem Guss eines Rohlings wird das Metall im offenen Feuer weiterverarbeitet. Bei gehämmerten Schalen hämmern bis zu fünf Männer gleichzeitig das heiße Metall in Form. Mit den Erlösen aus dem Verkauf der Unikate wird neben den sicheren Arbeitsplätzen noch mehr finanziert: Der Verein MANUSHI etwa fördert die Ausbildung von Frauen in den dazugehörigen Filzwerkstätten. Das Sozialunternehmen NEW SADLE beschäftigt in Reha-Werkstätten Menschen mit Behinderung, die dort Taschen und Papierwaren herstellen.
Bilder: (C) Christiane Claren/Akar (unter Nennung für die Bewerbung der Weltläden frei verfügbar)