Das Erbe von Rana Plaza: 13 Jahre des Gedenkens und Handelns
Am 24. April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein – 1.135 Menschen starben, über 2.438 wurden verletzt. Dieses verheerende Unglück bleibt ein Symbol für das Versagen globaler Lieferketten und die Ungerechtigkeit in der Modeindustrie. Bis heute arbeiten Millionen Menschen in der Textilbranche unter prekären Bedingungen: Mindestlöhne von nur 106 Euro im Monat, fehlende Sicherheitsstandards und Ausbeutung sind in vielen Produktionsländern Alltag.
Doch was hat das mit uns zu tun? Viele der betroffenen Fabriken produzierten für bekannte europäische Marken wie ZARA (Inditex) oder Primark. Die Frage „Wer macht eigentlich meine Kleidung?“ ist heute dringender denn je.
Fashion Revolution Week 2026: Think Globally, Act Locally
Vom 22. bis 26. April 2026 findet die Fashion Revolution Week statt – eine globale Bewegung, die seit über einem Jahrzehnt für Transparenz, Fairness und ökologische Verantwortung in der Modebranche kämpft. Das Motto „Think Globally, Act Locally“ unterstreicht: Jede:r von uns kann etwas bewegen!
Wie?
Fair Fashion in den Weltläden: Transparenz, die man tragen kann
In den Weltläden finden Sie Mode, die nicht nur gut aussieht, sondern auch Gutes bewirkt:
Besuchen Sie Ihren Weltladen vor Ort und entdecken Sie, wie Mode fair, ökologisch und stylisch sein kann!
Werden Sie Teil der Revolution!
Die Modeindustrie steht an einem Wendepunkt. Marken, Regierungen und Verbraucher:innen müssen gemeinsam handeln, um Ausbeutung und Umweltzerstörung zu stoppen. Jede Entscheidung zählt:
Gemeinsam können wir die Modeindustrie verändern – von der Fast Fashion zur Fair Fashion!
📅 Veranstaltungen in Ihrer Nähe: Fashion Revolution Austria
📸 Zeigen Sie Flagge: Posten Sie Ihr Fair-Fashion-Outfit mit #FashionRevolution2026
„Die Welt braucht keine perfekten Menschen – sie braucht Menschen, die handeln.“
(Fashion Revolution)