26.02.2021

Fairer Handel und EU-Handelsstrategie

Am 18.02.2021 wurde durch eine neue EU-Handelsstrategie die "Trade for All strategy" von 2015 ersetzt. Hintergründe können hier nachgelesen werden. Das Fair Trade Advocacy Office hat uns als Arbeitsgemeinschaft Weltläden und andere Fairhandelsakteur*innen in der EU inhaltlich darüber informiert. Der Kernpunkt für uns: Die neue Strategie widmet dem Fairen Handel keinen inhaltlichen Bereich. Daher war es wichtig als Fairhandelsbewegung zu agieren. Dies geschah letzte Woche, weil bereits am 02.03.2021, eine Videokonferenz der Handelsminister*innen stattfindet.

Wichtig war und ist, dass viele FAIRtreter*innen aus EU-Staaten sich an die jeweiligen Fachminister*innen wenden, um dementsprechend auf EU-Ebene dem Fairen Handel eine Stimme zu verleihen. Daher hat das Team von Fairtrade Österreich mit den Kooperationspartner*innen Südwind, EZA Fairer Handel und uns einen Brief an Bundesministerin Margarete Schramböck aufgrund dieser EU-Handelsstrategie verfasst und geschickt.

Hier können Sie unser Schreiben an die Bundesministerin Margarete Schramböck vom 26.02.2021 nachlesen (pdf)

Hier können Sie die Antwort aus dem Bundesministerium Digitalisierung und Wirtschaftsstandort vom 16.03.2021 nachlesen. (pdf)

Denn:

"....Das Fehlen eines innovativen Abschnitts zu „Fair and Ethical Trade“, wie es das in der Vorgängerstrategie „Trade for all“ gab, bedauern wir dagegen sehr. Um den Maximen der vorgestellten Handelspolitik gerecht zu werden, in deren Zentrum ein Handel steht, der den Menschen dient und den Werten der EU entspricht, möchten wir Sie dringend ersuchen, folgenden Punkten bei der österreichischen Position zu den Schlussfolgerungen des Rates Beachtung zu schenken...."

Weiterführend:

Fair Trade Advocay Office informiert über die neue EU-Handelsstrategie New EU Trade Policy, fair enough?