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07.08.2025

Brücken der Solidarität: 20 Jahre ARCOM, 10 Jahre Baobab

Uns erreicht ein Schreiben von Alexander Behr, den viele Weltladen Mitarbeiter:innen kennen. Er begleitete Emmanuel Mbolela bei Lesungen aus seinem Buch über Widerstand, Flucht und Exil: "Mein Weg vom Kongo nach Europa" und übersetzte dieses. Bei der Weltladenkonferenz 2023 stellte Alexander Behr sein eigenes Buch "Globale Solidarität - Wie wir die imperiale Lebensweise überwinden und die sozial-ökonomische Transformation umsetzen" vor. Ein großartiger Austausch und inspirierende Gespräche fanden statt, wichtige Impulse für Solidarität mit Menschen auf der Flucht wurden gesetzt. Es geht darum, Wege für globale Solidarität aufzuzeigen und um die Klimakrise, Kriege und Ausbeutung zu überwinden.

Nun möchten wir dazu aufrufen, das Anliegen von Alexander zu unterstützen:

2025 markiert zwei wichtige Jubiläen: ARCOM, von Migrant:innen in Marokko gegründet, besteht seit 20 Jahren, und das Frauenhaus BAOBAB feiert sein 10-jähriges Bestehen. 
Vom 3.-5. Oktober 2025 findet in Rabat eine Konferenz statt, die unter dem Motto "Nous émigrons pour vivre et non pour mourir (Wir emigrieren um zu leben, nicht um zu sterben)“ besonders die Stimmen der Migrant:innen selbst in den Mittelpunkt stellt. 
Die Organisationen verkörpern den Grundsatz "Nothing about us without us" – nichts über uns ohne uns.

In einer Zeit verschärfter Grenzpolitik und anhaltender humanitärer Krisen: 
Ist nicht die Frage wie wir Grenzen sichern weniger wichtig, als die Frage, wie wir gemeinsam eine Welt gestalten können, in der Menschen nicht mehr fliehen müssen – und falls doch, dies in Würde und Sicherheit tun können?

Für die Konferenz in Rabat und die Weiterführung des Rasthauses BAOBAB wird dringend finanzielle Unterstützung benötigt:

Einmalige Spende für die Konferenzkosten (Fahrt, Unterbringung, Räume, Verpflegung) an: 
 
Global Handeln e.V.  
IBAN: DE60 4306 0967 1337 5469 00  
BIC: GENODEM1GLS  
GLS Gemeinschaftsbank

Zur langfristigen Unterstützung des Rasthauses BAOBAB, das Migrantinnen und ihren Kindern einen Schutzraum bietet: Dauerauftrag einrichten.
 

Abschließender Apell von Emmanuel Mbolela in seinem Aufruf:
Das Sterben an den Grenzen darf nicht zur Normalität werden! Unsere Solidarität geht weiter!
Emmanuel Mbolela im Namen von ARCOM & Afrique-Europe-Interact
afrique-europe-interact.net // https://www.mandelbaum.at/buch.php?id=613

 

Alexander Behr und Emmanuel Mbolela                    Alexander Behr bei der Weltladenkonferenz 2023

 

Emmanuel Mbolela wurde 1973 in Mbuji-Mayi im Zenturm der Demokratischen Republik Kongo geboren. Er hat in seiner Heimatstadt Ökonomie studiert, musste jedoch aus politischen Gründen 2002 das Land verlassen. Seit 2008 lebt er in den Niederlanden. Der Übersetzter Alexander Behr lebt in Wien und arbeitet gemeinsam mit Emmanuel im Netzwerk Afrique Europe Interact.

Buchtipp: Mein Weg vom Kongo nach Europe von Emmanuel Mbolela  (beim Verlage derzeit vergriffen, aber über Buchhandlungen zu beziehen)

Alexander Behr, geb. 1979, studierte an der Universität für Bodenkultur Wien, sowie an der Universität Wien, ist Politikwissenschafter, Übersetzer, Journalist und Universitätslektor. Neben der Lehrtätigkeit an Universitäten, an Schulen und bei Gewerkschaften ist er Aktivist im Netzwerk Afrique Europe Interact sowie beim Europäischen Bürger*innen Forum. Er gestaltet regelmäßig Radiobeiträge für Ö1 (Journal Panorama, Europajournal) und schreibt für ORF.at, Neues Deutschland, TAZ, Der Standard. Arbeitsschwerpunkte: Globale Solidarität, Imperiale Lebensweise, Nord-Süd-Verhältnisse, Flucht und Migration, Rechte von migrantischen Landarbeiter*innen in der industriellen Landwirtschaft. 

Buchtipp: Globale Solidarität von Alexander Behr

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