Willkommen im Weltladen!

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Unsere Öffnungszeiten

Montag   10.00 - 18.00 Uhr
Dienstag   10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch   10.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag   10.00 - 18.00 Uhr
Freitag   10.00 - 18.00 Uhr
Samstag   10.00 - 13.00 Uhr (Juli, August geschlossen)

Über uns

Seit mehr als 30 Jahren gibt Südwind-Buchwelt sein Bestes, um Österreich und die Länder des Südens einander näher zu bringen.

Hier gibt es Literatur von Autor_innen aus aller Welt, Sachbücher zum Themenbereich Entwicklungspolitik, internationale Entwicklung und Nachhaltigkeit sowie ausgewählte DVDs und eine reiche Auswahl an Weltmusik sowie ein vielfältiges Sortiment aus Fairem Handel!

Im Weltladen begegnen Ihnen Vielfalt, Atmosphäre, Phantasie und Lebensfreude. Die Produkte erzählen von den Besonderheiten des Herkunftslandes, von den Menschen, die sie erzeugen, von deren Lebensbedingungen, deren Ideen und Leistungen.

Unser Weltladen - Sortiment umfasst fair gehandelte Lebensmitteln,Kaffee, Kunsthandwerk, Schmuck, Keramik, Kosmetik, Taschen & Lederwaren und bio-faire Mode von "Anukoo", "Göttin des Glücks", "Ethos", "Contigo" und "Anzüglich".

Termine

Hier finden Sie alle wichtigen Termine aus den Weltläden und Partnerorganisationen aus Ihrem Bundesland.

11.01.2017

New postgraduate Master Program

„Global Political Economy of Sustainable Development (MSc)“

C3 - Centrum für Internationale Entwicklung
Sensengasse 3 1090 Vienna
Tel. 43-1-317 4010 103
info.sustainable-development@univie.ac.at
www.postgraduatecenter.at/sustainable-development

Master Program „Global Political Economy of Sustainable Development (MSc)“

 

 

 

Dear Ladies and Gentlemen,

 

 

 

we are pleased to announce our new postgraduate Master Program „Global Political Economy of Sustainable Development (MSc)“. Starting in October 2017, the Master Program will be offered by the University of Vienna in cooperation with the Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE) and the United Nations Industrial Development Organization (UNIDO).

 

 

 

The program aims at imparting both theoretical knowledge and applied methods for the design of sustainable development policies at the national and international level. The program has an interdisciplinary orientation and is based on a plural understanding of scientific approaches with respect to globalization and sustainability.

 

 

 

We welcome students with at least a bachelor degree in a broad variety of academic disciplines from all world regions, and a junior professional background in development, economic and financial policy, as well as in social and environmental policy.

 

More detailed information is available at: www.postgraduatecenter.at/sustainable-development

 

 

 

Please do not hesitate to contact us or the Program Manager, Ms. Daniela Baumgartner, if you have any further questions.

 

 

 

We would kindly ask you for spreading this information in your organization and professional networks and remain with best regards,

 

 

 

Ulrich Brand (Scientific Director)

 

Werner Raza (Scientific Coordinator)

 

 

 

Daniela Baumgartner

Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE)

Sensengasse 3

1090 Vienna

Phone: +43-1-317 4010 103

E-Mail: info.sustainable-development@univie.ac.at

 

 

 

Mag.a Daniela Baumgartner

program manager ULG


Organisiert durch: Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE)

29.05.2018

20:00 Uhr

Error im System - Film von Florian Opitz

Wie endet der Kapitalismus?

Filmhaus. Kino am Spittelberg
1070 Wien, Spittelberggasse 3
Tel. +43 699 128 28 128
office@binakoeppl.com
http://www.systemerror-film.de;

Es ist verrückt: Wir sehen die schwindenden Regenwälder und Gletscher, wissen um die Endlichkeit der Natur und sind dennoch wie besessen vom Wirtschaftswachstum. Warum treiben wir das Wachstum immer weiter, obwohl wir wissen, dass man auf unserem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann?

 

"System Error" sucht Antworten auf diesen großen Widerspruch unserer Zeit und macht begreifbar, warum trotzdem alles so weiter geht wie gehabt. Der Film zeigt die Welt aus der Perspektive von Menschen, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Ob europäische Finanzstrategen, amerikanische Hedgefondsmanager oder brasilianische Fleischproduzenten: Eine Welt ohne eine expandierende Wirtschaft können, dürfen oder wollen sie sich gar nicht erst vorstellen.

 

"System Error" beleuchtet bisher häufig verborgen gebliebene Zusammenhänge und legt die selbstzerstörerischen Zwänge des Systems offen – einem System, an dem wir alle teilhaben, als Beschäftigte, Anleger oder Konsumenten. Denn der Kapitalismus durchdringt unaufhörlich immer mehr Lebensbereiche, verschlingt die Natur und gräbt sich am Ende selbst das Wasser ab – so wie es Karl Marx schon vor 150 Jahren prophezeit hat.

 

Die Frage ist: Sind wir tatsächlich bereit für den Kapitalismus alles zu opfern?

 

* System Erro - Ab 1. Juni österreichweit im Kino: www.systemerror-film.de

* ONLINE KARTENVORVERKAUF: www.filmhaus.at/film/system-error/

* Facebook: www.facebook.com/systemerrorthefilm/


Organisiert durch: Polyfilm Verleih

16.10.2018

16:00 - 18:00 Uhr

Vielfältige Solidarität?

Frauen*bewegungen in der arabischen Welt

VIDC
Möllwaldplatz 5/3., 1040 Wien
seewald@vidc.org.

am 16.10.2018 von 16:00 – 18:00 Uhr

VIDC, Möllwaldplatz 5/3, 1040 Wien

 

Im Rahmen dieses informellen Treffens soll vertiefend die Vielfältigkeit der Frauen*bewegungen in der arabischen Welt aufgezeigt und unterschiedliche Standpunkte, Differenzen aber auch Gemeinsamkeiten der verschiedenen Initiativen diskutiert werden. Grundlegende Fragen sind:

In welchem Verhältnis stehen verschiedene Frauen*initiativen bzw. feministische Organisationen zu den jeweiligen Staaten? Was sind ihre grundlegenden Forderungen?

In welchem Verhältnis stehen islamische Frauen*initiativen zu so genannten säkularen? Wie relevant sind diese Trennlinien? Welche gemeinsamen Forderungen teilen sie?

Inwieweit gibt es regionale Kooperationen zwischen unterschiedlichen Frauen*bewegungen?

Was erwarten sich arabische Frauen*initiativen von europäischen? Welche Kooperationen wären denkbar?

Safa Belghith und Omaima Abou-Bakr werden auch bei einer Abendveranstaltung mit dem Titel „Unerhört? Frauenbewegungen in der arabischen Welt“ am 15.10.2018 gemeinsam mit Lena Meari zum Thema sprechen.

Wir freuen uns auf euer Kommen und bitten um eine kurze Anmeldung an seewald@vidc.org.

Diskutantinnen

Safa Belghith studierte internationale Beziehungen am Higher Institute of Human Sciences der Al-Manar University in Tunis. Der Fokus ihrer Abschlussarbeit umfasst Medien, öffentliche Meinung und Politik. Zudem hat sie einen Abschluss in Englischer Linguistik, Literatur und Zivilisation der University of Manouba. Safa Belghith ist Co-Leiterin des Programms „The Tunis Exchange“, bei dem Teilnehmer_innen aus der ganzen Welt zusammenkommen, um über Schlüsselthemen zu diskutieren, mit denen Tunesien und die weitere Region konfrontiert sind.

Sie arbeitet auch als freiberufliche Journalistin, Dolmetscherin und wissenschaftliche Beraterin zu Fragen der tunesischen Politik, Frauenrechten und Transitional Justice. Zurzeit absolviert sie eine journalistische Ausbildung beim openDemocracy's Middle East Forum Team.

Omaima Abou-Bakr ist Professorin für Englische und Vergleichende Literaturwissenschaft am Department of English Language and Literature der Cairo University und Gründungsmitglied des „The Women and Memory Forum“ sowie Vorstandsmitglied von „Musawah“. Zu ihren Forschungsinteressen zählen Frauenmystik und weibliche Spiritualität in Christentum und Islam, feministische Theologie sowie muslimische Frauengeschichte und Genderfragen in islamischen Diskursen. Eine ihrer Publikationen ist ein Band mit arabischen Übersetzungen grundlegender Artikel der christlichen feministischen Theologie und der islamischen feministischen Forschung: „Al-niswiyyah wa-al-dirasat al-diniyah: Feminism and Religious Studies“ (2012). Neuere Publikationen sind zwei Sammelbände von gesammelten Artikeln: „Feminist and Islamic Perspectives: New Horizons of Knowledge and Reform“(2013) und „al-Niswiyyah wa-al-manzur al-islami“ (2013).


Organisiert durch: WIDE - Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven, VIDC-Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation

17.10.2018

18:00 Uhr

Unsere Partnerorganisationen weltweit

voluntaris Infoabend

voluntaris Seminarraum
Türkenstraße 3, 1090 Wien
Tel. 0664 88316583
info@voluntaris.at
http://www.voluntaris.at/international/index.php/infothek


Organisiert durch: voluntaris - weltweit.erfahrung.teilen

19.10.2018

20:30h

Blinded By Stardust CD-Präsentation

Konzert

B72
Gürtelbogen 72, 1080 Wien
http://blindedbystardust.com


Organisiert durch: B72

20.10.2018

10:00

Digitale Zivilcourage

Hass im Netz

Amnesty International Österreich
Moeringgasse 10, 1150 Wien
academy@amnesty.at
www.academy.amnesty.at/de/menu18/veranstaltungen91/

Der Workshop vermittelt mit interaktiven Methoden Medienkompetenzen für diese und weitere Fragestellungen:

 

• Wie begegne ich Angriffen und Aggression im Netz?

• Wie treten rechtsextreme/nationalistische/ rassistische Gruppen im Internet auf?

• Wie kann ich selbst aktiv gegen Hass und Hetze vorgehen? Wie ist die rechtliche Situation in Österreich?

• Wie kann ich Opfer von Hass im Netz unterstützen?

• Wo und wie bekomme ich als Opfer Hilfe?


Organisiert durch: Amnesty Academy

22.10.2018

19:00 - 21:00 Uhr

Nach dem Putsch

16 Anmerkungen zur „neuen“ Türkei

Hauptbücherei Wien - Am Gürtel, Veranstaltungssaal
Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Tel. +43-1-713 35 94
fanizadeh@vidc.org

Hintergrund

 

Eine „neue“ Türkei – diese möchten die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) und Recep Tayyip Erdogan erschaffen. Mit dem Ausnahmezustand in Folge des gescheiterten Militärputschs vom Juli 2016, der Einführung eines Präsidialsystems und dem Sieg bei den vorgezogenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 24. Juni 2018 scheint Erdogan jetzt am Zenit seiner Macht angelangt. Seine Vision strahlt heller denn je. Dennoch: Knapp die Hälfte der Bevölkerung stimmte 2017 gegen das Präsidialsystem. Auch bei den Wahlen im Juni 2018 konnte die Opposition fast die Hälfte der Stimmen erreichen, und dies obwohl die Versammlungs-, Medien- und Meinungsfreiheit im Ausnahmezustand stark eingeschränkt wurden.

 

Bei der Veranstaltung gehen die Podiumsgäste Ayse Çavdar und Mithat Sancar der Frage nach, wie es jetzt mit der „neuen“ Türkei weitergeht? Welche Rolle hatte die Gülen-Bewegung beim Putschversuch? Wie stabil ist das Bündnis aus AKP und der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) in Bezug auf Homogenität, Laizismus und Islamismus? Wie geht es weiter mit der kurdischen Frage? Was ist von den inneren Zerwürfnissen der Islamist*innen zu erwarten? Wie kann die Entwicklung der Türkei hin zu einer Diktatur noch verhindert werden?

 

Bei der Podiumsdiskussion wird zudem das im Mandelbaum-Verlag erschienene gleichnamige Buch präsentiert (Hrsg.: Ilker Ataç, Michael Fanizadeh, Volkan Agar, VIDC). Die Textsammlung eröffnet 16 alternative Sichtweisen auf diese „neue“ Türkei.

 

Ayse Çavdar

hat am Institut für Journalistik der Universität Ankara studiert. An der Bogaziçi Universität in Istanbul erhielt sie einen MA in Geschichte. Ihre Doktorarbeit verfasste sie 2014 zum Thema „Verlust der Bescheidenheit: Das Abenteuer der muslimischen Familie von der Nachbarschaft zur Gated Community“ an der Europäischen Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Çavdar war für verschiedene Medien und NGOs tätig und lehrte an türkischen und deutschen Universitäten. Momentan ist Çavdar als Postdoc-Forscherin an der Philipps-Universität in Marburg, Deutschland, tätig. Zuletzt arbeitete sie an zwei Forschungsprojekten: In einem widmet sie sich dem affektiven Inhalt des Islamismus, in dem anderen untersucht sie den aufkommenden Säkularismus der Jugend in der AKP-Periode.

 

Mithat Sancar

ist Professor für Öffentliches Recht und Verfassungsrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Ankara, Kolumnist und Übersetzer. Zusammen mit Tanil Bora übersetzte er Jürgen Habermas Habilitationsschrift „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ in die türkische Sprache. Seit der Parlamentswahl im Juni 2015 ist er für die Demokratische Partei der Völker (HDP) Mitglied des türkischen Parlaments und zurzeit stellvertretender Parlamentspräsident.

 

Ilker Ataç

arbeitet als Konsulent für das VIDC und ist Vertretungsprofessor an der Hochschule RheinMain Wiesbaden. Davor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und an der Universität Kassel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Migrationspolitik und Citizenship, irreguläre Migration, soziale Bewegungen, Zivilgesellschaft und türkische Politik.

 

Volkan Agar

hat Internationale Entwicklung und Politikwissenschaft in Wien, Bologna und Chicago studiert. Er arbeitet bei der Berliner Tageszeitung taz als Redakteur des deutsch-türkischen Webportals taz gazete und schreibt über Soziale Bewegungen, Ideologien der Ungleichheit, Migration sowie Politik und Gesellschaft in der Türkei.

 

 

Michael Fanizadeh

ist Politologe und arbeitet seit 1997 am VIDC. Seine Arbeitsbereiche sind Migration & Entwicklung, Menschenrechte und Antirassismus. Sein regionaler Schwerpunkt liegt auf dem Mittleren Osten und der Schwarzmeerregion.


Organisiert durch: VIDC-Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation

23.10.2018

17:30

Ein Leben ohne Geld?

Die Vision einer geldfreien Gesellschaft

Projektbüro Genossenschaft für Gemeinwohl
Rechte Wienzeile 81, 1050 Wien

Märkte gibt es schon seit langem. Allerdings hat sich deren Bedeutung grundlegend gewandelt. Denn sie sind heute Teil einer umfassenden Marktwirtschaft, in der das menschliche Tun, der Boden und schließlich auch das Geld selbst zu Waren geworden sind. Die Befriedigung vieler grundlegender Bedürfnisse erfolgt heute daher über Märkte, Käufe und Verkäufe. Auch unsere persönlichen Beziehungen wurden und werden zunehmend vom Umgang mit Geld geprägt, etwa im Bereich der Kinderbetreuung oder der Kranken- und Altenpflege. Jene, die über kein oder nur wenig Geld verfügen, haben in der Regel das Nachsehen. Von klein auf lernen wir daher, dass wir Geld verdienen müssen, um Geld ausgeben zu können. Der Umgang mit Geld bestimmt auch viele alternative Wirtschaftsinitiativen, die deshalb häufig der Marktkonkurrenz ausgesetzt sind.

 

 

 

Die Vision einer geldfreien Gesellschaft ist nicht neu. Die Ideen dazu sind vielfältig, und zielen auf Formen der freiwilligen Kooperation wie etwa Gemeingüter oder solidarische Ökonomien. Doch ist eine gänzlich geldfreie Gesellschaft überhaupt vorstellbar? Kann geldfreies Wirtschaften funktionieren? Wie könnte ein Leben ohne Geld aussehen? Bedeutet dies auch eine Absage an eine hohe wirtschaftliche Produktivität? Gibt es ein schrittweises Aussteigen aus der Geldgesellschaft? Von welchen Erfahrungen, Initiativen und Projekten könnten wir dabei lernen?

 

 

 

Nach einem Impulsvortrag von Andrea*s Exner diskutieren wir gemeinsam die Idee einer geldfreieren Gesellschaft, analysieren bestehende Beispiele an geldfreien Räumen und stellen die Frage, ob hier tatsächlich eine Perspektive für ein gelingendes Leben liegt.


Organisiert durch: Akademie für Gemeinwohl

25.10.2018

20:00

Big Brother Awards

Modere Technik verspricht grenzenlose Freiheit, und nur allzu dankbar

haben wir das Handy angenommen, um immer und überall erreichbar zu sein.

In der Euphorie wurde jedoch die Kosten und Nebenbedingungen dieser

Technik nicht weiter beachtet. Das die neue Freiheit mit ständiger

Erreichbarkeit auch zusätzlich mit ständiger Ortung verbunden war,

wurde erst in der Folge erkannt. Der Telefonanbieter musste ja

jederzeit, wissen wo ein Handy gerade zu erreichen ist, um einen Anruf

vermitteln zu können. Für die meisten kein Problem, da man dem ehemals

staatlichen Anbieter traute die Daten zu schützen und nur gegen einen

richterlichen Beschluss herauszugeben. Damit war das Handy, für alle die

nichts zu verbergen hatten, vielleicht mittlerweile lästig, aber

weiterhin sicher und ungefährlich. Doch das alte GSM-Handy wurde immer

smarter und entwickelte sich dem dem heutigen Alleskönner, mit dem man

nicht nur telefoniert sondern seine Termin verwaltet, eMails liest, sein

online Banking macht und sich gegenüber immer mehr Diensten ausweist.

Smart bedeutet aber auch das immer mehr Apps im Hintergrund mitlaufen,

die mitlesen, zuhören, den Standort ermitteln - und all diese Daten in

die Cloud zur weiteren Analyse übertragen.

 

Ohne Cloud muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

 

Da der Aufschrei zu leise war, werden heute immer mehr Geräte immer

smarter - was bedeutet das diese alle mit dem Internet verbunden sein

müssen. Egal wohin man schaut, alle neue Technik scheint eine Verbindung

ins Netz zu benötigen. Die Rechenleistung steigt zwar, und doch wird

das, was früher lokal möglich war, heute in die Cloud übermittelt und

dort ausgewertet und analysiert. Es werden Daten gesammelt,

interpretiert und freizügig geteilt.

 

All die smarten Helfer messen, registrieren, hören zu, ja schauen oft

auch schon zu, und sammeln autonom Daten von sich aus. Die Frage ist:

"Können wir den Daten und den Entscheidungen, die getroffen werden,

vertrauen? Können wir uns verlassen dass uns kein Schaden erwächst aus

der Weitergabe von Informationen?"

 

Zum Beispiel, wenn man in seinem Haus Überwachungskameras installiert

hat, sei dabei der entscheidende Punkt, dass die Geräte so intelligent

sind, dass sie erkennen, ob die Person, die gerade das Haus betritt, der

Bewohner oder ein Einbrecher ist. Dann müssten nicht die gesamten

gesammelten Daten an eine Cloud geschickt werden.

 

Im Netz gab es eine Zweiklassengesellschaft mit jenen, die Wissen haben

und sich aktiv schützen konnten und jenen, die einfach auf OK geklickt

haben. Sensoren, Kameras und Mikrofone nehmen jedoch jeden auf der in

ihren Wirkungsbereich gerät, egal ob man dem zugestimmt hat oder ob man

sich eigentlich schützen möchte. In der Cloud hat der einzelne die

Möglichkeit verloren den eigenen Datenschatten zu beeinflussen, denn

Daten werden generiert, Daten werden analysiert, Daten werden

interpretiert, Daten werden verknüpft, Daten werden unbegrenzt

gespeichert, Daten werden verkauft - und das alles trotz DSGVO.

 

Ohne Cloud muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

 

Weltbank: Mobile cellular subscriptions

<https://data.worldbank.org/indicator/it.cel.sets>

 

Spread the word: Es ist hoch an der Zeit, öffentlich auf die Gefährdung

unserer Privatsphäre hinzuweisen und möglichst Viele aufzuklären, daher

bitte diese Einladung im Kreis der Freunde und an Interessierte

weiterreichen.

 

Wir wollen öffentlich auf Missstände aufmerksam machen und Menschen über

ihre Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre aufklären, denn im

Zeitalter globaler Vernetzung wird die Achtung der Privatsphäre zu einer

demokratischen Herausforderung.

 

Jeder im Team arbeitet ehrenamtlich, aber für Folder, Pickerln und Miete

brauchen wir Unterstützung:

- spende Ideen

- spende Nominierungen

- spende Zeit

- spende Geld

- - IBAN: AT34 1100 0017 5505 3400

- - BIC: BKAUATWW


Organisiert durch: Big Brother Awards

29.10.2018

9:00 - 17:30 Uhr

Verhinderter Zugang zu Rechten

aus der Genderperspektive

Hofburg, Neuer Saal
Heldenplatz, 1010 Wien
anti-trafficking@bmeia.gv.at

Montag, 29. Oktober 2018, 9:00 - 17:30 Uhr, Hofburg, Neuer Saal, Heldenplatz, 1010 Wien

 

Das VIDC hat in Kooperation mit IOM die Podiumsdiskussion "Verhinderter Zugang zu Rechten aus der Genderperspektive“ und zwei Workshops "Negative coping mechanisms and vulnerability to trafficking: by-product of neoliberal and austerity policies?“ und „Ausbeutung von EU-Bürger/innen – wie kann das sein?“ Auf unserer Website finden Sie mehr Informationen dazu. Auf unserer Website finden Sie mehr Informationen dazu.

 

Konferenzprogramm (Deutsch/Englisch)

Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch mit Simultandolmetschung

 

Für die Anmeldung bitte das beigefügte Registrierungsformular bis 11. Oktober an anti-trafficking@bmeia.gv.at schicken und bei der Registrierung bitte einen Lichtbildausweis vorweisen


Organisiert durch: VIDC-Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation

02.11.2018

20h

Katie Kern

Konzert

Heureka
Skodagasse 17, 1080
http://www.lindo.at


Organisiert durch: Heureka

05.11.2018

19:00 - 21:00 Uhr

Zurück in Afghanistan

Diplomatische Akademie Wien, Festsaal
Favoritenstraße 15a, 1040 Wien
office@vidc.org
http://www.vidc.org

Hintergrund

 

„Afghanistan bleibt eine Melkkuh für afghanische Politiker und die Nachbarländer, und Rückkehrerinnen und Rückkehrer sind zu einem guten Geschäft geworden. Der einzige Weg, das Flüchtlings- und Migrationsproblem zu beenden, ist, den Krieg in Afghanistan zu beenden.“ (Fatana Gilani, Afghanistan Women Association) Das Zitat entstammt der aktuellen Analyse des VIDC zur Situation von Rückkehrer*innen am afghanischen Arbeitsmarkt und umreißt die aktuelle Problematik: Afghanistan ist nicht sicher, und dennoch müssen jedes Jahr Hunderttausende ins Land zurückkehren.

 

Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit dem 1. Jänner bis Mitte September 2018 mehr als 570.000 Menschen aus Pakistan und dem Iran nach Afghanistan zurückgekehrt oder wurden abgeschoben. Der Großteil kommt mittlerweile aus dem Iran, da tausende von Afhgan*innen den Iran aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und Währungsabwertung verlassen müssen. Dazu kommen noch Abgeschobene und Zurückkehrende aus Europa. IOM vermeldet in der ersten sechs Monaten 2018 1.741 (freiwillige) Rückkehrer*innen aus Europa, davon 1.164 allein aus der Türkei; der afghanische Minister für Flüchtlinge und Rückführung, Sayed Hussain Alemi Balkhi, zählte 2017 zusätzlich 750 Abgeschobene aus Europa.

 

Die zurückgekehrten Geflüchteten reihen sich in die immer größer werdende Zahl der Binnenvertriebenen (1,8 Millionen) und sonstigen Armen im Land ein. Denn obwohl Afghanistan nachwievor der weltweit größte Empfänger von Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit ist, leben mehr als 55 Prozent der Gesamtbevölkerung unter der Armutsgrenze. Insbesondere Frauen sind von der Armut besonders betroffen, wie die VIDC Analyse zeigt: „Afghanistan ist ein traditionelles Land. Die Interpretation des Islam in Bezug auf Frauen ist anders. Das ist der Grund, warum Frauen außerhalb der familiären Umgebung wenig wirtschaftliche Möglichkeiten haben." (Ershad Alamyar, Dänisches Komitee für die Hilfe für afghanische Flüchtlinge)

 

Suraya Pakzad

 

ist eine Frauenrechtsaktivistin aus Herat. Sie ist Gründerin und Direktorin von „Voice of Women Organization“ (VWO), einer gemeinnützigen Organisation, die afghanischen Frauen und Mädchen Unterkunft und Beratung bietet und sie bei der Berufsausbildung und Alphabetisierung unterstützt. U.a. betreibt VWO Frauenhäuser für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen. Frau Pakzad erhielt für ihr Engagement zum Schutz der Rechte von afghanischen Frauen zahlreiche Auszeichnungen, u.a. wurde sie 2012 von der Astraia Female Leadership Foundation in Deutschland als „Female Leader of the Year" ausgezeichnet. Für ihre aktive Teilnahme an der Loya Jirga 2010 in Kabul wurde Frau Pakzad mit dem Peace Jirga Award geehrt.

 

Emal Haidary

 

ist Journalist, Autor, Dokumentarfilmer und Medienanwalt in Kabul. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität von Kabul und erwarb seinen Master von der Fordham University in New York. Seit über einem Jahrzehnt ist er für verschiedene nationale und internationale Medienorganisationen in Afghanistan tätig, darunter die Los Angeles Times und die Deutsche Welle. Herr Haidary arbeitet derzeit als Journalist bei Agence France-Presse (AFP) in Kabul.

 

Ali Ahmad

 

arbeitet am VIDC und ist Arzt und Forscher mit einem Masterabschluss in Friedens- und Konfliktforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Sicherheits- und Arbeitsbedingungen in Afghanistan, nichtstaatliche Sicherheitsakteur*innen, gewaltfreie Strategien, die Außenpolitik Afghanistans, Gender und Friedensjournalismus. Als Journalist hat er in zahlreichen internationalen Medien zu Afghanistan publiziert. Vor seinem Umzug nach Wien lebte und arbeitete er in Kabul.

 

Michael Fanizadeh

 

ist Politologe und arbeitet seit 1997 am VIDC. Seine Arbeitsbereiche sind Migration & Entwicklung, Menschenrechte und Antirassismus. Sein regionaler Schwerpunkt liegt auf dem Mittleren Osten und der Schwarzmeerregion.

 

VIDC unterstützt die Kampagne #SicherSein

 

Das VIDC unterstützt die Kampagne #SicherSein gegen Abschiebungen nach Afghanistan. Österreich zählt zu jenen Ländern, die trotz der katastrophalen Sicherheitslage nach wie vor Abschiebungen nach Afghanistan durchführen. Mehr Informationen finden Sie unter www.sichersein.at.


Organisiert durch: VIDC-Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation

07.11.2018

20 years ago - 20 years ahead

Rückschritt oder Vormarsch?

Haus der Industrie
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
http://www.journalistinnenkongress.at/

Programm:

 

Begrüßung

 

Maria Rauch-Kallat, Initiatorin

Georg Kapsch, Präsident Industriellenvereinigung

Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen

 

Teil 1 „Call to action“

 

Anita Zielina (INSEAD): "Nur Mut - Warum unkonventionelle Entscheidungen zum Erfolg führen"

Claudia Reiterer (ORF): "MACHT den Mund auf!"

 

Teil 2 „As time goes by!“ – Frauen und Medien einst und jetzt (Zahlen, Daten, Fakten)

 

Julia Juster (Donau-Uni, Krems)

Kristin Allwinger (Akonsult, Frauennetzwerk Medien)

Maria Pernegger (Mediaaffairs)

 

Pause

 

Teil 3 "Journalismus 4.0"

 

Elisabeth Gamperl (Süddeutsche Zeitung) "Wie digitales Erzählen Investigativjournalismus verändert"

Christina Wilfinger (Microsoft) „Künstliche Intelligenz trifft weibliche Intuition“

Alexandra Stanic (Vice)

 

Podiumsdiskussion: „Öffentlich-Rechtlich vs. privat: Was ist der Unterschied noch wert?“

 

Intro und Moderation: Elisabeth Pechmann

Larissa Bieler (Chefredakteurin Swissinfo)

Lisa Totzauer (Senderchefin ORF)

Stefanie Groiss-Horowitz (Senderchefin PULS 4)

 

Workshop-Teaser

 

WS1: Kristin Allwinger (Frauennetzwerk Medien) „Netzwerken - aber richtig!“

WS2: Mirela Jasic (ORF-Ö1) „Journalistische Text- und Bildsprache innerhalb der sozialen Medien“

WS3: Barbara Eppensteiner (OKTO-TV) „Zusammen besser: Vom kompetenten Umgang mit dem Publikum“

WS4: Eva Weissenberger, "Kann frau vom Journalismus noch leben?" Neue Geschäftsmodelle und die notwendigen Kompetenzen

 

Vorstellung der Living News durch YoungStars

 

Mittagspause

 

Workshops

 

WS1„Networking - Räuberinnenleiter jetzt!“ Speed-Dating am Journalistinnenkongress, moderiert von Kristin Allwinger (Frauennetzwerk Medien), Martina Madner (Wiener Zeitung), Alexandra Wachter (ProSiebenSat.1 PULS 4), Lydia Ninz

 

WS2 „Journalistische Text- und Bildsprache innerhalb der sozialen Medien“ mit Mirela Jasic (ORF-Ö1), Ursula Hummel-Berger (Ö1 Bildredaktion), Elisabeth Gamperl (Süddeutsche Zeitung)

 

WS3 „Audience Engagement - Der Dialog mit dem Publikum" mit Barbara Eppensteiner (OKTO-TV), Edith Michaeler (Fjum), Nana Siebert (stv. Chefred. Der Standard)

 

WS4 „Kann frau vom Journalismus noch leben? Neue Geschäftsmodelle und die notwendigen Kompetenzen" mit Eva Weissenberger, Lisa Obendorfer (addendum)

 

Pause

 

Living-News: Role-Models im Gespräch

 

Jasmin Dolati

Barbara Haas

Lou Lorenz-Dittelbacher

Ursula Macher

Claudia Reiterer

Vera Russwurm

Susanne Schnabl-Wunderlich

Petra Stuiber

Ingrid Thurnher

Eva Weissenberger

 

Breaking News aus den Workshops

 

Ausblick auf den 21. Journalistinnenkongress 2019 und Verlosung der Gewinnspiele

 

Ausklang und Netzwerken


Organisiert durch: Vorstand Club alpha

07.11.2018

17:00 Uhr

Buchpräsentation

Transkulturelle Erkundungen Wissenschaftlich-künstlerische Perspektiven

Universität für Musik und darstellende Kunst, Jose
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Tel. +43-1-71155-4216
hindler-d@mdw.ac.at
https://www.mdw.ac.at/ive/buchpraesentation

Buchpräsentation mit künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen

Transkulturelle Erkundungen

Wissenschaftlich-künstlerische Perspektiven

Erschienen im Böhlau Verlag

 

Mi, 7.11.2018, 17:00 Uhr

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Joseph Haydn-Saal

Anton-von-Webern-Platz 1

1030 Wien

www.mdw.ac.at/ive/buchpraesentation

 

Das Buch präsentiert interdisziplinäre und internationale Zugänge zur Transkulturalität aus Philosophie, Politikwissenschaft, Ethnomusikologie, Popularmusikforschung, Gender und Queer-Studies, Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Postcolonial Studies, Migrationsforschung und Minderheitenforschung. Es sind die nachhaltigen Ergebnisse einer Ringvorlesung an der mdw- Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aus den Jahren 2014-2018, bei der Wissenschaft und Kunst in einen fruchtbaren Dialog traten.

 

Programm

Reflexionen zur Begrifflichkeit Transkulturalität, Bedeutung im universitätspolitischen Rahmen, Zukunftsperspektiven

Künstlerische Beiträge aus Film, Musik und Theater

 

Mitwirkende

Rektorat: Ulrike Sych und Gerda Müller

Böhlau Verlag: Ursula Huber

Herausgeber_innen: Ursula Hemetek, Daliah Hindler, Harald Huber, Therese Kaufmann, Isolde Malmberg, Hande Sağlam

 

Filmausschnitte: Nina Kusturica

Musikalische Darbietung: Karlheinz Essl und Ming Wang

Theaterperformance: DiverCITYLAB

Ausklang und Buffet

 

Kontakt:

Daliah Hindler

T: +43-1-71155-4216

E-Mail: hindler-d@mdw.ac.at

Um Anmeldung wird gebeten

 

Bibliografische Angaben:

Hemetek, Ursula, Daliah Hindler, Harald Huber, Therese Kaufmann, Isolde Malmberg und Hande Sağlam, Hg. 2019.

Transkulturelle Erkundungen. Wissenschaftlich-künstlerische Perspektiven. Wien – Köln – Weimar: Böhlau.

ISBN: 978-3-205-20517-3


Organisiert durch: Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie

11.11.2018

17:00

OMAN & EMIRATE

Übermorgenland - von Hartmut Fiebig

Audimax Uni Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at/

In seinem neuesten Vortrag „OMAN & EMIRATE – Übermorgenland“ erschafft Hartmut Fiebig mit gewohnt hochwertiger Fotografie und mitreissender Erzählung ein Portrait vom Hochglanz-Gesicht des modernen Orients. Er erkundet Abu Dhabi, die Hauptstadt der Emirate, mit ihren Kulturtempeln und Mega-Events ebenso wie die Handelsmetropole Dubai auf ihrer permanenten Jagd nach Rekorden. Dabei blickt er auch hinter die Kulissen und lernt das Leben von Gastarbeitern und Glücksrittern, Schuftenden und Scheichs kennen.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

15.11.2018

15:00 - 17:00 Uhr

Wie kultursensibel kann emanzipatorische

Gender-Arbeit sein?

WIDE - Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauen
Margaretenstr. 166, 1050 Wien
wurzer@wide-netzwerk.at
http://www.wide-netzwerk.at/index.php/veranstaltungen/358-wide-im-diskurs-learning-sharing

Viele Organisationen und Menschen, die Bildungsaktivitäten für Geschlechtergleichstellung durchführen, gründen ihre Arbeit auf den allgemein gültigen Menschenrechten. Ergeben sich in der emanzipatorischen Gender-Arbeit jedoch nicht Widersprüche mit anderen Ansprüchen wie „Kultursensibilität“ und Respekt vor anderen Lebensentwürfen, Weltbildern und Religionen? Wie können „Tabuthemen“ angesprochen werden? Wie setzen sich neue Ideen durch? Das Teilen von Erfahrungen aus verschiedenen Kontexten soll Anregungen zum Umgang mit Widerständen und Widersprüchen in der emanzipatorischen Bildungsarbeit geben.

Mit Impulsen von:

Najwa Duzdar, ist seit 2015 muttersprachliche Sozialberaterin und Referentin in der Frauenberatungsstelle Orient Express. Ein Schwerpunkt des Vereins liegt in der Beratung/Betreuung zu den Themen Zwangsheirat und Ehrbasierter Gewalt.

Johanna Marquardt, ist seit 2012 im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte tätig. Seit zwei Jahren leitet sie sexualpädagogische Workshops für Jugendliche im Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, u.a. für Jugendliche und Frauen mit Migrationshintergrund.

Magda Seewald arbeitet als Genderreferentin am VIDC mit Fokus auf die arabische Region. Sie koordiniert den Bereich Gender in dessen Rahmen Gendersensibilisierungsworkshops mit afghanischen männlichen Jugendlichen und ein Mentoring Programm für geflüchtete Frauen durchgeführt werden.

Agnes Vana, ist seit 2011 als Workshopleiterin zu Theatermethoden in der Konflikttransformation tätig. Sie arbeitete unter anderem in Palästina, Afghanistan und Kenia mit verschiedenen lokalen Organisationen zusammen.

Moderation: Janine Wurzer (WIDE)

Wir laden alle Interessierte & im Bereich der Geschlechtergleichstellung engagierte Menschen zum Austausch ein!

Bitte um formlose Anmeldung: wurzer@wide-netzwerk.at


Organisiert durch: WIDE - Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven

15.11.2018

19:00 Uhr

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

TOP Kino
Rahlgasse 1, 1060 Wien

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

17.11.2018

10:00

„Heast, des is so...“

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen im Flüchtlingskontext

Amnesty International Österreich
Moeringgasse 10, 1150 Wien
academy@amnesty.at
www.academy.amnesty.at/de/menu18/veranstaltungen95/

Wer kennt diese Parolen nicht, die einem unversehens im Beruf, in der Familie, im öffentlichen Raum oder im Freundeskreis begegnen? Was ist dagegen zu tun? Der Workshop bietet Raum, Argumente gegen Stammtischparolen auszuprobieren, zu reflektieren und zu schärfen. Dabei kommen unterschiedliche kommunikative Werkzeuge zum Einsatz (subversive Argumentation, Fragetechniken, etc.). Der Fokus liegt dabei auf Stammtischparolen, die vor allem im Zusammenhang mit den Fluchtbewegungen der letzten Zeit zu tun haben.

 

Ziel des Workshops ist, Redegewandtheit und kommunikative Kompetenz zu trainieren, um sich Argumentationsstrategien bewusst zu machen und mit eigenen Stärken besser umzugehen.


Organisiert durch: Amnesty Academy

18.11.2018

17:00

KANADA & ALASKA

Die große Freiheit - von Reiner Harscher

Audimax Uni Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at/

Der Fotograf und Weltreisende mit der Kamera fängt über viele Jahre den Zauber der Wildnis ein. Von Schlittenhunden ließ er sich im eiskalten Winter durch das tief verschneite Land ziehen, im Sommer wanderte er über die blühenden Bergwiesen der Rocky Mountains und im Indian Summer fotografierte er das Gold der kanadischen Wälder. Vom Helikopter gelangen Aufnahmen der majestätischen Bergwelt Alaskas und das Wasserflugzeug brachte ihn zu den Plätzen, wo die riesigen Braunbären Lachse fischen. Sommer in Kanada, mit dem Wohnmobil geht es nach Banff, Jasper und Lake Louise und zu den Rodeos in die Prärie Albertas, wo Reiner Harscher die waghalsigen Cowboys beim Rodeo fotografierte, dass dem Zuschauer der Atem stockt.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

23.11.2018

15:00

Wir haben Recht!

Menschenrechte in der EU

European Union Agency for Fundamental Rights
Schwarzenbergplatz 11, 1040 Wien
academy@amnesty.at
www.academy.amnesty.at/de/menu18/veranstaltungen94/

Werfen wir einen Blick auf die Menschenrechtspolitik der EU: Wie werden unsere Rechte in der EU gefördert und geschützt? Welche Rechte stehen Nicht-EU Bürger*innen zu? Welche Herausforderungen bestehen in der Wertegemeinschaft der Europäischen Union? Welchen Beitrag können wir als Zivilgesellschaft einen Beitrag zum Erhalt dieser Rechte leisten und uns für deren Umsetzung stark machen?

 

Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte gibt Einblicke in ihre Arbeit.


Organisiert durch: Amnesty Academy

23.11.2018

14:30

Globale Agenda 2030

Bildung für eine solidarische Zukunft

Bundesfachtagung Globales Lernen – Potenziale und Perspektiven

Globale Agenda 2030: Bildung für eine solidarische Zukunft

Freitag, 23. November und Samstag, 24. November 2018

Pädagogische Hochschule Wien

Programm (Vorläufig)

14:30 Begrüßung und Eröffnung der Fachtagung

15:00 Bildung für eine solidarische Zukunft, Vortrag von

Dr. Klaus Seitz, Brot für die Welt

Kaffeepause

17:15 Global Citizenship Education/Globales Lernen – Präsentation

der neuen Strategie (Strategiegruppe)

17:45 Unsere Zukunft, 17 Ziele – Jugendliche engagieren sich

Gespräch zur Ausstellung Pic Your Future, über Botschaften zu den 17

Nachhaltigkeitszielen und zu den Anliegen von Kindern und Jugendlichen an die

UNO u. a. mit Natalie Haas, UN-Youth-Delegate 2018

18:30 Ausklang

Rahmenprogramm:

Ausstellung „Pic your future! Unsere Perspektive auf die globalen Ziele“

2

Samstag, 24. November 2018

9:00 Die Welt – ein Dorf: Globo und die 17 Ziele

Einstieg und Kurzvortrag: Dr. Andreas Exenberger

9:30 Workshops (inkl. Pause)

12.30 Abschluss im Globo

Workshops

• WS 1 Welt.Fair?Teilung!“ – Eine globale Umverteilungsgeschichte

Das bekannte Welt(verteilungs)spiel veranschaulicht globale Verteilungsmuster von Bevölkerung,

Geflüchteten, Einkommen oder Ressourcenverbrauch. Unberücksichtigt bleibt jedoch die historische

Dimension. Wie konnte es zu einer derart ungleichen Verteilung kommen? Mit einer neuen Ergänzung zum

Welt(verteilungs)spiel wird die Entstehung globaler Machtverhältnisse, Verteilungs- und daraus resultierende

Migrationsmuster erklärbarer. Der Workshop bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen der Methode, zum

Mitmachen und Reflektieren.

Mit: Serge Palasie, M.A.: Studium der Afrikanistik, der Anglo-Amerikanischen und der Iberischen und

Lateinamerikanischen Geschichte an der Universität zu Köln. Fachpromotor für Flucht, Migration und

Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW (Nordrhein-Westfalen).

• WS 2 17 Nachhaltigkeitsziele – 1001 Materialien

Zu den 17 Nachhaltigkeitszielen gibt es mittlerweile eine große Anzahl von Bildungsmaterialien. In diesem

Workshop lernen sie vielfältige Materialien sowie Möglichkeiten für den Einsatz in Unterricht und

Bildungsarbeit kennen. Gleichzeitig werden Best Practice-Materialien und Qualitätskriterien für

Bildungsmaterialien (auch Filme) präsentiert und gemeinsam die Adaptierung von bestehenden

Unterrichtsmaterialien an die inhaltlichen Erfordernisse der 17 Nachhaltigkeitsziele oder an

Qualitätsanforderungen des Globalen Lernens diskutiert.

Mit: Baobab, Globales Lernen, Wien.

• WS 3 Globales Lernen digital!

Medienbasiertes Globales Lernen und Umweltbildung stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Explority e. V.

Gemeinsam mit SchülerInnen in Uganda über globale Nachhaltigkeitsziele im Chat diskutieren, mit Märchen

Umweltbildung anregen: Aus der Sicht von Explority fördern kreative Freiräume nachhaltige Effekte wie

Selbstvertrauen, Ich-Stärke, soziale Kompetenzen und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen.

Mit: Wolfgang J. Fischer, explority e. V. Berlin.

• WS 4 Global Citizenship Education als Leitlinie für Schulentwicklung

Zukunftsweisende Bildungskonzepte wie Global Citizenship Education, Globales Lernen, Bildung für

nachhaltige Entwicklung oder auch Kultur(en) des Friedens könnten eine nachhaltige Wirkung an Schulen

finden, wenn sie stärker als „whole-school-approach“ verstanden werden. Wie können solche

3

Schulentwicklungsprozesse angeregt und umgesetzt werden? Welche Ideen und konkrete Beispiele gibt es

dazu bereits?

Mit: Dir. Klaus Tasch, NMS/BG/BRG Klusemannstr. Graz; N.N.

• WS 5 Literatur und SDGs – sich in die Welt hinaus lesen

Beim Lesen springt das „Kopfkino“ an, Kreativität wird gefördert. Daher kann Literatur ein Mittel sein, um

Ursachen und Folgen nicht nachhaltiger Lebensweisen ebenso anschaulich zu machen wie weltumspannende

Zusammenhänge. Erzählungen, die globale Entwicklungen aufgreifen, füllen die, für SchülerInnen eventuell

abstrakt bleibende Begriffe mit Bildern und Beispielen und machen sie begreifbar und verständlich.

Im Workshop bekommen Sie Einblick in Literatur des Globalen Südens – gemeinsam werden Ideen für die

Vermittlung im Literaturunterricht (in verschiedenen Sprachen) erarbeitet.

Mit: Hans Zeiringer, PH Burgenland.

• WS 6 Global Citizenship Education und die SDGs in der PädagogInnen-Bildung

Ursula Mauric von der PH Wien forscht zu Rahmenbedingungen und Perspektiven für die Hochschullehre zu

Global Citizenship Education in der PädagogInnen-Bildung. Im Workshop wird gemeinsam der Frage

nachgegangen, wie Lehramtsstudierende und LehrerInnen für die Sustainable Development Goals und ihre

Umsetzung als Global Citizenship Education interessiert werden können. Wie kann Global Citizenship

Education in der PädagogInnenaus-, fort- und weiterbildung integriert werden? Wie kann eine

Weiterentwicklung bisheriger Aktivitäten gemeinsam angeregt und gestaltet werden? Welche Unterstützung

brauchen LehrerbildnerInnen dafür? Wie kann die Bildung eines Netzwerks zu Global Citizenship Education

weiter vorangetrieben werden?

Mit: Mag. Ursula Maurič, PH Wien, Lehre und Forschung zu Global Citizenship Education, Mehrsprachigkeit,

Überfachliche Kompetenzen, Schulentwicklung; Koordinatorin des voXmi-Schulnetzwerks.

• WS 7 Jugendliche als SDG BotschafterInnen

Welche Möglichkeiten, Grenzen, Hindernisse, Erfolgserlebnisse können einen erwarten, wenn man sich zu

den SDGs engagiert? Der Workshop soll sowohl als Plattform für engagierte Jugendliche, als auch für den

Austausch mit PädagogInnen fungieren. Was motiviert Jugendliche sich zu engagieren, was sind ihre

Zukunftspläne und wie gehen sie mit Rückschlägen um?

Die Antworten darauf, anhand Beispiele aus der Praxis engagierter Jugendlicher, können für PädagogInnen

Hinweise geben, wo die Motivationshebel anzusetzen sind und wie man seine SchülerInnen auffängt und zum

Weitermachen ermutigt, wenn sie vor Hindernissen stehen.


Organisiert durch: Komment

30.11.2018

17:00

Auf Konflikte zugehen

Gewaltfreie Kommunikation

Amnesty International Österreich
Moeringgasse 10, 1150 Wien
academy@amnesty.at
www.academy.amnesty.at/de/menu18/veranstaltungen96/

In diesem Workshop setzen wir uns damit auseinander, welche Wege es gibt, Konflikte für ein besseres Miteinander zu nützen, anstatt sie unter den Teppich zu kehren oder überkochen zu lassen. Wir lernen einfache Werkzeuge kennen, die Verständnis, Respekt und Kooperation in Beziehungen fördern (aus dem Ansatz der „Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg“). Mitunter gelingt damit sogar eine Kooperation mit Menschen, mit denen das vorher unmöglich schien. Praktische Umsetzbarkeit und Arbeit an eigenen Alltagsbeispielen stehen in diesem Workshop an erster Stelle.


Organisiert durch: Amnesty Academy

14.12.2018

20h

Lassos Mariachis

Konzert

Heureka
Skodagasse 17, 1080
http://www.lassos.at


Organisiert durch: Heureka

13.01.2019

17:00

SAGENHAFTES ISLAND

von Olaf Krüger

Audimax Uni Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at/

Seit 2004 erkundet Olaf Krüger die Vulkaninsel mit großer Begeisterung. Über ein Jahr hat er inzwischen dort verbracht und tiefe Einblicke in ein verblüffend vielseitiges Land gewonnen. Für ihn steht fest: „Island ist eines der schönsten und spannendsten Länder unserer Erde. Ein Traumziel für Naturliebhaber und Fotografen!“

 

In der quirligen Metropole Reykjavík besucht er angesagte Tätowierer und trifft einen Mann, der harmlose Touristen in furchteinflößende Wikinger verwandelt. Er wird Zeuge der ersten isländischen Eismeile, die, ausgetragen bei 3,7 Grad Wassertemperatur, auch den unerschrockensten Schwimmerinnen das Blut in den Adern gefrieren lässt.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

27.01.2019

17:00

PLANET WÜSTE

von Michael Martin

Audimax Uni Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at

Die spektakuläre Multivision beginnt in der Arktis am Nordkap und führt über Spitzbergen und Sibirien nach Alaska, Kanada und Grönland bis schließlich zum Nordpol. Die zweite Erdumrundung beginnt in der arabischen Rub al Khali und nimmt ihren Weg über die asiatischen und nordamerikanischen Wüsten bis in die Sahara. Auf der Südhalbkugel stehen die Namib und Kalahari sowie die australischen und südamerikanischen Wüsten im Mittelpunkt. Die vierte Erdumrundung führt Michael Martin rund um die Antarktis und schließlich zum Südpol.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

17.03.2019

17:00

STEINZEIT

v. Thomas Huber von den HUBERBUAM

Audimax Universität Wien
1010 Wien, Universitätsring 1
office@allesleinwand.at
https://allesleinwand.at/

Über Auf und Ab, Erfolg und Scheitern, Leidenschaft, Mut und Zweifel …erzählt Thomas Huber abwechslungsreich und mit viel Humor in seinem neuen Live Vortrag ab November 2018.


Organisiert durch: Alles Leinwand Violo-Brenner GbR

04.03.2026

energie-führerschein Coach

Begeisterung wecken! - Werden Sie energie-führerschein Coach

Sie arbeiten gerne mit Jugendlichen und das Energiesparen ist Ihnen ein Anliegen? Dann sind Sie beim Kurzlehrgang energie-führerschein Coach genau richtig – am 4. März 2016 geht`s wieder los!

Dabei handelt es sich um einen

3-tägigen Kurzlehrgang für

alle, die Jugendlichen Informationen zum Thema Energiesparen

vermitteln wollen.

Als TeilnehmerInnen erhalten Sie

technisches und didaktisches Know-how, um Jugendliche

und junge Erwachsene für Energiethemen zu begeistern und

sie auf die energie-führerschein Prüfung vorzubereiten.

Wissensvermittlung, die sowohl den SchülerInnen als auch den LehrerInnen Spaß macht.

Kursinhalt:

• Energie und Energiekenngrößen

• Hintergrundwissen zu Energie und Klimaschutz

• Tipps zum Energiesparen in der Praxis

• praxiserprobtes Schulungskonzept über die Inhalte des energie-führerscheins

• methodische und didaktische Anleitung und Ausprobieren eigener Ideen in Kleingruppen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Der nächste Kurzlehrgang energie-führerschein Coach startet am 04. März 2016 in Wien.

Links:

Kurzlehrgang: energie-fuehrerschein.at/mod/page/view.php

Allgemeine Information: www.umweltberatung.at/energie-fuehrerschein

Bei Fragen wenden Sie sich bitte das energie-führerschein Team von "die umweltberatung" – erreichbar unter 01-803 32 32 oder service@umweltberatung.at


Organisiert durch: Ökobüro

23.04.3012

19.00

„Auf eigenen Beinen stehen"

Feministische Bildungsarbeit in der Osttürkei

C3 - Centrum für Internationale Entwicklung
1090 Wien, Sensengasse 3
Tel. 01 / 317 40 20 402
l.jammernegg@frauensolidaritaet.org

Anlässlich des „Welttags des Buches" lädt die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik zur Buchpräsentation mit Felicitas Klingler zum Thema feministische Bildungsarbeit in der Osttürkei. Die Autorin untersuchte die Bildungsarbeit einer Frauenorganisation in der osttürkischen Stadt Van. In ihrer ethnographischen Studie analysiert sie einerseits das Verhältnis von Frauenbewegung, Feminismus und Bildungsarbeit und andererseits den Zusammenhang zwischen Lernen, Bildung und Biographie. Nach einem kurzen Vortrag wird Judith Hanser mit der Autorin zu folgenden Fragen diskutieren: Was ist feministische Bildungsarbeit? Was kann sie bewirken? Inwieweit unterscheidet sich der Bildungsansatz in der Türkei zu dem in der Migration?

 

Die Veranstaltung der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik von Frauensolidarität, BAOBAB und ÖFSE findet im Rahmen des C3-Schwerpunktes „Bildung im C3ntrum“ statt.

 

 

Felicitas Iris Klingler ist Erziehungs- und Islamwissenschafterin. Sie absolvierte ein Auslandssemester an der Istanbul Üniversitesi sowie weitere Aufenthalte in der Türkei und in Syrien. Nach zweijähriger wissenschaftlicher Tätigkeit im Bereich der interkulturellen Bildung am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung ist sie heute als Online-Redakteurin für ein Sprachlernportal tätig.

 

Judith Hanser ist als Psychotherapeutin, Supervisorin und Trainerin im Bereich der Erwachsenenbildung sowie in der Entwicklung und Konzeption innovativer Erwachsenenbildungsprojekte tätig. Sie arbeitet beim Verein Miteinander Lernen – Birlikte Ögrenelim, einer Frauenorganisation, die seit 1993 Beratung, Bildung und Psychotherapie für Frauen, Kinder und Familien mit Migrationshintergrund – Schwerpunkt Türkei – anbietet.

 


Organisiert durch: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung

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