01.10.2019

1. Oktober ist Tag des Kaffees - COFFEE FOR FUTURE

Du bist fasziniert von der Schönheit unseres Planeten, den Wundern der Natur, den herrli­chen Früchten und Produkten, die unsere Erde hervorbringt?

Leider nicht ohne Stirnrunzeln beim Gedanken an die Zukunft und die Bedingungen, unter denen viele Erzeugnisse ins Le­ben und in unsere Regale kommen? Dann laden wir Dich ein in unser Universum, in unsere WELTLÄDEN und damit in unser welt­umspannendes Netz, das seine Fäden aus Bewusstsein und Verantwortung spinnt. Es ist ein buntes, liebevolles und sinnstiftendes Netz, das die Menschen rund um den Globus verbin­det. Ein Netz, das zusammen gehalten wird vom gemeinsamen Kitt der Überzeugung: wir können und dürfen uns ohne Ausbeutung von Natur und Mensch daran erfreuen, was unsere Welt an ehrlichen, schönen und hochwertigen Produkten hervorbringt.

Die Weltläden brachten fair gehandelten Kaffee nach Österreich. Vor 40 Jahren begannen die Weltläden damit, fair gehandelten Kaffee zu verkaufen. Dank ihrer Pionierrolle stieg die Nachfrage danach immer weiter, sodass er inzwischen in vielen Geschäften erworben werden kann. „Obwohl es fair gehandelten Kaffee heute so gut wie in jedem Supermarkt gibt, fließen die Erträge aus dem Verkauf ausschließlich im Weltladen wieder zu 100 Prozent in den Fairen Handel zurück“, erklärt Gudrun Danter von der ARGE Weltläden. Damit helfen die 89 österreichischen Weltläden mit, die Existenzgrundlage von fast einer Million Menschen im globalen Süden zu sichern.

Mit COFFEE FOR FUTURE erweitern EZA Fairer Handel und die Weltläden in Österreich ab Oktober 2019 ihr bio-faires Kaffeesortiment. Klimaschutz und Fairer Handel gehen dabei Hand in Hand. Mit an Bord ist auch das Klimabündnis Österreich.

Kaffeekooperativen aus Mexiko und Uganda

Die Mitglieder der mexikanischen Kleinbauernorganisation SPOSEL kultivieren ihre Kaffeesträucher unter Schattenbäumen, eingebettet in die natürliche Umgebung der Selva Lacandona, einem artenreichen Urwaldgebiet. „So tragen wir dazu bei, den Urwald zu erhalten, denn er speichert Kohlendioxid und versorgt uns mit der Luft zum Atmen. Zusätzlich forsten wir Weideflächen mit einheimischen Bäumen wieder auf,“ erklärt Bio-Bauer Pedro Díaz Montejo. Auch die Genossenschaft BOCU aus Uganda am Fuß des Rwenzori-Gebirges setzt sich für einen achtsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein. Bio-Landbau ist dafür die Basis. Zusätzlich engagiert sich die Kooperative für den Bau von Holzsparöfen. Das nützt besonders Frauen und Kindern. “Damit reduzieren wir den Verbrauch von Feuerholz und die gesundheitsschädliche Rauchentwicklung in den Häusern,“ erklärt Josinta Kabugho, Geschäftsführerin der Genossenschaft.

Beide hochwertigen Kaffeesorten ergeben zusammen COFFEE FOR FUTURE: biologisch angebaut, fair gehandelt und von EZA Fairer Handel direkt importiert.

Darüber hinaus ließ die EZA Fairer Handel eine kleine Menge des mexikanischen Kaffees von SPOSEL erstmals mit dem Segelschiff Avontuur über den Atlantik transportieren. Er wird zusätzlich zum COFFEE FOR FUTURE ab Oktober als “SEGELKAFFEE special & limited” angeboten.

Gesicherte Existenz, bessere Qualität und ein fairer Preis

Im Fairen Handel erhalten die Kaffeeproduzent*innen einen Preis für ihre Produkte, welcher den Weltmarktpreis weit übersteigt. Für jeden Kaffee der in Österreich mit dem FAIRTRADE Gütesiegel verkauft wird erhalten die Kooperativen immer 190 US Dollar. Die EZA Fairer Handel bezahlt sogar zwischen 220 $ und 230 $ durch zusätzliche Prämien, mit denen soziale Projekte, Altersvorsorge, Schulungen und Maßnahmen, welche die Produktivität der Kooperativen steigern, ermöglicht werden.

Die Kooperativen, welche im Fairen Handel tätig sind, vernetzten sich auch untereinander, um Erfahrungen auszutauschen. Gemeinsam organisieren sie Trainings und Beratungen, beispielsweise zu den Themen biologischer Landbau, Schädlingsbekämpfung oder Ertragssteigerung auf natürlichem Weg. Das kommt der Qualität des Kaffees ebenso zugute wie dem Umfang der Ernte und der Umwelt.

Weiterführend:

Fotos: EZA Fairer Handel, mawi, Peter Großauer/Weltladen Steyr, ARGE Weltläden

 

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