Willkommen im Weltladen!

Unsere Öffnungszeiten

Montag   9.00 - 13.00  15.00 - 18.00 Uhr
Dienstag   9.00 - 13.00  15.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch   9.00 - 13.00  15.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag   9.00 - 13.00  15.00 - 18.00 Uhr
Freitag   9.00 - 18.00 Uhr
Samstag   9.00 - 12.00 Uhr

 

Unsere Sommer-Öffnungszeiten:
Mo – Do: 9.00 – 12.00
Freitag: 9.00 – 18.00
Samstag: 9.00 – 12.00

Die Sommeröffnungszeiten gelten vom 30.06 – 01.09.2018

 

GF Elisabeth Havranek-Stolle


Über uns

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, durch konkrete Aktivitäten aufzuzeigen, dass 2/3 der Menschheit ihre Grundbedürfnisse wie Arbeit, Nahrung, Wohnung, Kleidung und Bildung nicht ausreichend befriedigen können. Eine dieser Aktivitäten ist das Führen eines Weltladens in Schwechat, der fair gehandelte Produkte anbietet.Unser Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. 

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung durch:

  •    durch Ihre Mitgliedschaft,
  •    durch ehrenamliche Mitarbeit im Laden
  •    durch Ihre Spende und/oder
  •    Ihren fairen Einkauf im Weltladen.

 Bankverbindung: BLZ: 20111 Erste Bank; Kto.Nr.: 284-380-759/00 

Datenschutzerklärung Weltladen Schwechat (DSGVO)

Interner Bereich für MitarbeiterInnen:

http://weltladen-schwechat.at/dienstplan/kalender.php

Mag. Martin Krenn über die Anfänge des Weltladen Schwechats:

Jahrelang hat es mich gestört, ist es mir wirklich „an die Nieren gegangen“, dass die sogenannte III. Welt mit so vielen Rohstoffen nur Elend, Not oder Aids erhält. So viele Menschen die ums Überleben kämpfen –Ausbeutung, Kinderarbeit, Kriege … .So beginnen wir zuerst pfarrlicherseits zu Weihnachten fair gehandelte Artikel zu verkaufen. Es geht gut, erreicht aber zu wenig und zu selten die Menschen. 
Als dann in Schwechat am Hauptplatz ein kleines Geschäft frei wird, versuchen wir einen Weltladen zu installieren. Eine nette Gruppe findet sich, rechnet, überlegt und denkt eifrig. Eröffnet wird schließlich im Oktober 2005 in einem umgebauten, völlig neu renovierten, 20 Jahre leer stehenden, ehemaligen Pferdefleischhauer. Total desolat ursprünglich – kaum wirklich zu glauben, schaffen wir etwas Wunderbares, Schönes – einen netten Laden. Spender war da, Zuversicht und „der Draht nach Oben“!

Termine

Hier finden Sie alle wichtigen Termine aus den Weltläden und Partnerorganisationen aus Ihrem Bundesland.

07.11.2018

18:00 Uhr

Wo Mut die Seele trägt


4020 Linz, Friedhofstraße 6

 

 

Nahid Shahalimi wurde in Afgha­nistan geboren, floh in den 1980er- Jahren mit ihrer Mutter und ihren Schwestern nach Kanada und lebt seit 2000 in München, als Künstlerin, Autorin und Aktivistin. Für dieses Buch reiste sie wieder nach Afgha­nistan, um mit Frauen und Mädchen über ihre Träume, über Mut, Trauer, aber auch Lebensfreude zu sprechen. Wir erfahren von Skateboard fah­renden Mädchen, von Frauen, die im Krieg gekämpft haben oder sich po­litisch engagieren ohne Angst. Aber auch von Frauen, die Opfer wurden und deren Familien erzählen. Obwohl der Weg dieser Frauen gefährdet ist, ist die Autorin auf eine Welt der Hoffnung gestoßen, und sie erzählt authentische und beeindruckende Lebensgeschichten voller Stärke und Zuversicht.

 

Der Verein Arcobaleno bietet außer­dem ab 17 Uhr eine Gesprächsrunde in persischer Sprache mit der Autorin und lädt um 18 Uhr zum gemütlichen Come together mit kulinarischen Kostproben aus der afghanischen Küche (gegen Spende).


Organisiert durch: Südwind

21.11.2018

19:30 Uhr

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

17.02.2106

19:30 Uhr

USA - Canyonland

Im roten Herzen Amerikas

Rathaussaal Amstetten
Rathausstraße 1, 3300 Amstetten
Tel. +43 (0)650 740 18 60
office@allesleinwand.at
http://allesleinwand.at/project/usa-canyonland-das-rote-herz-amerikas/

Hier werden die schöpferischen Kräfte der Natur in einem einzigartigen Spiel der Formen und Farben sichtbar. In Jahrmillionen entstand hier eine Landschaft, die zu einem Ensemble phantastischer Felsskulpturen geworden ist. Durch die spärliche Vegetation der Halbwüste kaum verborgen, liegt das steinerne Skelett der Erde unverhüllt brach. Die aus rotem Sandstein geformten Figuren oder auch die engen Schluchten, sogenannten „Slot-Canyons“ üben auf Fotografen und Naturfreaks gleichermaßen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus.


Organisiert durch: Verein für Völkerverständigung

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