Willkommen im Weltladen!

Willkommen im Weltladen!

Willkommen im Weltladen!

Unsere Öffnungszeiten

Montag   9.00 - 12.00  14.00 - 18.00 Uhr 
Dienstag   9.00 - 12.00  14.00 - 18.00 Uhr 
Mittwoch   9.00 - 12.00  14.00 - 18.00 Uhr 
Donnerstag   9.00 - 12.00  14.00 - 18.00 Uhr 
Freitag   9.00 - 12.00  14.00 - 18.00 Uhr 
Samstag   9.00 - 12.30 Uhr 

 


Über uns

Der Weltladen Feldkirch wurde im November 2002 von einer kleinen Gruppe Engagierter gegründet. Es war an der Zeit dem Fairen Handel in Feldkirch einen entsprechenden Ort zu geben.
Unterstützt wurde die Gruppe vom Weltladen Rankweil, welcher die Vorfinanzierung übernahm und uns mit ihrer langjährigen Ladenerfahrung beratend zur Seite stand sowie dem Know How der ARGE Weltläden. 
Das Geschäftslokal in der Schlossergasse ist zwar klein, die Lage in Busplatznähe wurde aber als großes Plus gesehen.
Am 23. November 2002 war es dann so weit. Mit viel Eifer begann ein Team das Geschäft zu adaptieren. Man stand unter einen gewissen Zeitdruck, da die Eröffnung für den 29 Nov. geplant war. Aber es klappte alles wunderbar und so konnte bei der offiziellen Eröffnung am 2. Dez. 2002 eine Vielzahl von Gästen begrüßt werden.   
In der Gründungsphase aktiv waren: Barbara Kofler,  Brit Nilshay , Elisabeth Piffl, Elisabeth Schroffenegger Hassan und Khamis Hassan, Gertrud Rauch, Walter Schwarz, Silvia Stecher, Sophie Stimpfl, Silvia und Stefan Weiss sowie die Unterstützung der Nofler Aktionsgruppe mit Heidi Büchel, Annemarie Müller, Renate Reichart

Der Trägerverein des Weltladens wurde am 25.2.2003 als Verein "Fair Trade Feldkirch" gegründet.
 § 2 Zweck des Vereins (Auszug aus den Statuten)
Zweck des Vereines ist es, insbesondere durch Information, aber auch durch entsprechende Aktionen einerseits aufzuzeigen, dass zwei Drittel der Menschheit ihre Grundbedürfnisse nach Arbeit, Nahrung, Bildung, Kleidung und Wohnung nicht ausreichend befriedigen können.

 Andererseits soll durch konkrete Aktionen, insbesondere durch die Vermarktung von Produkten streng aus- gewählter Genossenschaften und Selbsthilfegruppen < durch fairen Handel > ideell, sozial, materiell und finanziell Benachteiligten in so genannten Entwicklungsländern und bei uns geholfen werden, ihre Lebenssituation selbst zu verbessern und gleichzeitig mit uns ein Netz der internationalen Solidarität unter den Völkern der Welt aufzubauen. Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt rein gemeinnützige Ziele. Jede parteipolitische Tätigkeit ist ausgeschlossen. Gleichbehandlung nach innen und nach außen ist uns wichtig, insbesondere zwischen Frauen und Männern, In- und Ausländern sowie alten und jungen Menschen.

Somit gab es mit Feldkirch den 13. Weltladen in Vorarlberg und den 69. Weltladen in Österreich.

In den über zehn Jahren des Bestehens wurden verschiedenste Veranstaltungen durchgeführt: vom Besuch der Lamas in der Innenstadt, über Modeschau, Kochkursen, Lesungen hin zu politischen Veranstaltungen mit Themen Arbeits-, Menschen- und Kinderrechte, Klimawandel, Ernährungssouveränität usw.

Wenn Sie unsere Arbeit über Ihren Einkauf hinaus unterstützen wollen, dann können Sie dies als Mitglied des Vereins Fair Trade und/oder als MitarbeiterIn im Weltladen tun.  > Infos zum Vereinsbeitritt <


Unser Team

Das MitarbeiterInnenteam besteht aus drei Teilzeit Angestellten und an die 12 Ehrenamtlichen.
Silvia Stecher ist seit der Gründung Geschäftsführerin des Weltladens.
Einmal im Monat trifft sich das Team um den Verkauf, Veranstaltungen und die Teilnahme an Kampagnen zu besprechen und zu planen, sowie sich über Neuheiten im Produktbereich und im Fairen Handel zu informieren. 
Bei der jährlichen Klausurtagung werden die Aktivitäten gemeinsam geplant.

Betriebsausflüge, Teilnahme an österr. Weltladenkonferenzen, Fair Trade Academy, Teilnahme an regionalen Weltladentreffen, Besuche von Lieferanten sind wichtige Aspekte der „fairnetzung“.

Fair Trade Points – Kooperation mit Schulen

Mit dem Gymnasium Rebberggasse wird seit  2005 kooperiert.
Die SchülerInnen betreuen in den Pausen den Fair Trade Point und setzen sich mit den Hintergründen des Fairen Handels auseinander. Schülerinnen der 5/6. Klasse informieren die jeweils neuen Schülerinnen in den ersten Klassen.

Gemeinsam mit engagierten SchülerInnen und Lehrpersonen wurden Projekte umgesetzt wie Ausstellungen, Zeichenbewerbe,
Musikworkshop,  Straßenaktionen zum Thema „Textilien, Klimawandel, Biodiversität, ….

Wenn Sie bei uns mitarbeiten wollen, dann können Sie dies als MitarbeiterIn im Weltladen und/oder in der Öffentlichkeitsarbeit verwirklichen. Bitte melden Sie sich im Weltladen 05522/ 84674

als unterstützendes Mitglied des Vereins Fair Trade Feldkirch tun.  > Infos zum Vereinsbeitritt <

 

Termine

Hier finden Sie alle wichtigen Termine aus den Weltläden und Partnerorganisationen aus Ihrem Bundesland.

04.12.2018

20:00

Hunger.Macht.Profite.9 Tour-Plan

Filmbeschreibungen:

 

Rotes Gold / The Empire of the Red Gold

von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

In unseren Händen / In Our Hands

von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Unsichtbare Grenzen / Frontera Invisible

von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Kein Fluss und kein Meer / No Rio e No Mar

von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit dt. UT

ÖSTERREICH-PREMIERE

 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Das Grüne Gold

von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit dt. UT

 

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren - in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

 

Das Wunder von Mals

von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch

 

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.


Organisiert durch: Hunger.Macht.Profite - Filmtage zum Recht auf Nahrung

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